"Konzept für Freiheit"

von
Holger Hermann Haupt


Mai 2004

Die erste Anwendung von Gewalt gegen das Leben ist Mord, gegen die Freiheit ist Sklaverei und gegen das Eigentum ist Diebstahl. Es ist das gleiche, ob diese Handlungen von einer Person allein begangen werden oder von vielen gegen wenige oder sogar von Regierungen.
Du hast das Recht, dein Leben, deine Freiheit und dein gerecht erworbenes Eigentum gegen die gewaltsame Einwirkung anderer zu verteidigen. Und du kannst andere bitten, dir dabei zu helfen. Aber du hast kein Recht, als erster Gewalt gegen das Leben, die Freiheit oder das Eigentum anderer einzusetzen. Deshalb hast du auch kein Recht, eine andere Person zu bestimmen, in deinem Auftrag Gewalt gegen andere zu verüben.
Du hast das Recht, dir eine Regierung zu suchen, aber du hast kein Recht, diese Herren anderen aufzubürden. Egal wie die Regierenden gewählt werden, sie sind nur Menschen und haben keine Rechte oder Ansprüche, die über denen anderer Menschen stehen. Ganz gleich welche phantastischen Etiketten sie sich geben oder wie viele Menschen sie unterstützen, die Regierenden haben kein Recht zu morden, zu versklaven oder zu stehlen. Du kannst ihnen keine Rechte übergeben, die du nicht selbst hast.

Nach Ken Schoolland (Flash-Anime http://www.jonathangullible.com/mmedia/PhilosophyOfLiberty-english_music.swf, Epilog aus "The Adventures of Jonathan Gullible", deutsch: "Die Abenteuer des Jonathan Gullible" (Übersetzung einer älteren, kürzeren Version des Buches)


Während die Regierungen immer weiter darüber nachdenken, wie sie uns immer mehr Freiheit nehmen können, soll hier darüber nachgedacht werden, was Freiheit ist und wie man in Freiheit leben könnte.

Es ist schon oft gesagt worden: Anarchie heißt Herrschaftslosigkeit, aber nicht Gesetzlosigkeit. Eigentlich braucht eine Anarchie nur ein einziges Gesetz: "Gleiche Freiheit für jeden". Etwas völlig anderes als "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit"! Menschen sind nicht gleich, wer sie gleich machen will, muß sie unterdrücken. Der Unterdrücker ist dann "gleicher als gleich", also obenauf. Und Brüderlichkeit ist noch schlimmer. Brüder treten sich zu nahe. Am Ende haut der eine dem anderen eins über die Rübe, wie Kain dem Abel. Nein danke, mehr als Freiheit möchte ich nicht!

Ich widme diesen Text allen, die Freiheit wollen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich hoffe, wir Menschen finden einmal den Willen. Der Weg ist da.

Meinen besonderen Dank an K. H. Z. Solneman (1905 - 1991). Sein "MANIFESTO OF PEACE AND FREEDOM" erreichte mich, als ich an meinem Text schrieb, und half mir, einige Sachen klarer zu sehen und zu formulieren. Solnemans Werk wurde 1977 mit dem ersten Alternativen Friedenspreis des Alternativen Buchhandels ausgezeichnet. (Nachtrag v. 5. Juli 2004: Solnemans Sohn, John Zube, war so nett, mir das deutsche Original zu schicken und mir die Erlaubnis zu erteilen, es bei mir zu veröffentlichen: http://www.hpo.net/users/hhhptdai/manifest.htm)

Solneman hat recht: Nur in Freiheit ist Frieden möglich. Wer Unterdrückung will, braucht Krieg.

Weitere Zitate:

Und Demokratie ist Scheiße: "Demokratie ist nichts anderes als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk." (Oscar Wilde)

"Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren." (Verlogener Ausspruch des US-Präsidenten Abraham Lincoln. Das ist der, der junge Männer versklavte, um sie in den Krieg gegen die Südstaaten zur "Sklavenbefreiung" zu schicken.)

"Jeder, der imstande ist, sich zum Präsidenten wählen zu lassen, sollte um alles in der Welt daran gehindert werden..." (Harmloses Zitat aus Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis", besser: "Jeder, der uns regiert oder regieren will, sollte an Ort und Stelle erschossen werden." Das hört sich gnadenlos an, ist aber nur Notwehr. Früher oder später täten die uns den Tod oder Schlimmeres und Gnadenloseres an. Sie zwängen uns, andere Menschen zu erschießen oder zumindest ihre Morde, Kriege und Unterdrückung zu finanzieren.)


Inhalt

1.) Mein Freiheitswunsch

2.) Vorweg: Grundsätzliches zur Sprache

3.) "Wörter" verhindern Freiheit
3.1) Wortdefinitionen
3.1.1) Freiheit
3.1.2) Gewalt
3.1.3) Gegengewalt
3.1.4) Frieden
3.1.5) Demokratie
3.1.6) Recht
3.1.7) Verbrechen
3.1.8) Krieg

4.) Statt Menschenrechte ein Menschenrecht!

5.) Aussagen zur persönlichen Freiheit

6.) Freiheit beginnt im Kopf

7.) Freiheit und Gesellschaft
7.1) Vorweg: Revolution oder Evolution
7.2) Freiheit und Demokratie

8.) Meine Vorstellungen zur Gesellschaft

9.) Die Gesellschaft ist eine Ordnung um das Individuum
9.1) Das Programm
9.2) Der Einzelne
9.3) Die Familie

9.3.1) Vom Einzelmenschen zur Familie
9.3.2) Feinde der Familie
9.4) Gemeinwesen
9.5) "Staat"
9.5.1.) Entwicklungshilfe etc.
9.5.2.) Steuern
9.5.2.1) Objektsteuern
9.5.2.2) Öko-, Kfz- und Mineralölsteuer

10.) Wirtschaft
10.1.) Zinswirtschaft

11.) Eigentum

12.) EU und Globus

13.) Selbstständigkeit

14.) Arbeit

15.) Diverse Gedanken und diverse Themen
15.1) Akademische Titel
15.2) Einwanderung, Asyl und Gastarbeiter
15.3) Der Islam, der Fortschritt und der Westen
15.4) Religion
15.5) Mindesteinkommen, Höchsteinkommen, Reglementierung?
15.6) Einfuhrzölle
15.7) Nationalismus
15.8) Verbrechen und "Strafen"
15.9) Gefängnisse
15.10) Schule

16.) Zitate
16.1) Étienne de La Boëtie
16.2) Verschiedene Meinungen von "Anarchisten"

17.) Zum Schluß: Zukunftsvision düster


Konzept für Freiheit

1. ) Mein Freiheitswunsch

Freiheit ist der einzige würdige Zustand --- für mich. Wäre ich frech, würde ich mir anmaßen, zu sagen "für den Menschen". - "Untertanenwürde"? Gibt es so etwas? Wohl eher Menschen ohne Würde. - Wer sie halt nicht braucht...

(Wie!? Untertanentreue!? - Ach ja, dieee, die immer meinen, Hunde seien besser als Menschen. "Pfui, Rex!" - "Fass!! Rex!!!" - "Platz, Rex!" - "Brav, Rex!")

Ich bin Anarchist (an = nicht, arche = Herrschaft). Ich will keine Fremdherrschaft über mir, weder die eines Monarchen, noch die eines Diktators, auch nicht die der "Mehrheit", keine "Volksherrschaft", keine "Diktatur des Proletariats", nicht einmal eine "Rätedemokratie mit ihrem imperativen Mandat" - und was es noch gibt.

