Adjuna und Schwarze Spinnen-Frau und Weiße Büffel-Biene

Schwarze Spinnen-Frau und Weiße Büffel-Biene

Es war in einem dieser Pueblos, die sich auf den flachen Mesas der neumexikanischen Wüste vor den Blicken der feindlichen Apachen versteckten, daß Adjuna und seine Freunde bei einem Stop-0ver die dualistischen Aspekte der Anima kennenlernten. Vielleicht hatten sie auch zu lange keine Frau gehabt.

Trotz des Touristenrummels, dem die Pueblos ihren materiellen Reichtum verdankten, gab es keine Zufahrt zum Dorf. Man mußte sein Fahrzeug am Fuße des Tafellandes stehen lassen und wie zu Oñates Zeiten zu Fuß die steile Felswand hochsteigen. Es war Mittagszeit und die Hitze war unerträglich.

Der Wind säuselte an den Felsen, sonst war es still. Die berühmte Stille der Wüste. Erst auf dem letzten Stück des Weges wurde es laut. Es waren die Generatoren, die den Strom für die Elektro-Geräte und Klimaanlagen der Lehmbauten lieferten. Seit der Einführung von Fenstern hatten die ihre natürliche Kühle verloren und die Regierung hatte wie eh die Indianer vernachlässigt und sie nicht ans Stromnetz angeschlossen. Selbsthilfe war gut, und selbst hier wußte man nicht mehr, wie man einst ohne Kühlung, Eisschrank und Fernseher gelebt hatte. Aber daß gerade dieses Volk, dessen Vorfahren jahrhundertelang hinaus in die Stille der Wüste gelauscht hatten, nicht die Schnalldämpfer reparierte! Waren sie vor lauter Stille taub geworden?

Der Lärm war unangenehm. Als die Freunde durch das Dorftor traten, war es noch schlimmer. "Dieser Ort ist eine kleine Festung. Im vorigen Jahrhundert hat man sich so verbarrikadiert, gegen feindliche Indianerstämme. Angeblich konnte man das Dröhnen der Hufe, wenn man sein Ohr auf den Felsboden legte, hören, bevor die Pferde in Sicht kamen." - "Die Wände der Häuser sollen sehr dick sein, vielleicht hört man im Innern kaum die Generatoren."

Die mehrstöckigen Häuser waren in der Form eines Ds um den Dorfplatz angeordnet. Der Platz war verlassen, einsam, leer. In der Ferne war nur ein Mann dabei, aus einem Kanister Benzin in seinen Generator zu gießen. Dann zog er ein paar Mal an der Startleine, der Motor sprang an. Das zusätzliche Gerappel fiel kaum auf. Der Mann stieg zufrieden die Leiter zum Eingang seines Hauses hinauf.

Es gab sonst nur noch zwei Frauen auf dem Hof. Die eine hockte vor einer Art Sandkiste, wie man sie auf Spielplätzen für Kinder fand. Nur sie war nicht mit Holz eingefaßt, sondern mit gebrannten Lehmziegeln, wohl wegen des Holzmangels dieser Gegend. Diese Frau trug ein nicht gerade weißes, aber doch sehr helles, grobes Gewand mit einfachen, bunten, indianischen Mustern, die verrieten, daß sie dem Büffel-Klan entstammte.

Die Freunde sahen, daß nicht Sand in der Kiste war, sondern Lehm. Die Frau nahm den Lehm, knetete ihn wie Brotteig unter Hinzufügung von Wasser hin und her, dabei sang sie: Liebe Erdenmutter, ich bin in Dich eingedrungen/ und habe von Deinem Fleisch genommen/ wieviel ich Dir auch nehme/ wieweit ich Dich auch hebe/ weine nicht/ am Ende sinke ich/ in Dein Gesicht/ und alles ist für immer Dein/ und nicht mehr mein./

Diese Frau war Weiße Büffel-Biene. Sie trug eine Schmetterlingsfrisur und sah schön aus, aber war nicht attraktiv, kein Sex-Appeal. Die Freunde gingen an ihr vorüber. Töpfe und Krüge konnten sie ohnehin nicht gebrauchen und Lehmplastiken schon gar nicht.

