Adjuna war das Paradies schon lange überdrüssig, es war keine Erlösung für diesen edlen Helden, in einem Blumengarten zu sitzen und sanfte Musik zu hören, ein schlechter Rat hatte ihn hierher gelockt.
Auf der Erde aber tat sich viel von dem, was sich auf einem aussätzigen Körper tat, von Menschen befallen, bildeten sich überall übelriechende Knoten, die erbärmlich wohlig warmen Siedlungen der Menschen. Einst, als die Erde noch eine schöne Samthaut hatte und noch von Tieren beherrscht wurde, glänzte der Mensch unter ihnen wie Edelstein im Sand, wie Gold im Fluß; sein Mut, sein Heldenmut und Heldentum ließ ihn selbst Drachen töten.
Ja, wie alles Seltene hatte der Mensch einen Wert, einen hohen Wert, damals. Adjuna hatte diese Zeit noch miterlebt. Damals, da wurde vielleicht das edelste Tier, wenn es nach dem Tode furchtlos den Schritt zur höheren Geburt wagte, Mensch. Wer sich als Mensch nicht bewährte, fiel zurück ins Tierreich. Selbst Götter sollten damals danach gestrebt haben, sich auf dieser Insel des äußersten Ozeans tummeln zu können, was allerdings jetzt auf dem Meru entschieden bestritten wird.
Nach dem Leben auf der Erde winkte den edlen
und braven Helden der Blumengarten mit der sanften Musik, dort
sollte man für lange Zeit in Glückseligkeit sorglos vor sich
hin sein können. Erst später erkannte ein magerer Bettelmönch
aus fürstlicher Familie ein ferneres und schwereres Ziel als das
Paradies, das doch - doch wohl eher etwas für Wollüstige und
Schlemmerer war, er erkannte das Nichtsein, das alles
durchdringende Nichtsein, das Ungeformte, das Ungefärbte, das
Unwirkliche des Daseins, die Leiden in Sangsara.
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