Für mich gibt es keinerlei Verpflichtung, die Gesetze eines Staates einzuhalten, da ich seinen Gesetzen nie zugestimmt habe. Ich fühle mich nur verpflichtet, Verpflichtungen einzuhalten, die ich selbst eingegangen bin. Nur durch den Terror der Herrscher werde ich bezwungen.
In einer Demokratie machen sich die, die mit ihrer Stimme die Herrschaft wählen und "legitimieren", mir gegenüber schuldig, da "ihre Vertreter" mir Gewalt antun, indem sie gegen das Prinzip der "Gleichen Freiheit für jeden" verstoßen und für sich Freiheiten herausnehmen, die sie mir wegnehmen.
Auch die Vertreter, Mitläufer und Handlanger anderer Staatsideologien, wie der Sozialstaatideologie, des Kommunismus, des Faschismus und des Monarchentums, begehen gegenüber Leuten wie mir und anderen, denen die Ideologie nicht zusagt, ein Gewaltverbrechen.

Anarchismus ist keine Ideologie. Ein Anarchist will niemandem etwas aufzwingen. Ein Anarchist will nichts von EUCH, Ihr Anhänger einer Staatsideologie, außer dass Ihr ihn in Ruhe laßt und Euch nicht in seine Angelegenheiten mischt.

IHR, Ihr Anhänger einer Staatsideologie, seid es, die etwas von uns haben wollt. Und IHR verlangt viel: unser Eigentum (Steuern, Beiträge für Zwangsversicherungen, die wir nicht wollen, Strafgelder bei Übertretungen von Verboten, die wir nicht anerkennen etc.), unsere Freiheit (Wehrdienst, Ersatzdienst, Gefängnis, Impfzwang etc.), unseren Frieden (Kriege, die IHR anzettelt und die wir nicht wollen). EUER Staat ist der größte Menschenfresser überhaupt. EURER Staatsidee wurden allein im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Menschen geopfert. EURE Staatsidee hat uns den Kalten Krieg mit seiner atomaren und konventionellen Hochrüstung und Ressourcen-Verschwendung beschert. Und im Namen von Staaten wird immer noch weiter gemordet, verstümmelt und unterdrückt. IHR habt kein Recht, uns Vorwürfe zu machen, dafür habt Ihr als Herrscher bzw. Mitläufer viel zu viel Dreck am Stecken.

WIR Anarchisten sind bescheiden, IHR seid unfair, unverschämt unfair. Wir wollen gleiche Freiheit für jeden. Ihr wollt mehr Freiheit oder gar alle Freiheit für euch, für Euer Herrschaftssystem, für Eure Herrscher. Ihr tut uns Gewalt an.

Aber ich will nicht nur klagen und anklagen, sondern konkret Vorschläge zu unserem Zusammenleben in Freiheit und Fortschritt machen, und ich will mich möglichst kurzfassen:


2.) Vorweg: Grundsätzliches zur Sprache

Texte sollten klar und für jeden auf Anhieb verständlich sein. Das menschliche Wissen steigt und jeder sollte danach streben, sich möglichst viel Wissen anzueignen. Dummheit und Unwissenheit sind keine Tugenden, oder höchstens Sklaven-Tugenden, denn nur die Unfreiheit profitiert von ihnen. Ökonomie im Umgang mit der Sprache tut also Not. Das Wichtigste in kurzen Sätzen und im Überfliegen verständlich wäre optimal. Viele Informationen in Kürze.

Zu viele formulieren bis ins letzte Detail klug und kritisch. Viele Worte wenig Publikum. Es macht aber in der heutigen Massengesellschaft kaum einen Unterschied, ob man wenige Leute erreicht oder gar keine.

Andere wollen den Leser gar nicht informieren, sondern steuern. Sie schlagen einseitig mit Informationen und Details zu, argumentieren und unterstellen unsachlich. Ihre Leser sollen nicht selbst und frei denken.
Es ist aber für jeden Einzelnen besser, selbst und frei zu denken. Auch die Gesellschaft als Ganzes profitiert von der freien, geistigen Tätigkeit jedes Einzelnen.

Besser als lange Zeitungsartikel zu einem Thema sind knappe, informative Presse-Übersichten wie z. B. für Spitzen-Politiker, -Manager u. a. News ohne Wortschwall, Haß und Hetze, aber dafür viele wichtige News.

Im Interesse aller Kürze und Sache!

----  Keine Scham! Lange Formulierungen haben noch lange nichts mit Bildung und Intelligenz zu tun. Lang- ist sogar einfacher als Kurzfassen.

Auch bei unserer Zeit und den Themen, für die wir uns einsetzen, ist Ökonomie angebracht. Nebensächlichkeiten verdienen nicht unser ganzes Engagement. Jeder mache mit sich selbst aus, was ihm nebensächlich ist. Aber nachdenken sollte man darüber.


3.) "Wörter" verhindern Freiheit

"Der Kaiser ist nackt", sagt man, wenn man meint, man hat etwas durchschaut, aber nichts hat man durchschaut: Es gibt in Wirklichkeit keine Kaiser, nur die Wahnvorstellung, dass ein Mensch Kaiser ist.
Götzenanbeter halluzinieren einen Kaiser, wo nur ein gewöhnlicher Mann ist. (Frederick Mann http://www.mind-trek.com/reports/tl07a.htm engl.)

"Die Sprache schafft Gespenster, die in unseren Kopf geraten und uns hypnotisieren." (Robert Anton Wilson)

Schon in meiner Schulzeit in den 50er und 60er Jahren, als unsere Lehrer immer von "Pflichten" redeten, auch besonders von der "Pflicht" gegenüber dem "Vaterland", sträubte ich mich gegen diese Begriffe. Pflicht gibt es nur gegenüber Verpflichtungen, die man selbst eingegangen ist. Nur ein Narr lässt sich Pflichten aufzwingen, die er selbst nicht eingegangen ist, und Leute mit einer Veranlagung zur Untertänigkeit.

Man muß das, was wirklich vorhanden ist, vom Ideologischen trennen. Konkret gibt es Tisch und Stuhl und dergleichen. Totale Narren bestreiten zwar auch das, aber es ist etwas anderes, als wenn man über Götzen, Gespenster und Ideale streitet. Konkret gibt es einzelne Menschen, auch einzelne Menschen, die sich zusammentun, weil sie etwas Gemeinsames wollen, freie Gemeinschaften, man kommt und geht, wie man will, aber "Staat", "Nation", "Vaterland" sind Ideologien, ideologisch zusammengefügte Zwangsgemeinschaften. In Wahrheit stehen hinter diesen Wörtern nicht alle. Es wird nur so getan, und es wird versucht, mit diesen Ideologiewörtern möglichst viele zusammenzutrommeln. Wem das Werk und die Untaten der eigenen Arme nicht reicht, der braucht eine Gefolgschaft.

Ideologien sind wie Religionen Zwangsvorstellung, ein Zwang, der den Menschen ein "Ideal", d. h. eine Lüge (denn Ideale gibt es nicht), aufzwingt, "Staatstreue", "Vaterlandsliebe", "Nationalismus". Profitieren tun immer nur einige Wenige davon. Das Opfer der gläubigen Gefolgschaft bringt Demagogen an die Macht.
Ideologien, Religionen und ihre Worthülsen wie "Gott", "König", "Kaiser", "Staat", "Gesetz", "Volk", "Flagge", "Pflichten", "Menschheit", "Vaterland", "Arbeiterklasse" (Wie klasse hat man mit dieser Worthülse im kommunistischen Machtblock, den "Arbeiter-und-Bauern"-Paradiesen, die Bevölkerung stranguliert!), "Moral", "Ethik", "Rechte", "Erbsünde", "Schuld der Deutschen" (Eine moderne Version der "Erbsünde" nur für Deutsche! Ich weiß, wer die verbotene Frucht nicht gekostet hat, wird jetzt böse.) und das sogenannte Politisch-Korrekte zwingen den Menschen etwas, was konkret gar nicht vorhanden ist, auf und dienen so seiner Unterdrückung und verhelfen einigen Wenigen zu Macht und zu Vorrechten. Es ist also wichtig, diese "Wortgespenster" als substanzlos zu durchschauen.