Auf der anderen Seite des Hofes stand eine Eisbude. Die Verkäuferin, nun, die war etwas anderes. Sie war eine Navajo-Indianerin. Es gab ja viele Völker unter den Indianern. Die meisten kümmerten nur so vor sich hin, kurz vor dem Aussterben. Aber einige wenige, aber besonders die Navajos, wucherten wie Wildwuchs, wie - wie die Weißen einst. Sie wucherten weit über die eigenen Reservationen hinaus und in die Reservationen, die für andere Stämme reserviert worden waren, hinein.

Vor vielen Generationen, als die Navajos gerade erst das Reiten gelernt hatten, überfielen sie die Pueblos wie mongolische Horden. Später, als staatliche Organe solchem Treiben ein Ende bereitet hatten, schlichen sie als Diebe in die Pueblos, allerdings oft sehr offen. Oft lungerten sie auf dem Hofplatz der Pueblos herum, und wenn eine Pueblo-Frau ihren schweren Einkaufskorb absetze, sprangen sie auf und schnappten ihn sich und liefen davon.

Bald wurde ihnen aber selbst der mühsame Aufstieg zum Dorf zu beschwerlich und sie mieteten sich dort gleich ein. Die Pueblo-Bevölkerung war ja so gutmütig. Sie paßten zwar immer besser auf ihre Sachen auf, schafften sich auch Schlösser an für ihre Einstiegsluken, aber sie sagten kein böses Wort zu ihren neuen Nachbarn.

Diese Navajo-Nachbarn waren gerissen. Sie wußten, wie man mit Weißen umging, und wie man an deren Geld gelang. Sie ließen sich mit weißen Touristen fotografieren - für Geld natürlich. Sie verkauften den Touristen authentische Fetische, die in Wirklichkeit selbst entworfene, kitschige Abbilder gehörnter Touristen waren, usw. Hamburgerstände, Kiosks, Eisbuden, Bars, Spielhöllen... Das Animieren ging immer weiter.

Schwarze Spinne trug ein anilinschwarzes Kleid, das eng anlag, westliche Mode, nichts indianisch Verlogenes, mutig ausgeschnitten. Dazu trug sie eine winzigkleine, blütenweiße Schürze und ein weißes Häubchen. Dieses bißchen Weiß symbolisierte das Licht, das selbst im Dunkelsten noch lag.

Schwarze Spinne klebte an ihrem Lieblingsplatz an der Wand oberhalb ihrer Eisbude, von wo sie das Pueblo gut überblicken konnte und immer Ausschau hielt, ob jemand, bei dem sich ein Einbruch lohnte, seine Behausung verließ. Als sie die Fremden kommen sah, löste sie sich von der Wand und sprang auf ihre acht Füße. Dabei rutschte ihr enger Rock hoch bis zum Strumpfhalter und es zeigte sich, daß ihre acht Spinnenbeine sich zu zwei wohlgeformten Mädchenbeinen vereinigt hatten.

Die Freunde bestellten jeder ein Eis bei ihr. Während sie am Eis leckten, zeigte Schwarze Spinne ihnen Orignalfetische der Pueblo-Tradition. Die Freunde blickten jedoch nicht auf die Fetische, sondern auf die Rundungen, die im Ausschnitt der Schwarzen Spinne prangten, obwohl Spinnen doch gar keine Säuretiere waren.

Jemand machte eine abfällige Bemerkung über Religion, wie er es von Adjuna gelernt hatte. Schwarze Spinne packte die Fetische wieder weg und lud die Freunde zu einer animistischen Religionserfahrung ein.

"Wie soll das geschehen?" - "Wir rauchen etwas und ich tanze etwas und ich zeige euch das Animal", raunte die Arachne.

"Animalismus?" fragte einer der Männer gläubig oder ungläubig.

