Am nächsten Tag traf man die beiden in der Via del Sant'Ufficio, einer stillen Straße hinter Berninis vierfacher Kolonnade, also in unmittelbarer Nähe der Großen Kirche. Sie standen vor der geldsüchtigen Fassade der Casa Santa, dem Heiligen Offizium, dem Palast der Inquisition. Sie traten ein, wurden höflich durch Gänge gewiesen. Sie wurden gebeten, vor einer massiven Tür auf einer Bank zu warten, bis Eva aufgerufen würde. Es dauerte erstaunlich lange. Man war verwirrt, was sollte man machen? Was machen die bloß? Wir warten doch schon Stunden. Warum haben wir uns bloß darauf eingelassen? Blöde Formalitäten. Wenn die blöde Formalitäten zu erledigen haben, dann hätten die zu uns kommen sollen. Deren Formalitäten sind doch nicht unser Problem.

Endlich wurde sie aufgerufen. Adjuna wollte mitgehen, aber er wurde zurückgewiesen. Ich gehe trotzdem. Da wurde er von hinten gepackt und festgehalten, während Eva in den Raum gezogen wurde und die Tür zuknallte. Adjuna gelang es nicht, sich loszureißen. Was schwächt mich hier bloß so?

Man führte ihn vor das Eingangsportal und verriegelte es dann hinter ihm. Es war schon dunkel geworden. In der stillen Straße hörte er ganz schwach, wie von vielen Mauern gefiltert, Evas Schreie.

Adjuna geriet in Panik, er trommelte gegen die Tür. Dieser Ort raubt mir alle Kraft. Ein von Gott verdammter Fleck, der einen gesunden Menschen zerstört. Überall anders hätte ich diese Tür zerbrechen können, aber hier zerbreche ich vor der Tür.

Jakob muß helfen. Er rannte durch Berninis Kolonnaden über den Peters Platz zur Großen Kirche, rannte rum und fragte überall und es dauerte lange, bis er Jakob endlich fand.

Jakob konnte ihm nicht helfen, er konnte nur von Sünde, Sühne, Vergebung und dem Ewigen Fegefeuer reden. "Es tut mir leid, aber es

ist am besten so."

Adjuna hörte schon nicht mehr zu. Immer hallten in seinen Ohren Evas Schreie. Ihm war etwas anderes eingefallen, als er diesen verachtungswürdigen Schwächling vor sich sah. Ich brauche Hilfe vom Stärksten. Ich muß Indra bitten, mir meinen Gandiva-Bogen zurückzugeben. Schnell ein Feuer, ich höre sie schreien, es zerreißt mir mein Herz.

Wie erging es Eva in den Folterkellern der Inquisition? Das übliche, nackt auf eine Folterbank geschnallt, hampelten nervös einige Zölibatäre um sie herum und hielten ihr immer wieder einen Kruzifix vor die Nase und - ach ja, natürlich - fügten ihr Schmerzen zu. Das wollen wir aber nicht weiter im Detail beschreiben, nur die grausamsten Sadisten hätten ihre Freude daran - selbst normalen Mitgliedern des Sado-Maso-Fanclubs wäre es wahrscheinlich zu viel - die Mühe lohnt nicht für so eine kleine Minderheit.

Adjunas Feuer brannte nicht, seine Mantras wurden nicht erhört.

Dieser Ort ist verdammt.

Adjuna lief fort, um diesem Ort zu entkommen. Er suchte einen ruhigen Park. Da wollte er es noch einmal versuchen. Es dauerte lange, bis er ein grünes Plätzchen gefunden hatte.

Der Kirchenfeind stand auf einer Kiste und hielt eine Ansprache: "Paulus ist ja bekannt für seine Visionen oder Auditionen, oder was für eine Krankheit ihn auch immer befallen hatte auf seinem Weg nach Damaskus. Auch ich hörte einmal eine Stimme, die mich fragte: Warum verfolgst du mich? Doch war ich um die Antwort nicht verlegen. Du hast es weder verstanden zu leben, noch zu sterben. Deine Lehre macht die Menschen nicht glücklich. Und dein grausamer Tod am Folterholz ist Schuld, daß deine Anhänger sich mit Blut bekleckern, eigenem wie fremdem.