"Ich habe vielen Leuten gesagt, sie sollen mir mal ne Regierung zeigen, und erklären, wie so etwas aussieht. Keiner war in der Lage dazu. Natürlich gibt es Hochstapler, die behaupteten die "Regierung" zu sein, genauso wie des Dumme (sucker) gibt, die an so etwas glauben, die ihr blind gehorchen, die sie blind bekämpfen..." (siehe "The One-Word Lie" von Fredrick Mann http://www.mind-trek.com/reports/tl07a.htm)

Robert Prisig schrieb in "Zen and the Art of Motorcycle Maintenance": "Wenn eine Revolution eine systematische Regierung zerstört, aber das systematische Gedankenmuster, das die Regierung schuf, intakt lässt, dann werden diese Muster sich selbst wiederholen in der kommenden Regierung..."

Es ist ein Aberglaube zu glauben, wenn jemand das Maul aufreißt und schreit: "Lasst mich regieren!", wenn "man" ihn "lässt", er es auch kann. Er ist ein Mensch, ich bin ein Mensch. Ich beherrsche mich und er sollte sich beherrschen. Er hat es nötiger bei seinem Hochmut und seiner Herrschsucht! So ein Kerl will mich beherrschen!?

3.1) Wortdefinitionen (in Anlehnung an K. H. Z. Solnemans THE MANIFESTO OF PEACE AND FREEDOM http://www.butterbach.net/epinfo/The_Manifesto.htm bzw. deutsch: http://www.hpo.net/users/hhhptdai/manifest.htm Wortreiches Dokument mit vielen Wiederholungen!)

3.1.1) Freiheit...
...heißt auf gesellschaftlicher Ebene: "Gleiche Freiheit für jeden" (nicht Gleichheit!). Wenn ein Mitglied der Gesellschaft mehr Freiheit hat als andere, dann hat er dieses Mehr an Freiheit auf Kosten der anderen, d. h. er "herrscht". Hat jemand weniger Freiheit als ein anderer, dann wird er "beherrscht". (Der längere Originaltext von Solneman befindet sich auf http://www.anarchafeminismus.de/allgemeines/positionen.htm und http://ajak.piranho.at/a_def.html )

3.1.2) Gewalt....
.. ist ein Angriff auf den Bereich der "Gleichen Freiheit" eines anderen. Gegenwehr gegen einen solchen Angriff ist keine Gewalt, sondern Notwehr.

3.1.3) Gegengewalt...
... gibt es nicht, nur Notwehr. Denn Gewalt ist immer aggressiv.

3.1.4) Frieden...
... herrscht nur da, wo keine Gewalt herrscht. Folglich gibt es gegenwärtig keinen Frieden. Auch wenn nicht gekämpft wird, gibt es permanent die einseitige Gewalt des Staates gegen seine Untertanen.

Pax Romana, Pax Mongoliana, Pax Americana sind Fehlbenennungen.

3.1.5) Demokratie...
... ist eine Ideologie, die die Interessen des Einzelnen den vorgegebenen (!) Interessen der Mehrheit unterordnet. Bei diesem System der Unterdrückung lassen sich "Volksvertreter" von den Bürgern für irgendwelche Wahlversprechen zu Herrschern wählen. Eine Verpflichtung zur Einhaltung der Wahlversprechen gibt es nicht. Die Bürger, die nicht für die Herrscher gestimmt haben, werden trotzdem von ihnen unterdrückt.

Noch ein Wort zur Repräsentativen Demokratie:

Wenn ein Parlament nach dem Verhältniswahlrecht das ganze Volk repräsentieren soll, dann müssten, wenn die Gesamtbevölkerung von 1000 Abgeordneten vertreten wird, bei einer Wahlbeteiligung von nur 70% 300 Sitze frei bleiben. Tatsächlich werden aber immer alle Parlamentssitze an die "Wahlgewinner" verteilt, als ob die 30%, die nicht gewählt haben und so ihre Abneigung gegen das Abgeordnetenangebot zum Ausdruck gebracht hatten, trotzdem von ihnen repräsentiert werden wollen. (Diese Beurteilung wurden ebenfalls "The Manifesto of Peace and Freedom" von K. H. Z. Solneman entnommen.)

Sowieso, wie kann ein Mensch einen anderen Menschen vertreten, noch dazu, wo er nicht einmal verpflichtet ist, das zu tun, was der andere Mensch will und was er ihm versprochen hat?

Bei geringer Wahlbeteiligung die Abgeordneten zu sparen, hätte natürlich auch den Vorteil, dass das Regieren billiger wird, also wirklich gespart wird!

Noch mehr kann man sparen, wenn man von vorn herein erkennt, dass Parteiendisziplin herrscht und die Mehrheit entscheidet, die unterlegene Partei mit ihren Abgeordneten also gar nicht gebraucht wird. Nicht nur kann man deren Abgeordnetengehälter sparen, die Abgeordneten der unterlegenen Partei können sich auch ihre Reden ersparen, da sie ja nutzlos sind. Und damit ist auch schon das ganze Parlament überflüssig.
Die Regierenden könnten sich dann effektiver ums Regieren kümmern.

Wozu brauchen wir Abgeordnete?
(Diese Frage stammt aus dem HAWIK [= Hamburg-Wechsler-Intelligenz-Test für Kinder] und wird in "System ubw" - Zeitschrift für Klassische Psychologie - 20. Jahrgang, Heft 1, Juni 2002 von Fritz Erik Hoevels ausführlich besprochen.) Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Weil es in der Praxis zu umständlich ist, alle Bürger zu fragen.
Am nächsten Sonntag (11.07.04) sind hier in Japan Oberhauswahlen. Und gerade stellte das Fernsehen hier das Oberhaus vor. Jeder Abgeordnetenplatz hat drei Knöpfe: grün, gelb, rot. Mit ihnen stimmt er ab. Meine TV-Fernbedienung hat auch solche bunten Knöpfe, mit ihnen kann ich mich an - meist ziemlich albernen - Spielchen in der Glotze beteiligen. Die technischen Möglichenkeiten wären also heutzutage gegeben, dass das "Volk" ohne Umweg über unzuverlässige Abgeordnete direkt mitentscheidet.

Austreten!
(Nachtrag v. 12.07.04) Auf meine resignierte Feststellung, dass es, da nur wenige Leute Interesse an Anarchie bezeugen, bei Etatismus und Unfreiheit bleiben wird, schrieb mir John Zube: "Sollte es auch, für die Staatsgläubigen. Die verdienen diese Strafe. Aber die anderen sollten austreten dürfen und das sollte so selbstverständlich gemacht werden wie das 'Austreten' zu einer Toilette, wenn man das fuer notwendig befindet."

3.1.6) Recht
Recht ist immer nur das Recht, das aus "Gleicher Freiheit für jeden" resultiert und was diese Freiheit impliziert, Notwehr z. B.
Die von Politikern und Juristen zusammenfantasierten Paragrafenwerke enthalten sehr viel mehr Unrecht als Recht!