"Animismus ist eine evolutionistische Theorie, nach der die Religionen aus den Fieberträumen, Rauscherfahrungen oder sonstigen Verzückungen unserer Vorfahren hervorgegangen sind", dozierte Adjuna, "das kann nur lehrreich für uns sein. Laßt uns mitgehen", schlug er vor, obwohl er sonst so konsequent Nichtraucher war.

Alle, auch die wenigen Frauen, die zu Adjunas Trupp gehörten, folgten der arachnidischen Animierdame über die vielen Leitern zu einem hohen Flachdach, auf dem sich ein letzter Aufbau befand, nicht größer als ein Herzhäuschen.

Schwarze Spinne öffnete die Tür. Die Leiter führte nach unten ins Innere, das völlig dunkel war. Sie zündete ein paar Fackeln an und entschuldigte, daß dieser Raum noch keine Fenster habe, "aber wir machen hier Sex drin und wollen nicht, daß das Gekreische nach außen dringt."

Sie holte ein paar Joints hervor. Sie waren statt mit Zigarettenpapier mit Maisblättern gemacht worden, genauer mit der Epidermis von Maiskolben. Der Rauch von den Fackeln hatte das Atmen schon schwer gemacht, aber was auch immer in den Drogenzigarren war, es war eine Qual, es in die Lungen zu ziehen. Aber selbst wenn man sich weigerte, atmen mußte man ja, passivrauchen, ja, das reichte, man fühlte sich schon benommen.

Die Spinne behauptete, ihr Zimmer sei ein Kiva. Tatsächlich standen überall Fetische herum, lange Stangen mit runden Köpfen, auf denen indianische Gesichter gemalt waren, und Schrumpfköpfe waren da aufgestapelt.

"Ihr müßt euch noch mehr animieren", forderte die Spinne und tanzte wie eine Schlange. Sie streichelte das Kinn der auf dem Lehmboden Sitzenden.

Dann verkündete sie: "Ich werde mich jetzt ausziehen." Sie streifte ihr enges Kleid ab. Ihre Beine nutzten die neugewonnen Freiheit sofort und gingen in eine weit auseinandergespreitzte, rechtwinklige Stellung, wie die Beine von Spinnen. Die Tanzende trug jetzt noch einen Longline-BH, einen Schlüpfer mit Strumpfhaltern und schwarze Nylonstrümpfe. Ihr üppiger schwarzer Busch war schon jetzt zusehen. Sie hatte ihre Zuschauer animiert, animalisch triebhaft glotzen sie auf das, was zu sehen war.

Schwarze Spinne zog zuerst Strümpfe und Schlüpfer aus und stampfte dann erst einmal laut auf dem Tanzboden ihres Tempels herum. In den Schalen ihres BHs tobte ein aufgewühltes Meer, aber die auf dem Boden Kauernden sahen nur das primäre Geschlechtsorgan und hatten nur primäre Triebe.

Als sie endlich auch ihr Oberteil löste, waren ihre Zuschauer schon so sexed-up, daß es sie nicht mehr ernüchterte, als die linke Seite bis auf den Beckenrand niederfiel, die rechte es aber nur bis zur Bauchfalte schaffte. Mit ihren unsymmetrisch hängenden Brüsten, mit ihrer übernatürlich lang raushängenden Zunge, mit ihren rechtwinkligen Armen und Beinen, die sie aussehen ließen wie ein Hakenkreuz, mit dem stampfenden Beat ihrer Füße und der wechselnden Brust-Kopf-Resonanz ihrer Singstimme hatte sie ihre Zuschauer an die Anfänge menschlicher Religiosiät gebracht. Sie waren mit glasigen Augen der Ekstase nahe.

Jedem einzelnen hielt sie ihre weitgeöffneten Schamlippen vor die Nase, auch den Frauen: "Ihr müßt sie beräuchern. - Mehr, mehr. - Nicht paffen! - Richtig tief inhalieren." So animierte sie die Freunde, sich mehr zu berauschen. "Richtig beräuchern wie die Maiskolben."