Einem Priester freilich antwortete ich auf die Frage, warum ich die Kirche verfolge, sie habe sich doch schließlich geändert, helfe den Leidenden und sei auch toleranter geworden, foltere nicht mehr und so, daß ich befürchte, daß sie die ewigen Grundsätze, die sie momentan vertrete, eines Tages, wenn sie wieder die Macht dazu habe, gegen die ewigen Grundsätze einer früheren Zeit austausche.

Das nämlich ist das Ewigste und Wahrste an der Kirche: die Austauschbarkeit der Wahrheit."

Adjuna fragte den Kirchengegner: "Wie kriege ich meine Frau wieder aus den Kellern der Inquisition?" "Wenn die schon wieder angefangen haben zu foltern, dann kriegst du sie überhaupt nicht raus. Da die Zölibatäre sexuell gesehen ganz kaputte Typen sind, machen die eine Frau völlig fertig. Am Ende verbrennen sie sie dann, um das Verbrechen ungeschehen zu machen. Eine Art Scham. Keine Spuren mehr, du verstehst?"

"Hilfst du mir? Ich ziehe in den Krieg gegen die Kirche."

"Das Christentum wurde mit Gewalt eingeführt, aber wir wollen es gewaltlos beseitigen, lediglich durch Aufklärung und Argumente."

Soviel Zeit hatte Adjuna nicht. Immer hörte er die Schmerzensschreie und Veni-Sancte-Spiritusse und andere Sakrilegien. Mit zitternden Händen traf er abermals Vorbereitungen für eine Invokation Indras, aber es klappte wieder nicht. Wie einst bei Karna, dem in der Not seine Mantras versagten, so daß ich ihn töten konnte, so verlassen mich jetzt meine Mantras in der Not.

Der Götterkönig hatte Hemmungen in dieses Sündenbabel herabzusteigen, um Adjuna seinen Bogen zurückzugeben, oder fürchtete er die Konkurrenz?

So sah Adjuna sich gezwungen, die Stadt zu verlassen, um Indra auf einem einsamen Berg außerhalb zu treffen. Götter mögen Berge, da haben sie's nicht so weit. Gerade jetzt, wo er keine Zeit hatte, solche Extra-Würstchen!

Immer wieder durchzuckten ihn die Schreie der Gefolterten. Es war schon fast zu spät. Die Folterknechte waren schon fertig mit ihr.

An ihren zerbrochenen Gliedern wurden Ketten befestigt, mit denen sie an die Decke ihres Verlieses gehängt wurde. Bluttropfend sollte sie so bis zum Sonntag hängend warten, dann sollte sie lebendig verbrannt werden, falls sie dann noch lebte.1 Nur an Sonn- und Feiertagen wurde verbrannt.

1 Diese schrecklichen Dinge sind wirklich passiert, und die, die es zu verantworten haben, gibt es immer noch. Sie spielen sich sogar als Hüter der Moral auf.

Die Kirche vertrat ewige Wahrheiten. Es war daher egal, ob wir die Kirche in der Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft darstellten. Wer ewige Wahrheiten vertrat, konnte sich nicht ändern, und jede Änderung war eine Veränderung, eine Veränderung von außen, eine unselbständige Veränderung.

Endlich hatte Adjuna seinen Gandiva-Bogen wieder, aber es war ruhig geworden in seinen Ohren. Die Götter hatten Eva einen schnellen Tod geschenkt. Das kleine Kind in ihrem Bauch, das schon ziemlich groß war, wartete noch etwas länger. Es wartete vergeblich auf Leben, aber erfolgreich auf den Tod.