3.1.7) Verbrechen...
... definiert nach "Gleicher Freiheit für jeden" ist Gewalt, jeder Akt, begangen nach dem Motto: "Mir ist erlaubt, was dir nicht erlaubt ist", also Mord und Totschlag, tätlicher Angriff, Vergewaltigung, Versklaven, Raub, Diebstahl und Erpressung.
Verbrecherisch sind also viele Akte des "Staates" wie:
a.) Raub in Form von sogenannten Steuern und Freiheitsberaubung der Opfer bei Entziehung des "Steuer"-Raubes, außerdem zwingt der "Staat" Leute zum Training mit der Waffe und zum Mord mit der Waffe, andere zwingt der "Staat" zum sogenannten "Zivildienst",
b.) Überfälle und Straßenraub durch Bedienstete des "Staates",
c.) Überfall und Freiheitsberaubung von Drogenbenutzern und -händlern (Rauschgiftverbote sind schon ein Verbrechen an sich, aber sie treiben auch die Preise enorm hoch, fördern organisiertes Gangstertum und Beschaffungskriminalität und den repressiven Polizeistaat),
d.) Überfall und Freiheitsberaubung von Leuten, die sich Verbrechen des "Staates" widersetzen und nicht mit dem "Staat" kooperieren.
Weitere Verbrechen sind: Zwangsimpfungen, Zwangstaufen (Bei mir kam noch mit 13 eine Zwangskonfirmation unter dem Druck meiner Eltern hinzu, "weil es sich gehört", aber zum 14. Geburtstag bin ich sofort aus der Kirche ausgetreten.), Verbot und Reglementierung von Prostitution und Pornografie, Verfolgung von `freier Liebe`, Sexualität, Homosexualität und selbst von sogenannter Pädophilie, wenn der junge Partner die Beziehung wünscht. Sexuelle Bedürfnisse von jungen Leuten zu unterdrücken, ist genauso ein Verbrechen, wie die sexuelle Unterdrückung Erwachsener.
Weitere Verbrechen sind alle Angriffe auf die Privatsphäre eines Menschen, Gesinnungsschnüffelei, Berufsverbote (á la Willi Brandt), Ladenschlußgesetze (Der Besitzer eines Ladens kann nicht über sein Eigentum verfügen) und alle Verbote, die die freie Ausübung von Berufen verhindert, wie eine Handwerksordnung, die den Meisterbrief als Voraussetzung zur Zulassung als selbstständiger Handwerker erzwingt (Das schützt die etablierten Unternehmer vor unerwünschter Konkurrenz und hält die Preise hoch.), Werbung- und Preiswettbewerbsverbote bei Ärzten und Rechtsanwälten (auch dadurch werden die Preise künstlich hoch gehalten), darüber hinaus verbietet der "Staat", Leuten ohne "staatliche" "Genehmigung" die Ausübung des Heilberufs und der Bevölkerung damit die freie Medizinmannwahl.
Keine Verbrechen sind: Versuche, Menschen zu heilen, ein Handwerk auszuüben, sich "staatlichen" Übergriffen zu erwehren, Steuern nicht zu zahlen, seine Meinung zu sagen, Geschäfte zu machen, das Leben zu genießen, zu lieben, Pornografie zu produzieren und anzugucken, zu huren, sich selbst (!) mit Drogen, Nikotin und Alkohol zu ruinieren, Selbstmord zu begehen (wurde früher als Mord bestraft, weil das Leben angeblich Gott gehörte, trotzdem gab es Todesstrafe und mörderische Folter unter diesen klerofaschistischen und -absolutistischen Regimes, und auch heute noch wird der Euthanasiewunsch vieler Schwerstkranker in den meisten Ländern ignoriert, besonders auch in "Staaten", die normalerweise nicht einmal vor Massenmorden zurückschrecken.) u. v. m.

3.1.8) Krieg...
... ist das allerschlimmste Verbrechen des "Staates". Es ist Massenmord an den eigenen, jungen Leuten (Soldaten) und denen der überfallenen Nation und ebenfalls an der Zivilbevölkerung. Die meisten Leute haben durch den Krieg nichts zu gewinnen, was einen so hohen Einsatz wie das Leben rechtfertigt. Schon der verstärke Steuerraub durch den "Staat", um den Krieg zu finanzieren, bringt der Bevölkerung nichts außer Armut.

4.) Statt Menschenrechte ein Menschenrecht!

Gleiche Freiheit für jeden Menschen.

Menschen sind nicht gleich. Jede Gleichmacherei von "oben" ist Unterdrückung. Alles, was einem jeden Menschen zusteht, ist gleiche Freiheit. (K. H. Z. Solneman nannte es wie John Henry Mackay http://www.lsr-projekt.de/mackay.html vor ihm "gleiche Freiheit Aller".)

Es ist zwar leicht zu erkennen, dass "staatliche" Gewaltakte ausnahmslos gegen "Gleiche Freiheit für jeden" verstoßen und unterbunden gehören, aber eine Gesellschaft, die "Gleiche Freiheit für jeden" zu leben versucht, ist natürlich nicht problemlos. Was sie nicht tun sollte, ist ziemlich klar: Nicht Entscheidungen fällen, die ausschließlich den Einzelnen und sein Eigentum betreffen. Solche Entscheidungen kann jeder selbst treffen. Problematischer sind Gemeinschaftsprojekte und Angelegenheiten der allgemeinen Sicherheit. Grundsätzlich ist es aber besser, die Betroffenen vor Ort entscheiden darüber als ferne Beamte und Regierende, die noch dazu von Tausenden von Lobbyisten und Interessen gesteuert werden.

Nur zwei Beispiele aus dem Leben:
1. Für unser altes Dorf, vor Jahrzehnten schon gegen den Willen der Bürger einer Stadt einverleibt, wird von "oben" (also der Stadt) entschieden, dass die Seeuferpromenade und -straße ausgebaut werden. Nicht nur, dass es den Anliegern gar nicht recht war, denn es bedeutete mehr Verkehr vor dem Haus, sie wurden auch noch gezwungen, sich an den Kosten zu beteiligen! Etwa 20 000 DM pro Anlieger je nach Grundstück. Eigentum verpflichtet schließlich. Warum eigentlich? - Ach, ja. von den Steuern kann man es dann wieder absetzen. Wenn die Bürokratie gnädig ist, bekommt man einen Teil seines eigenen Geldes zurück.
2. Abgelegene Gegend, breite Straße, breite Bürgersteige, sehr übersichtlich, weit hinten auf einer Wiese ein kleiner Kindergarten. Ich habe dort noch nie Kinder gesehen, wohl weil ich immer nur im Sommer da bin. Geschwindigskeitsbegrenzung in der Nähe von Kindergärten ist heutzutage ausnahmslos 30 kmh. Da die Stelle zum schneller Fahren einlädt, ist es ein beliebter Ort für Radarfallen. Reiner Straßenraub! Die Leute von "meiner" Werkstatt direkt an der Stelle klagen: "Wir sind schon so oft da reingerasselt. Mal müssen wir schnell ein Ersatzteil holen, mal werden wir schnell zu einer Unfallstelle gerufen..."
Geschwindigkeitsbeschränkungen sind Unterdrückung!
Die Autofahrer werden so unmündig gehalten, dass die meisten da, wo wirklich Kinder spielen, gar nicht langsam fahren, nach dem Motto: Wenn es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, gibt es auch keine Radarfallen.
Die sichere Geschwindigkeit eines Fahrzeugs von "oben" zu bestimmen, ist absurde. Sie hängt nämlich von Variablen ab: Verkehrsaufkommen, Wetter, Wagentyp, Zustand der Bremsen, Fähigkeiten des Fahrers etc.
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden ständig übertreten. Sie haben einfach zu wenig mit Sicherheit und Vernunft zu tun, sondern mehr mit Abzocken. Die Bürger sehen sie nicht ein.
Wenn diese Begrenzungen jetzt durch Geschwindigkeitsempfehlungen bzw. Bitten von Anliegern zum langsameren Fahren ersetzt würden, wie wäre das?
Erstens, Radarfallen und damit Straßenraub entfielen. Autofahren wird angstfreier. Fahrer konzentrieren sich mehr auf den Verkehr und nicht auf den Straßenrand.
Zweitens, Bitten leistet man lieber Folge als Befehlen, die menschliche Gesellschaft würde entspannter, freundlicher und höflicher, Autofahrer fühlen sich als reife Menschen, entwickeln Verantwortungsgefühl auch in anderen Bereichen ihres Lebens. Die Gesellschaft macht Fortschritte. An der Unfallstatistik ändert sich zunächst wahrscheinlich nichts Wesentliches.
Drittens, da es noch immer vorkommt, dass mal Kinder überfahren werden, stürzen sich Politiker auf diese Fälle, präsentieren sie in aller Schrecklichkeit und machen die "Freiheit" verantwortlich für den Tod der Kinder...


