Jetzt, in dieser Zeit, wo sich Adjuna aufmachen wollte und sollte, die Höhle im Leib einer Mutter aufzusuchen, um die Erde wieder zu betreten, da waren die Menschen wertlos, wertlos geworden, wertlos wie alles im Überfluß Überflüssige, selbst die Seelen von Spinnen und Blutsaugern und anderem niederen Getier mußten in Menschenmutterleiber, mußten Mensch werden, männchenmachen.

Und Adjuna machte sich auf den Weg, nicht gedrängt, gehetzt und dämonengetrieben wie die meisten, die wiedergeboren werden sollten, sondern klarsinnig und entspannt sank, schwebte er hinunterüber auf die Erde, sah dem Treiben und den Spielen der Menschen zu und dachte, bald werde ich wie sie sein, aussehen wie sie, sprechen wie sie und sprechen mit ihnen. Und doch werde ich mehr sein als sie, mehr sehen als sie, werde ich nie meine vorigen Leben vergessen lassen und die Zeit im Blumengarten mit der sanften Musik und den goldenen Straßen und den goldenen Palästen, weshalb ich diese vergeudete Zeit auch die vergoldete Zeit nennen werde. Auch das Gold wird wertlos, wenn man es im Überfluß hat, wie Mensch, Glück, Menschenglück. Aber wer von diesen Ahnungslosen, Geld-, Gold- und Beutesüchtigen soll mir diesmal Vater und Mutter werden, es gibt keinen Adel mehr, der Adel selbst verkam und bildet jetzt mit dem Pöbel von gestern einen Sumpf, und in diesem Sumpf leben sie jetzt alle dicht an dicht und aalen sich und halten sich.


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