Adjuna saß traurig auf dem dunklen Berg. Er hatte seinen Gandiva-Bogen wieder, aber nur mit einfachen Pfeilen. Andere Waffen, um die er gebeten hatte, Waffen, die Wände durchdrangen und Gedanken gehorchten, hatte der Gott verweigert.

Es war nicht gut, wenn Menschen zu stark wurden. Das gleiche galt übrigens für Götter.

Er hielt seinen Bogen fest in der Hand. Nie wieder gebe ich ihn her, nicht einmal einem Gott.

Adjuna hatte um Waffen gebeten, und eine Waffe erhalten. Aber was nützten Waffen? Konnten sie Gebrochenes, Zerschnittenes und Geschundenes wieder heilen, Totes wieder lebendig machen, Schreckliches ungeschehen? Sie konnten es nicht. Aber Adjuna dämmerte nicht, daß er den Gott um das Falsche gebeten hatte, er plante schon die Rache.

Zuerst mußte man den Schuldigen finden. Das war gar nicht so leicht, denn er wußte wohl, daß die eigentlichen Täter auch Opfer waren, wie sein Freund Jakob, der sich zu so niedrigem Verrat hatte verführen lassen. Sie waren Opfer einer Krankheit. Kranke, denen, wenn überhaupt irgend etwas, nur eine Schocktherapie helfen konnte. Der Fokus der Krankheit mußte gefällt werden, kurz und schmerzvoll, allen sichtbar. Wo kein Herd keine Herde. Doch wo war der Krankheitsherd? Gott vielleicht.

Adjuna wußte, daß seine Pfeile nur im Diesseits, ja bloß auf dieser Erde wirkten, den Lieben Gott wer weiß im wievielten Himmel von der Wolke schießen, würde nicht klappen. Und den Sohn? Den hatte man schon umgebracht. Da war ihm schon jemand zuvorgekommen. Den Geist? Geister kann man nur mit Geist besiegen, das heißt, wenn die Geistlosen es nicht verhindern.

Es blieb nur, ihr ahnt es schon, der nächste in der Hierachie, der Drahtzieher, der mit dem direkten Draht. Wer so große Ansprüche stellte, wie das oberste Prunkmännchen der Großen Kirche, der sollte sich nicht wundern, wenn er zur Verantwortung gezogen wurde.

Doch erst einmal war Sonntag. Hexen wurden noch nicht wieder zur allgemeinen Belustigung öffentlich verbrannt, sondern dieses Vergnügen war nur privilegierten Klerikern zugänglich und fand auf einem für die Öffentlichkeit gesperrten Hinterhof der Großen Kirche statt.

Adjuna war auf das Dach eines nahen Gebäudes geklettert und von dort wurde er Zeuge des makaberen Volksfestes, er sah die geschundenen Frauen. Die meisten lebten noch und schrieen entsetzlich, als die ersten Flammen an ihnen leckten. Als man Evas Wunden übersäten Leichnam ins Feuer warf, biß er sich in seine Hand, um nicht loszuschreien. All seine Kräfte schwanden, er wurde ohnmächtig, selbst Jakob hätte ihn jetzt töten können. Als er wieder zu sich kam, sah er verschwommen, daß man jetzt dabei war, Männer zu verbrennen, auch ihre Körper hatte man übersät mit Foltermalen, wohl für die homosexuellen Priester. Auch der Kirchenfeind war unter ihnen. Nach frommen Segnungen war die Veranstaltung dann zu Ende.

Der Mensch ist nicht das Ende der Evolution, sondern der Devolution.

Steinern und stur blickten von den Kolonnaden Berninis hundertvierzig Heilige auf Gläubige und Ungläubige gleichermaßen herab, leblos und verwittert, mit leeren Händen fromme Gesten, bloße Statuen. Doch an diesem fatalen Tag war eine lebendig und verbittert, schön wie Adonis, aschebestreut und -beschmiert grau wie Tod und toter Marmor, keine fromme Geste, auf eine Waffe gestützt.

Auf dem Platz unten sammelten sich die Leute in freudiger Erwartung, Hunderttausende, aus der ganzen Welt waren sie angereist.