5.) Aussagen zur persönlichen Freiheit

Gesund ist besser als krank, stark besser als schwach, intelligent besser als dumm, reif besser infantil, ebenso Würde besser als Würdelosigkeit, Ehrlichkeit besser als Lüge, Sauberkeit besser als Schmutz, Disziplin besser als Disziplinlosigkeit - wer sich gehen läßt, wird schnell der Sklave seiner Faulheit und Dummheit - und schließlich der Sklave anderer.

"Reich ist besser als arm", ist nur solange richtig, solange man nicht der Sklave seines Reichtums ist. - Geld ist nur ein Mittel zum Zweck. Der Zweck: Kaufen, Konsumieren. Das Endziel: Glücklicher-sein. Zu viele (Arbeiter, Angestellte, Unternehmer, Bankräuber etc.) vergessen aber beim "Geld-machen" das Glücklich-sein, also den Zweck.

Der Superlativ der Unfreiheit ist die Sucht. Wer ohne Rauschgift, Nikotin, Alkohol oder wonach immer er süchtig ist, Geld, Sex, Ruhm etc., nicht leben kann, ist definitiv nicht frei. Und auch wer sich von seinen Gefühlen (Liebe, Zorn, Hass, Freude, Trauer etc.) überwältigen läßt, ist ein Besiegter.

Aber jeder hat die Freiheit, sich zu ruinieren. Hilfe von anderen, wie von "Vaterstaat", darf er nicht erwarten, wenn er sich ruiniert hat. Das hieße ja, die Allgemeinheit für das Versagen einzelner zu bestrafen. "Taten haben Folgen." Das muss man als Mensch wissen.

Das frühe Ableben von Versagern dient dem Fortschritt der Menschheit. Das mag kaltherzig klingen. Aber das gegenwärtige System ist noch viel grausamer. Es "bestraft" Drogenbenutzer, selbst wenn sie nicht einem einzigen ihrer Mitmenschen geschadet haben, indem es sie, bevor sie sich selbst ruiniert haben, mit langen Gefängnisstrafen ruiniert. Einige südostasiatische Staaten haben sogar die Todesstrafe für Drogenbesitz.
Noch einmal zur Erinnerung: Wir haben der Staatsidee, dem "Vaterstaat", der angeblich mit seiner Bevormundung für uns in unserem "eigenen Interesse" sorgt, allein im 20. Jahrhundert über 100 Millionen Menschen geopfert. Viele mehr sind zu erwarten, wenn wir uns nicht jeder Herrschaftsform entledigen.
Hinzukommt noch, dass die staatlichen Geheimdienste die größten Drogendealer sind! Es gibt viel Literatur dazu (CIA Pike Report etc.). Ich möchte hier nur das Buch "Im Namen des Staates" von dem ehemaligen Bundesminister und Staatsekretär Andreas von Bülow empfehlen.


6.) Freiheit beginnt im Kopf

Wer durch Anpassung, Erziehung, Tradition und Moral schablonisiert ist oder vollständige Systeme übernimmt wie Religionen, Ideologien, Parteiprogramme und dann nur in deren Schemata denkt, ist nicht frei. Was er denkt, wird weder für ihn selbst noch für die Allgemeinheit ein großer Zugewinn sein.

7.) Freiheit und Gesellschaft

7.1) Vorweg: Revolution oder Evolution:
Ideal wäre, wenn gesellschaftliche Veränderungen nicht durch Revolution und Zerstörung stattfinden, sondern durch Evolution. Evolution hat gegenüber Revolution den Vorteil, dass Entwicklungsphasen überdacht und Fehlentwicklungen korrigiert werden können. Außerdem ist es zu schade um die Sachwerte, die bei Revolutionen zu Bruch gehen.
Wir sollten nicht auf Revolutionäre hören, die uns sagen, das Alte muß erst restlos zerschlagen werden, bevor das Neue, Gute, Beste entstehen kann. In der neuen Gesellschaft sitzt der Revolutionär im Ministersessel und die Bevölkerung leistet den Wiederaufbau. Nicht der beste Deal für die Bevölkerung.
Überhaupt: Gewaltmenschen, ob Herrscher, Untertanen oder Revolutionäre, schaffen nichts Gutes. Man enthalte sich möglichst der Gewalt, laufe ihr nicht nach und schlage nie als erster zu.
Nur in Notwehrsituationen ist "Gewalt" gerechtfertigt... notwendig! Aber diese "Gewalt" ist keine Aggression, sondern Wehren (siehe Wortdefinitionen). Jeder Angegriffene hat das Recht auf Selbstverteidigung. Wer z. B. einen Einbrecher oder Eindringling erschlägt, sollte dafür auf gar keinen Fall bestraft werden. Auch gegen An- und Übergriffe des "Staates" und seiner Vollstrecker hat natürlich jeder das Recht, sich zu wehren.
Der "Staat" maßt sich an, das Gewalt-Monopol zu besitzen. Tatsächlich ist der Staat ein aggressives Monster, das kein "Nein" akzeptiert. Wer auch nur bei einem nichtigen Anlass wie Missachtung eines Parkverbots konsequent bei seinem "Nein" bleibt und nicht zahlt, dürfte es in den meisten Staaten bis zur Festnahme bringen, und wenn er sich der widersetzt, sogar sein Leben verlieren.
Wer Notwehr übt, muss den Angreifer treffen und niemals an x-beliebigen seine Rache nehmen.

7.2) Freiheit und Demokratie
Wer die Demut besitzt, sich der Gewalt zu beugen, ist kein freier Mensch. Eldridge Cleaver hatte es mal stolz so formuliert: "Kein Sklave sollte eines natürlichen Todes sterben!" Was heißt: Lass dich nicht versklaven, kämpfe bis zum Tode für deine Freiheit! Lieber tot, als Sklave!
Andererseits hat natürlich jeder die Freiheit, ein Sklave zu sein. Kein Verbot für SM-Clubs. Solange die Opfer es mögen, ist es in Ordnung. Aber der Verzicht auf Freiheit ist ein gar zu verbreitetes Phänomen. Und wenn die Mehrheit "(pseudo-)demokratisch" Unterdrückung und Bevormundung wählt, trifft es auch Minderheiten wie mich. - Übrigens ein verbreiteter Irrtum: "Demokratie" gleich "absolute Herrschaft der Mehrheit" zu setzen. Ursprünglich gehörte selbst zur Demokratie-Idee das Tolerieren von Minderheiten und die Möglichkeit, unabhängig vom Geschmack der Mehrheit nach eigener Façon glücklich zu werden, solange kein wirklicher Schaden für die Allgemeinheit, andere Minderheiten und Einzelpersonen entstand.
In der Praxis ist es dann anders gekommen. Eine Anekdote:
Die Kunden eines Lebensmittelgeschäfts "wählen", indem sie kaufen, mehrheitlich Spinat der Marke X. Es gibt aber auch die weniger populären Marken Z und Y. Würde der Markt wie unsere Demokratien funktionieren, würden die Kunden der Marke X verhindern, dass die, die die Marken Y und Z bevorzugen, an ihren Spinat kommen. Egal, was der Einzelne will. Die Mehrheit hat entschieden: Alle müssen Marke X kaufen, auch, die die gar keinen Spinat mögen. Und nicht nur das. Sie müssen den Spinat auch aufessen!
Die "Mehrheit" "entscheidet", wer regiert, und ALLE werden entmündigt. (Nach einer Anekdote von K. H. Z. Solneman)