Das Wort Maiskolben schien sie an etwas zu erinnern. Sie ging zur Wand und kam mit einem getrockneten Maiskolben zurück. Sie steckte ihn in ihre Vagina und ließ sich weiter beräuchern. Und immer wieder schob sie den Kolben hin und her, bevor sie zum nächsten ging. Schließlich wurde sie so wild, daß sie hektisch masturbierte, Maiskörner lösten sich dabei aus dem Kolben und fielen auf den Boden. Das Ding war als Dildo nicht gut geeignet.

Schwarze Spinne holte von der Wand ein Bündel mit länglichen Fetischen und verteilte sie an die Frauen und forderte sie auf, aufzustehen und an ihrem Onanietanz teilzunehmen. Die Frauen leisteten ihr Folge. Sie zogen sich ebenfalls aus und traten vor die Männer, um sich beräuchern zu lassen. Dann zogen sie die Männer zu sich hoch, öffneten deren Hosen, entkleideten sie. Die Männer waren froh, endlich auch nackt zu sein. Hosen waren ja so eng, besonders wenn man erregt war.

Alle trampelten und stampften und machten ruckartige Bewegungen in dem engen Kiva und waren so glücklich in Ekstase. "Die hat uns wirklich ihre Religion nahegebracht", rief jemand in seiner Glückseligkeit, "jetzt fehlt nur noch ein ordentlicher Orgasmus." Da stoppte die Musik ganz plötzlich. Das hieß, Schwarze Spinne stoppte plötzlich, und da alle ihr folgten, war es plötzlich still.

"OK. Hier habt ihr Decken. Wir gehen jetzt in die Horizontrale." Gierig ergriffen alle die Decken, die ihnen zugeworfen wurden. Sie ergriffen sie mit der einen Hand und sie versuchten, sie mit der anderen Hand wieder loszureißen, oder die Decken trafen am Kopf und klebten am Haar, und wenn man sich losreißen wollte, klebten einem die erhobenen Hände am Kopf fest, oder die Decke flog einem so ins Gesicht, daß sie einen umhüllte wie ein Gespenst und man keine Luft bekam, jedenfalls kaum, oder die Decken fielen auf den Boden und man hatte sich drauf gesetzt und saß jetzt fest mit dem Gesäß angeklebt und instinktiv griff man dahin und saß noch fester, verdreht und die Hände hilflos und schon spann Schwarze Spinne mehr Stoff um einen.

"Haha, ich töte euch, raube euer Geld und mache Schrumpfköpfe aus euch, die ich als authentisch an Touristen für teures Geld verkaufen werden."

Adjuna und seine Leute saßen in der Fall, im Spinnennetz. "Ich werde jetzt euer Blut ablassen." Mit einem Zeremonienmesser aus Jade fing sie vorsichtige an, bei dem ersten die Weben, die ihn am Unterkörper umhüllten, an den Lenden aufzuschneiden. "Der ist immer noch prall gefüllt. Das Blut werden wir als erstes ablassen." Sie machte für jeden Schwellkörper einen langen Schnitt. Dann machte sie seinen Hals frei, tastete vorsichtig nach seiner Halsschlagader und zerschnitt sie. Die, die die Augen noch frei hatten, sahen es mit Schaudern. Der Freund verblutete zuckend. Die Schwarze Spinne beobachtete ihn ruhig. Mit dem Blut, das auf ihre Hände spritzte, wischte sie sich ihre Zunge ab. In völliger Gelassenheit, leichter Heiterkeit, Frömmigkeit wendete sie sich dem nächsten zu. "Dein Tod ist gewiß", schien ihr Blick zu sagen. Er bewegte sich noch heftig und verstrickte sich so immer mehr. Schließlich bewegte er sich kaum noch und sie setzte auch bei ihm das Messer an, diesmal gleich am Hals. Als nächstes kam eine Frau dran. Schwarze Spinne ergriff zunächst die Stange, die die Frau noch immer von der Orgie in der Vagina stecken hatte, und zog sie heraus, dann ließ sie auch das Blut der Frau ab.