Endlich war es so weit.

Als das Prunkmännchen vom Balkon des 3. Stocks herunter die ganze Welt für sich beanspruchte, Urbi et Orbi, da schlug er zu. Vier Pfeile schoß er gleichzeitig. Sie trafen Hände und Füße des Prunkmännchens und nagelten es an die Balkontür.

Nein, töte ihn nicht! Du machst ihn nur zum Märtyrer, und damit noch

gefährlicher.

"Das war das letzte Mal, daß Deine segnenden Hände den Erdkreis besudelt haben. Ein neues Zeitalter bricht an. Die Rückzahlung beginnt. Bis zum heutigen Tag hat die Menschheit sich martern und morden lassen, bei den schlimmsten Schandtaten stillgehalten, Unmenschen nicht angetastet und zugelassen, daß sie im Namen von Religion und Göttern diese Welt zur Hölle machen. Götter sind Unmenschen, besonders in den Händen der Priester. Doch an diesem Tag wird der ganzen Welt bewiesen, daß die Götter nicht nur das Morden ihrer Priester zulassen, sondern auch das Ermorden."

Er schoß drei Pfeile, zwei in die Arme, einen ins Bein, und noch mal drei Pfeile, zwei in die Beine und einen in den Arm und noch mal und noch mal und noch mal. "Das ist die Dreifaltigkeit, an die ihr so einfältig geglaubt habt", rief er dem Volke zu. "Glaubt ihr immer noch an die Dreifaltigkeit." Es war das Prunkmännchen, das am lautesten gegen den dreifältigen Pfeilregen an "Nein, nein, nein" brüllte. Da rief auch das Volk: "Nein, nein, nein!" So schnell lernte man nicht selbständiges Denken.

Adjuna schwor, daß, wer immer nach dieser symbolischen Handlung, und er schoß die letzten drei Pfeile, den Gnadenschuß, diese mörderische

Religion wiederbeleben wolle, des Todes sei. Dann verschwand er. Mehr Rache wollte er nicht.

Sollte jetzt aber nicht alles gerichtet sein, die Kirche sich nicht auflösen, sondern es wagen, einen neuen Papst zu wählen, so wollte er immer wieder diesen Akt der Menschenliebe wiederholen, bis man begriffen hatte.

Natürlich hatte man nichts begriffen, schon bald gab es einen neuen Papst. Das einzige, das sich seit diesem Tag anders war: Päpste standen nicht mehr auf Balkons, sondern hockten in Kellern.

Erstaunlich, daß sie sich vor dem Tod fürchten, wo doch alle Herrlichkeit im Jenseits auf sie wartet.

Adjuna aber wurde zum gesuchtesten Mörder der Stadt. Seine Häscher hetzten auf der Suche nach ihm durch die ganze Stadt, nur um zu sterben, wenn sie ihn fanden.

Auf die Dauer waren sie aber so lästig, denn sie ließen ihm keine ruhige Minute, an ungestörten Schlaf war nicht mehr zu denken, daß er die Stadt verlassen wollte.

Vom Circus Maximus, wo Adjuna die letzte, große Vorstellung gegeben hatte, und der jetzt mit Leichen übersät war, ging er zum Fluß. Bei der Kirche Santa Maria in Cosmedin steckte er seine Hand in den Mund der Wahrheit und rief mit lauter Stimme: "Das Christentum ist die größte Lüge!" Der antike Lügendetektor biß nicht zu.

Doch der fromme Priester der Basilika, als er das hörte, steckte ebenfalls seine Hand in den Mund der Wahrheit und rief provozierend: "Das Christentum ist die größte Wahrheit!" Wollte er in der Art der kleinen Leute Märtyrer werden, während sich das verbunkerte Prunkmännchen das Leben rettete, oder kannte er die Gefahr nicht und wußte nicht, wie schlecht Adjuna auf das Christentum zu sprechen war? Er sollte es bald wissen.