K. H. Z. Solneman hat dann zwei oder mehr Regierungen für ein und dasselbe Lande in Erwägung gezogen, damit mehr Leute das bekommen, was sie haben wollen. Außerdem: Konkurrenz belebt das Geschäft. Regierungen werden billiger. Wer zu teuer ist, dem laufen die Untertanen weg. Die einzelnen Regierungen verhandeln dann untereinander, wie es Regierungen heutzutage auch tun.
Sicher gibt es einige Punkte, wo mehrere Regierungen nicht sehr praktikabel sind, z. B. wenn die eine Regierung Linksverkehr einführen will, und die andere will bei Rechtsverkehr bleiben. Den Wunsch der dritten Regierung nach einem Verbot aller Autos läßt sich dagegen ganz leicht durchsetzen. Die Untertanen, die diese Regierung gewollt haben, dürfen bei Strafe nicht mehr Auto fahren.
Auch bei Kriegen ist dieses Mehr-Regierungen-System günstig. Die, die die kriegslüsternde Regierung gewählt haben, zahlen mit ihren Steuern für die Kosten des Krieges und stellen die Soldaten, während die anderen weiter ihrem friedlichen Leben nachgehen. Falls der Krieg verloren geht, brauchen die Sieger auch nur an den Kriegsunterstützlern Rache zu nehmen.
Ich selbst hatte auch schon zu Zeiten des Kalten Krieges gedacht, als man kurz davor war, ein atomares Inferno anzurichten, weil man sich nicht einigen konnte, ob die Produktionsmittel in die Hände von Kapitalisten oder Parteibonzen gehörten, dass doch eigentlich kommunistische Betriebe und kapitalistische Betriebe bzw. Systeme frei in ein und derselben Gesellschaft konkurrieren könnten.
Die Kommunisten, die mehr wollen, als nur die Produktionsmittel in den Händen der Arbeiter (Solche Betriebe gibt es sogar schon lange innerhalb des sogenannten kapitalistischen Systems, allerdings meist ohne kommunistischer Ideologie), die könnten immer noch irgendwo ihren "Archipel GULAG" bekommen, ähnlich wie einige Christen in Klöstern ihr "Dunkles Zeitalter" erleben.


8.) Meine Vorstellungen zur Gesellschaft

Ich beschreibe hier MEINE Vorstellungen zur Gesellschaft. In einer Gesellschaft, die diese Richtlinien befolgt, möchte ICH leben. In einer solchen Gesellschaft hätte der einzelne alle Freiheiten, solange er nicht die Freiheit seiner Mitbürger einschränkt. Eine Partei, die auf eine solche Gesellschaft hin arbeitet, hätte meine Unterstützung. Eine solche Partei gibt es aber nicht.
Unsere gegenwärtige Gesellschaft wird zwar von verschiedenen Seiten scharf kritisiert. Gute Kritiker gibt es sowohl im sozialistischen als auch im nationalen Lager. Erscheinen mir die Kritiken auch berechtigt, die Endziele erscheinen MIR nicht erstrebenswert.
Die Endziele dieser Gruppen sind starre Systeme, in denen der Einzelne als unfreies Rädchen zu funktionieren hat. Unfreie Menschen aber stagnieren. In solch unfreien Gesellschaften gibt es daher kaum Fortschritt.
Das Endziel sollte heißen: "Gleiche Freiheit für jeden".

Es wird auch zu viel gesellschaftskritische Energie für Themen aufgebracht, die konkret dem Einzelnen wenig bringen. Wir sollten uns mehr gegen Bevormundung durch den "Staat" in unserer unmittelbaren Umgebung engagieren, also gegen Vorschriften, die uns, unsere Familie, unseren Besitz, Geld, Haus, Garten, Gartenzaun, unser Auto, unseren Fahrstil etc. betreffen. Freiheit beginnt in der nahen Umgebung, unser Glück auch.

"ICH bin ICH!" Das sollte jeder von sich sagen können. Leider wird die Einzigartigkeit, die jeder besitzen sollte, durch die Allgemeinheit und durch Regeln unnötig unterdrückt. Das ist ein Verlust an Möglichkeiten und Schaffenskraft sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft als Ganzes.

Das Sich-Selbst-Sein wird oft als Egoismus verschrien. Dafür gibt es zwei Gründe:
Erstens: "Starken" Leuten mit Gefolgschaft stört der Eigen-Sinn anderer, also agitieren sie dagegen.
Zweitens ist durch diese "starken" Sender bei "schwachen" Leuten ein Schuldgefühl entstanden: Sie plappern die Vorgaben von Gemeinsamkeit, Pflicht und Unterordnung nach.
Drittens: Herde-sein ist bequem. Die "Lüge" von der Schlechtigkeit des Individuums dient der eigenen Bequemlichkeit.

Tatsächlich sind Gruppen viel egoistischer als Einzelpersonen! "In der Gruppe sind sie stark." Die Gruppendynamik verbietet jede Zweifel. Gruppen sind rücksichtslos. Das gilt nicht nur für Halbstarke, sondern für jede Gruppe, politischen und unpolitische, bis hin zur Nation und darüber hinaus.
Jeder Einzelne mag ein vernünftiger Zeitgenosse sein, wenn man allein mit ihm ist, erst in der Horde bzw. als Masse wird er unberechenbar und gemeingefährlich. Das gilt für den Soldaten ebenso wie für den Hooligan (http://www.hooligans.de/ ganz angepasst "gegen Faschismus, Drogen und Kinderporno"!) oder ein Parteimitglied.

Jedes Mitglied der Gesellschaft sollte nach individueller Freiheit streben und nicht Herde sein. Gesetze und Gesellschaft sollten individuelle Freiheit nicht einschränken, sondern ermöglichen und sichern.
Und jeder Mensch sollte sich immer wieder sagen, dass der andere anders ist und ein Recht dazu hat!

Jedes Glied der Gesellschaft, vom Individuum angefangen, ist für sich selbst frei und verantwortlich.

Eine anarchistische Gesellschaft ist zwar ohne Herrscher, aber nicht ohne Gesetze, beziehungsweise Regeln, Vereinbarungen!
Einmal muss man das eine Menschenrecht "Gleiche Freiheit für jeden" vor Angreifern jeder Kolorierung, Dieben, Mördern, Pfaffen, Politikern und anderen herrschsüchtigen Menschen schützen, zum anderen müssen die Mitglieder von Gemeinwesen "Gleiche Freiheit für jeden" für Grenzsituationen definieren und die ganze Gemeinschaft betreffende Angelegenheiten regeln.
Im Gegensatz zu den aggressiven Institutionen des "Staates" braucht die anarchistische Gesellschaft nur eine defensive Institution, die bei Angriffen auf die "Gleiche Freiheit für jeden" abwehrend einschreitet.

"Wer meine Freiheit nicht achtet, dessen Freiheit achte ich auch nicht." Am einfachsten wäre, wenn jemand, der das Grundrecht "Gleiche Freiheit für jeden" übertritt, sich so an der "Gleichen Freiheit" seines Opfers stieße, dass ihm in Zukunft die Lust auf solche Verbrechen verginge. Wo das nicht möglich ist, sollte die Gemeinschaft, in der es zu dem Verbrechen kam, auf Grund ihres gesunden Menschenverstandes entscheiden, wie zu verfahren ist.
Zwar hat das "Gesunde Volksempfinden" in der Vergangenheit schon gefährliche Blüten (Schuld waren meist Vorgaben des Systems.) getrieben, aber das gegenwärtige Rechtssystem mit seinen parteiischen Richtern noch viel schlimmere und ungerechtere.
Wenn schon Rechtsprechung
, dann unparteiische. Besser als menschliche... äh... fleischliche Richter wären Computer-Richter, die auf Grund objektiver Daten entscheiden, wo gegen Recht verstoßen wurde, und die dann auch das Urteil fällen.
Z. B. bekommen dann alle Plakateabreißer die gleiche Strafe, egal, ob die Plakate einer Systempartei oder einer Außenseiterpartei gehören. BRD-Unrechtsalltag sieht anders aus.
Computer erlägen auch nicht dem Charme eines guten Rechtsanwalts. Man hätte also gleiche "Gerechtigkeit" für Arm und Reich. Überhaupt ist es unrecht, dass ein Prozessausgang von den Fähigkeiten und Launen von Rechtsanwalt, Staatsanwalt und Richter und vielleicht noch Schöffen abhängt. Außerdem fallen Urteile oft aus Gründen, die gar nichts mit der Straftat zu tun haben, wie Erscheinung, Hautfarbe, sozialer Status, günstig bzw. ungünstig für Angeklagte aus. Wenn man dem Computer weder solchen Informationen noch Vorurteile einfüttert, wäre schon ein Stück Unrecht beseitigt.