Unter Adjunas Leuten war einer gewesen, der hatte sich nicht ausgezogen, als all die anderen sich auszogen, weil er sich bei einer der Schachten unter den Magnolienbäumen `der letzten Welt', wie es wohl Pueblo-Theologen in ihrer Terminologie ausgedrückt hätten, am Geschlechtsteil schwerverletzt hatte. Nicht nur waren die Hoden hops, seine Wunden eiterten auch immer noch unansehlich. Er war griechischer Abstammung. Auf den Namen Adamantios hatten seine Eltern ihn nichtsahnend getauft.

Adamantios war zwar wie eine Mumie in den klebrigen Decken der Schwarzen Spinne eingehüllt, aber sein Kopf war frei. Und er wriggelte und wackelte und zappelte und schlängelte sich langsam aus seiner Verpuppung heraus. Er war ein aalglatter Kerl. Es fiel der Schwarzen Spinne nicht auf wegen der Dunkelheit des Raumes und der allgemeinen Unruhe.

Als Adamantios frei war, stieg er gleich die Leiter hinauf. Eiter tropfte auf die Sprossen. Schwarze Spinne war in einer so friedlichen, andersweltigen Stimmung, daß sie ihn kaum beachtete.

Auf dem Dach angekommen, schrie Adamantios wie wahnsinnig um Hilfe. Kein Mensch war zu sehen, das Dröhnen der Generatoren war allmächtig.

Die weiße Frau am anderen Ende des Platze hatte ihn gehört oder gestikulieren sehen. Sie machte ein paar Schritte in seine Richtung. Dann bemerkte sie die große Not des Mannes, und da ihre Mutter aus dem Bienen-Klan stammte, flog sie in einer geraden Linie ohne langen Umweg über Leitern direkt zu Adamantios. Solch übernatürlicher Kräfte durfte sie sich bedienen, wenn wirklich Not am Mann war, das wußte sie. Wenn die Not am größten, war Gottes Hölfe am nöchsten.

Die Retterin durchschaute die Situation sofort. Schon auf den oberen Sprossen der Einstiegsleiter hob sie ihren langen Rock hoch und harnte in kräftigem Strahl auf alle Spinnweben. Die Spinnweben verloren sofort ihre Festigkeit und Klebrigkeit und lösten sich auf.

Weiße Büffel-Biene stürzte sich dann auf Schwarze Spinne mit einem spitzen Gegenstand. War es das Horn eines Büffels, war es der Stachel einer Biene? Es war wohl der Stachel einer Biene, denn als Weiße Büffel-Biene die Schwarze Spinne erstochen hatte, starb sie selbst; ein Bienenstich ist immer tödlich für die Biene.

Als Adjuna sich endlich abgeputzt hatte, waren beide Frauen bereits tot. "Eine Frau wollte uns vernichten. Eine Frau hat uns errettet." Er nahm das Jademesser und zerbrach es über seinem Knie und verkrümelte die kleinen Stücke dann in seiner Hand. "Weiße Büffel-Biene soll die letzte sein, die durch dieses Messer umkam."

"Was für Frauen!" sagte Adjuna auf die toten Frauen blickend, "Eins ist sicher, unsterblich wie Sir Rider Haggards `She' waren sie nicht." Hier hatte sich unser Held möglicherweise geirrt.

Auf der Weiterfahrt sprachen die Freunde noch lange über Frauen, über die Isis der Pharaonen, die Hera der Griechen, die Juno der Römer, die Freyja der Nord- und Westgermanen, die Kwan Yen der Chinesen, die Adi Shakti der Inder, die Fatima der Shiiten, die Maria der Christen, die Schwarze Madonna der Sizilianer, Polen und Piemonter, die Sophia der Sophiologen, die Quatl xo Peuh, Lady von Guadalupe, der Mexikaner, die Erdmutter Tonantzin der Azteken, Po Pai Mo, die Weiße Büffel Frau der Sioux, die Juliette der Sadisten, die Fanny Hill der Flagellanten, die She-Ra der Comic-Fans. "Haben wir alle?"

"Sie ähneln einander, wie sich die Menschheit ähnelt."

"Virgo am Sternenhimmel."

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