Adjunas Gesicht lief rot an, Adern traten hervor. Der Priester wollte gerade seine Arme zum Schutz vors Gesicht nehmen, da hatte der Mund schon zugebissen und seine Hand eingeklemmt.

Adjuna, der ja über mächtige Mantras verfügte, hatte mit Hilfe der Steinmantra den Stein bewegt. "Siehst du jetzt ein, daß das Christentum die größte Lüge ist?" Aber der Priester schrie nur immer wieder: "Nein, nein, es ist die größte Wahrheit, die größte Wahrheit." Es hatte keinen Zweck, sein Gehirn war zu gründlich gewaschen worden. Adjuna drehte ihm den Rücken zu und ging. Sollten andere ihn losmeißeln. Vielleicht würde bei irgend jemandem der Groschen fallen.

Nachdem Adjuna über die Brücke gegangen war, traf er auf eine andere Kirche, die Santa Cecilia. Er wurde traurig, denn er mußte wieder an Eva denken.

Cecilia war eine Christin, die unter Mark Aurelius für ihren Glauben starb, und deshalb jetzt als Heilige verehrt wurde. Als man ihr Grab in den Callistus-Katakomben öffnete, fand man, daß die eine Hand der Leiche drei Finger von sich streckte, die andere aber nur einen. So nahm sie das Dogma der heiligen Dreieinigkeit, den dreigeteilten Monotheismus, schon damals voraus.

Adjuna dachte: Sie hätte eine Faust machen sollen, oder besser, sie hätte verstehen sollen zu leben, statt für einen Glauben zu sterben, der späteren Frauen die schändlichsten Verbrechen antat.

Vor dem Stadttor begegnete er dem Kirchenkritiker. "Nanu, ich denke, du bist tot." "Ich werde immer wieder auferstehen, solange es die Kirche gibt." "Hast du von meinem Versuch, ein für allemal Schuß zu machen mit der Kirche, gehört." "Er hat nicht geklappt." "Ich hätte von ganz weitem einen anderen Pfeil schießen sollen, einen leuchtenden, langsamen Pfeil, den alle gesehen hätten. Dann hätten die Leute geglaubt, Gott selbst hätte einen Blitz geschickt, um den Papst und das Christentum zu vernichten."

"Das hätte auch nichts genutzt, die Kleriker hätten gesagt, das wäre der Teufel gewesen und ihren Schäfchen so Angst gemacht, daß sie noch dichter an die Kirche herangekrochen wären. Die finden immer eine Ausrede, um ihren liebgewordenen Glauben nicht aufgeben zu müssen. Das Schlimmste an ihnen aber ist, sie denken, sie tun Gutes, aber tun Schlechtes, schaden dem Allgemeinwohl, richten mit ihrem Haß und ihrer Intoleranz die Welt zugrunde. Haß und Intoleranz, die Scheuklappen von Religion und von Ideologien, können wir uns nicht mehr leisten, die Menschheit besitzt heutzutage schrecklichere Waffen als deinen Bogen, du hast es nur noch nicht gemerkt. Wenn sich Hasser und intolerante Menschen nur gegenseitig annihilierten, so brauchten wir uns nicht abzumühen, Verfolgung und Schmerzen erleiden. Wir könnten die Hände in die Taschen stecken, das Problem erledigte sich von selbst. Ein eitler Traum. Die Wirklichkeit ist anders. Wer immer für Freiheit ist, dem Menschen das Recht zubilligt, auf seine Art glücklich zu werden, der wird als erstes zermürbt und zermalmt, erst dann bringen sich die Intoleranten gegenseitig um, einschließlich des indifferenten Rests. Die, die das Überleben am ehesten verdienen, sterben zuerst. Das Gesetz der Evolution heißt nicht: Minderwertiges stirbt aus, sondern Mörderisches überlebt. Aber wir Menschen besitzten Intelligenz, vielleicht können wir damit nicht nur die Götter, sondern auch die Gesetze der Evolution überwinden. Aufklärung tut not und denken."


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