9.) Die Gesellschaft ist eine Ordnung um das Individuum

Die "staatliche Ordnung" ist pyramidenförmig: Herrscher an der Spitze, die zweite Garnitur Herrscher eine Stufe tiefer, es gibt noch mehrere Garnituren "Radfahrer" (nach oben Bückling nach unten Treten!) und ganz unten das Volk. Der Trick besteht jetzt darin, diese Pyramide in eine ringförmige Gesellschaftsordnung zu überführen, in der jeder Einzelne sich in der Mitte fühlt.

9.1) Das Programm
Der Einzelne ist in abnehmender Bedeutung (!) Teil von Familie, Wohngemeinschaft, Dorf, Stadtviertel, Stadt, Kreis, Land, Staat etc. Die Grenzen und Gesetze einer jeden Einheit werden von den jeweiligen Mitgliedern bestimmt. Es sollte jeweils größtmögliche Autonomie herrschen.
Die Zahl der Gesetze sollte gering sein, die Texte klar, die Anwendung allgemein. Sie sollten nicht einer Laune oder momentanem Aktionismus entspringen, sondern möglichst soviel Vernunft enthalten, dass sie lange ihre Gültigkeiten behalten. Die Zustimmung aller sollte angestrebt werden.
Die Einhaltung der Gesetze wird von allen überwacht.
Jeder, der als Vertreter für die Allgemeinheit eine bezahlte Tätigkeit ausübt (Staatsoberhaupt, Bürgermeister, Dorfschulze, Richter, Sheriff, Straßenfeger etc.), sollte von der Allgemeinheit eingesetzt und überwacht werden und gegebenenfalls entlassen werden können.
Entscheidungen von Volksvertretern können von der Mehrheit der Bürger annulliert werden.
Mit Hilfe elektronischer Medien (Internet, PC, Handy) lassen sich heutzutage Volksabstimmungen leicht durchführen.

9.2) Der Einzelne...
... ist in allen Entscheidungen, die ihn betreffen, frei. - Möchte das nicht auch jeder sein?
Mit Äußerlichkeiten beginnt es.
Konkret:
Von oben beim Kopf angefangen:
Freiheit, was Haarfrisuren bzw. Glatzen, Kopfbedeckungen wie Hüte, Helme und Tücher betrifft.
Keinen Zwang zum Kopftuch vom islamischen Papa und keinen Zwang ohne Kopftuch vom "Staat".
Was sollen solche lächerlichen Kopftuchgesetzen? Etwa die islamische Frau von westlichen Freiheitswerten überzeugen? Und wer religionslos ist, darf sich ein Kopftuch umbinden, was der frommen Muslimin nebenan verboten ist?
Ebenso: kein Helmzwang, Hutzwang, Glatzenzwang, Haarzwang ("Glatzen abklatschen"), Dauerwellenzwang, Haarfarbenzwang etc. (Lange Zeit war es Schülerinnen in Japan verboten, die Haare zu färben; jetzt verlangen viele Arbeitgeber "wegen der Kunden", dass die Angestellten ihre Haare modisch färben.)
Kleidung: Jeder entscheidet frei, was er trägt, und ob er überhaupt etwas trägt. Nacktheit in der Öffentlichkeit darf nicht tabu sein. Der Anblick von Geschlechtsteilen schadet niemandem wirklich, höchstens eingebildet. Einbildungen und private Moralvorstellungen dürfen nicht die Rechte des Einzelnen einschränken. Kein Zwang zur Nacktheit, kein Zwang zur Kleidung, Entscheidungsfreiheit.
Fußbekleidung: Auch hier entscheidet der, dem die Füße gehören.
Der Gesetzgeber in Deutschland hat doch tatsächlich das Barfuß-Autofahren verboten. (Verstoß gegen ?? 23 StVO wird nach Nr. 108 des bundeseinheitlichen Bußgeldkataloges mit einer Geldbuße von EUR 50,-- sowie 3 Punkten im Verkehrszentralregister geahndet). Wer wie ich morgens barfuß ein paar Runden im Park läuft und auch im Winter nur barfuß in Birkenstock schlüpft, fährt barfuß am sichersten.

Zurück zum Kopf:
Die Gedanken sind frei, sie auszusprechen auch. Keine Zensur, freier Meinungsaustausch. Durch Zensur werden Menschen bevormundet und unreif gehalten. Zensur dient auch nicht der Wahrheit. Wenn man alle Seiten gehört hat, wird man der Wahrheit näher kommen, als wenn eine Seite verboten ist. Wenn ich alle sagen, meine ich wirklich alle, auch Revisionisten, Rassisten, Antisemiten etc.!
Wer Meinungen verbietet, bevormundet. Wer bevormundet, nimmt sich mehr Rechte gegenüber seinen Mitmenschen heraus, als der Mitmensch hat. Das heißt: Der Mensch will die Ungleichheit, er oben als Bevormunder, der andere unten als Bevormundeter. Solche Menschen sind die schlimmsten.

Beleidigungen...
... fallen unter Meinungsäußerungen, und sollten nicht zensiert und verfolgt werden. Anzeigen wegen Beleidigung fallen weg. Beleidiger und Beleidigte machen es unter sich aus. Zurückbeleidigen oder ignorieren.
(Als Außenseiter bin ich schon so oft wegen meines Aussehens und meiner Ansichten mit Invektiven überhäuft worden, dass es mich nicht wunderte, wenn man mich auch sogar wegen dieser Äußerung beschimpft und beleidigt.)
Selbst rein verbale Morddrohungen sollten nicht verfolgt werden. Der Morddrohende reagiert sich hoffentlich so ab, ohne zu morden.
Diese Art freier Meinungsäußerung ist besser als die gegenwärtige Situation, in der der eine bei der kleinsten Beleidigung mit gewaltiger Anwaltsunterstützung große Entschädigungen und Bestrafung durchsetzt, während der Richter bei einem anderen, der beleidigt oder gar mit Mord bedroht wurde, es so hindreht, dass der Betroffene selbst schuld habe, weil er zuerst Gott, Allah, das Andenken der Toten oder irgendeinen Plutokraten kritisiert habe.
Kritik ist wichtig. Die Grenzen zwischen Kritik und Beleidigung nicht klar. Viele Kritisierte fühlen sich beleidigt. Die Kirche z. B. schlägt bei Religionskritik gerne gleich mit dem Gotteslästerungsparagraphen 166 zu (siehe Verfolgung von Karlheinz Deschner, Ketzerbriefe, Habsburg Recycling u. v. a.).
Wenn man dagegen Atheisten pauschal als Massenmörder beleidigt, ist das weder Volksverhetzung noch Beleidigung oder Verleumdung (siehe z. B. http://www.gkpn.de/hohmann.jpg ), wohl, weil Atheisten meist nicht systemkonform sind. (Wer nicht vor Gott kniet, kniet wahrscheinlich auch nicht vor dem System. Das System nimmt es deshalb mit den Rechten der Atheisten nicht so genau: Zwangsabzug von Kirchensteuer bei konfessionslosen Arbeitslosen und vieles mehr.)


