Gerald Marotta gewidmet!
25.06.2006:
Z. Zt. verbringe ich meine Freizeit damit, "mein Konzept für
Freiheit" http://www.hpo.net/users/hhhptdai/hp.htm auf japanisch zusammenzufassen.
Dabei ergibt es sich, dass einiges anders formuliert wird. So
argumentiere ich gerade, dass es sich für den einfachen Bürger
nicht lohnt, für nationale Grenzstreitigkeiten Opfer, wie
höhere Steuern oder Soldatentod, zu bringen.
- Japan streitet sich mit Korea - noch nur verbal - um kleine
Inseln im japanischen Meer (Takeshima) und ärgert sich über China, dass im
Ostchinesischen Meer hart an der Grenze zum japanischen Seegebiet
die Erdgasfelder abpumpt (Genau wie 1990 Kuwait das überwiegend
irakische Rumillah-Ölfeld abpumpte. Damals war der
US-Vasall Japan natürlich auf der Seite von Bush und Kuwait).
Für den einfachen Bürger lohnt sich der Einsatz für solche
im "nationalen" Interesse geführten Kriege nicht, weil die
Herrscherclique den Profit nicht mit ihm teilt, sondern im
Gegenteil ihm seinen mühsam erworbenen Besitz raubt.
Zwar sind die Lohn- und Einkommenssteuern in Japan sehr niedrig,
fast wie die Kirchensteuer in D., aber Haus- und Grundsteuern
sind hoch.
Wenn man für seinen "Besitz" eine Art
Benutzungsgebühr an den Staat zahlen muss, kann man
eigentlich gar nicht von eigenem Besitz reden! Der Staat ist der
Besitzer.
Oft passiert es, dass Leute die Steuern auf ihren
"Besitz" nicht mehr bezahlen können, weil sie z. B. arbeitslos
wurden oder pleite machten. Das stürzt manch einen in eine solch
tiefe Verzweifelung, dass er Selbstmord macht. Hier lohnt sich für den
"einfachen" Bürger der Kampf! Besonders, wenn
er bereit ist, sein Leben zu geben, kann der Untertan den Gegner,
also die Herrschenden und ihre Handlanger, die Verantwortlichen,
die ihm Haus und Hof rauben, treffen. Wenn er als Selbstmörder
viele von diesen Leuten mit sich reißt, befreit er auch die anderen
Sklaven, nämlich uns, die wir uns so feige und noch
zu gesättigt mit den Herrschenden arrangieren,
von diesem Gesocks oder zumindest von einigen aus diesem Gesocks,
das uns immer tritt und demütigt. Wenn ein
Unterdrückter die Herrscher und deren Handlanger tötet, ist das
kein Verbrechen. Die Winkeladvokaterei der Herrscherclique
sollten wir nicht übernehmen. Eine solche Tat ist reine
Selbstverteidigung. Die anderen haben angefangen. Also selbst
schuld.
So beim Thema Selbstmordattentat erinnerte ich mich an Gerald
Marotta, der sich 1992 in Los Angeles erschoß, weil er nicht mehr frei Motorrad
fahren konnte, sondern durch neue "Sicherheitsgesetze"
zu einem Helm gezwungen wurde. Ich hatte den Fall in meinem
"Adjuna" http://www.hpo.net/users/hhhptdai/adj.htm auf der Webseite http://www.hpo.net/users/hhhptdai/58Neuheitenblatt(18KB).htm erwähnt.
Dieser Selbstmord ist für mich ein Protest, ein Aufschrei
gegen die Bevormundungsscheiße, die uns der Staat bietet. Ich
fühle mich Gerald Marotta verbunden! Ich
traure um ihn. Irgendwann räche ich ihn! Irgendwann rächen wir
uns!
Er hätte es besser machen können:
"Sicherheitsgesetzgeber" und "Straßenräuber"
(die Strafzettelschmierfinken) mit in den Tod reißen können,
aber auf jeden Fall war er kein sklavischer Dreckskerl und um
vieles besser als die Duckmäuser, die als Pöbelmasse
einem das Leben so sauer machen.
Bei der Suche nach ihm im Internet fand ich gestern bei
"Yahoo!" 2 englische und 50 deutsche
"Witzseiten", heute waren es nur 25 Seiten.
"Yahoo!" ist ein Mysterium.
Alle deutschen Untertanen-Witz-Webmaster-Kopierer hatten den
gleichen blöden Text: "Beim
Motoradfahren einen Helm tragen zu müssen - das ist eine
Vorschrift für Warmduscher und Vorwärtseinparker. Der
Mechaniker Gerald Marotta aus El Sereno gehörte nicht zu dieser
Gattung Mensch - er war ein Hartei, ein echter Kerl eben...." Blabla wie lustig!
Sklaven! Ihr könnt euch ruhig eure Herren wählen und
es Demokratie nennen, aber diese "Herren" sind dann
eure Herren, nicht meine! Ich hab sie ja nicht gewählt. Mehr
dazu im "Konzept für Freiheit" http://www.hpo.net/users/hhhptdai/hp.htm. Natürlich könnt ihr auch Vereine gründen und
Mitglieder, die keine Helme tragen, bestrafen, aber verschont
mich damit!
Haut mich meinetwegen tot, wenn ich durch leichtfertiges Fahren
jemanden töte, aber beklaut mich nicht, wenn ich
hinter einem bescheuerten 30kmh-Schild 36 kmh (oder mehr, je nach
dem, was angebracht ist) fahre, siehe http://www.hpo.net/users/hhhptdai/beirot.htm.
Alles Gute
Holger
Hermann Haupt
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