9.3) Die Familie
9.3.1) Vom Einzelmenschen zur Familie.
Einzelne Menschen, die zusammenfinden, und sich als Familie definieren, sind eine Familie. Ehe bzw. Familie ist eine reine Privatangelegenheit. Der "Staat" hat nichts in der Familie zu suchen, weder registriert er sie, noch begünstigt er sie (z. B. bei den Steuern), noch übernimmt er Kosten für die Familie wie Wohngeld, Schulausbildung etc.
In überwiegender Mehrheit entstehen Familien zwar dadurch, dass Mann und Frau sich lieben und den Wunsch haben, das Leben gemeinsam zu verbringen, eventuell Kinder zu haben etc., doch hat niemand - auch keine Mehrheit - das Recht zu entscheiden, ob eine Familie eine Familie ist. Dieses Recht hat nur die Familie selbst. Familie ist eine rein private Angelegenheit der Mitglieder. Gleichgeschlechtliche Paare können sich ebenso als Familie verstehen wie Dreierbeziehungen oder Gruppen, die ein Bedürfnis nach intimer, familiärer Nähe haben.
Die Mitglieder einer Familie regeln selbst - am besten schriftlich - alle Rechte und Verpflichtungen ihres Zusammenlebens und auch für ihr Auseinandergehen. Gemeinde, "Staat", Kirche und andere Außenstehende haben keinerlei Rechte, sich in Familienangelegenheiten ungefragt einzumischen. Staatliche Gesetze zur Ehe und Familie, wie Inzestverbot, Scheidungsrecht und staatliche Regelungen von Unterhalt und dergleichen entfallen. An die Stelle treten die Vereinbarungen, die die Mitglieder einer Familie selbst freiwillig eingegangen sind. Diese Vereinbarungen sind bindend. Eine höhere Instanz hätte eventuell im Streitfall die Einhaltung dieser Vereinbarung durchzusetzen.

Wer sich Kinder anschafft, muß selbst für sie sorgen, genauso wie bei anderen Anschaffungen (Autos z. B., für Reparieren und Tanken ist man selbst verantwortlich). Dass man selbst die Verantwortung für seine Kinder hat, sollte selbstverständlich sein.
Unsere Welt leidet unter zu vielen Menschen. Mehr Menschen bedeutet mehr Umweltzerstörung - außerdem natürlich mehr Arbeitslose, niedrigere Löhne wegen der vielen Lohndrücker und höhere Wohnkosten, also alles in allem bedeuten viele Kinder mehr Elend und Unglück für die Zukunft. Kinderkriegen ist also höchst asozial. Ich halte es für kriminell und verantwortungslos, dass der "Staat BRD" gegenwärtig Kinderlosen den Lohn wegnimmt, um Vielvermehrern ein Geschenk zu machen.

9.3.2) Feinde der Familie...
... sind sämtliche Ideologien, Religionen und Hierarchien. Ich empfehle als ausführliche Information zu diesem Thema das Buch "Die autonome Familie - Plädoyer für das Private" (Eine Geschichte des latenten Widerstandes gegen Kirche, Staat und Ideologen) von Ferdinand Mount (1982 im Beltz Verlag erschienen, engl. Original: "The subversive Family"). Aus dem Buch (stark gekürzt): "Die Ideen von Plato, Jesus, Marx, Lenin, Mao, Hitler und zahlloser anderer Demagogen haben alle sehr ähnliche Phasen der Einstellung zur Familie durchlaufen. Erstens: Feindseligkeit und Propaganda zur Entwertung der Familie. Zweitens: Zögernde Anerkennung. Drittens: Zusammenbruch der Bemühungen, alternative Pseudofamilien zu fördern. Viertens: Ein einseitiger Friedensvertrag wird unterzeichnet. Kirche oder Staat akzeptieren die Bedeutung der Familie und gewähren ihr einen hohen Rang in Lehre und Ideologie. Fünftens: Die Geschichte wird umgelogen, um zu zeigen, dass Kirche oder Staat immer schon die gleiche hohe Auffassung von der Familie hatten. Die Familie wird neu definiert als im wesentlichen christlich oder kommunistisch oder faschistisch - obwohl die ersten Apostel erwiesenermaßen die Familie verabscheut und verachtet haben."
Natürlich lohnt es sich auch für Kirchen und Ideologien, nachdem sie sich durchgesetzt haben, für die Familie zu sein, da die Eltern als Angepasste es lohnen werden und ihre Kinder im Sinne der Herrschenden (Ideologie oder Religion) indoktrinieren werden. Die Schule braucht dann nur noch ein bisschen nachzuhelfen. Ganz frei darf die Familie aber nicht sein wegen der unangepassten Eltern.
Die Eltern werden immer mehr überwacht. Siehe auch: http://www.skifas.de/

Hartgesottenen Marxisten, die sich ja seit dem Ende der Sowjetunion wieder in einer vor-revolutionären Phase befinden und folglich Familienfeindliches von sich geben, empfehle ich das obige Buch besonders, denn es zeigt, dass "Das Kommunistischen Manifest" und auch das spätere Engelsche Werk "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates" (1884) sich auf anthropologische Studien stützt, die sich schon lange als falsch erwiesen haben.

9.4) Gemeinwesen
Außerhalb der Familie beginnt die Öffentlichkeit, die eigentliche Gesellschaft, das Gemeinwesen.
Gemeinwesen gibt es in verschiedenen Größen: Dörfer, Städte, Metropolen. Das Gemeinschaftsgefühl innerhalb von Gemeinwesen ist größer je kleiner das Gemeinwesen.
Ich sehe nicht ein, warum, wenn Bewohner von Dörfern, Städten und Metropolen schon regiert und verwaltet werden müssen, dies zentral geschehen muß. Zu viele Interessen sind da unter ein Dach zu bringen oder noch schlimmer: bleiben unberücksichtigt. Bei einer Aufteilung in kleinere Gemeinwesen oder bei mehreren Verwaltungen werden mehr oder gar alle Interessen berücksichtigt werden. Geschäftsviertel, Arbeiterviertel, Villenviertel, wo immer ein eigenes Gemeinschaftsgefühl entstanden ist, wäre man mit lokaler Autonomie besser dran als mit Zentralismus.
Wenn ein Industriegebiet zum Beispiel eine Zubringerstraße durch ein Wohnviertel bauen oder verbreitern will, muß es mit den Bewohnern des Wohnviertels verhandeln. Nur bei einem überzeugenden Angebot der Betriebe werden die Bewohner zustimmen. Gegenwärtig ist es so, dass der Stadtrat über die Anliegen der Anlieger hinweg sich sofort für die Straße entscheidet, erstens weil die RatsherrInnen Schmiergelder (Wahlkampfspenden, Vorstandsposten oder gleich was Bares in die Privatkasse) bekommen, statt die Anlieger eine Entschädigung, zweitens, weil bei der Vergabe des Bauauftrags noch einmal Schwarzgelder fließen, und drittens, weil sie glauben, dass sie bei mehr Industrie mehr Steuereinnahmen zum Vergeuden und zum Einfluß-Kaufen haben.
Oft werden Anlieger sogar gezwungen, Land für eine verhasste Straße abzugeben und sich an den Baukosten zu beteiligen.
Gemeinwesen sollten autonom sein. Keine höhere Instanz wie Land und "Staat" sollten sich in ihre inneren Angelegenheiten einmischen. Sondern umgekehrt von unten herauf muß entschieden werden, was Land und "Staat" für eine Politik betreiben.

Es gibt einige wenige Gemeinwesen, die sich bewußt als Alternative zur etablierten Gesellschaft verstehen. Berühmt sind Auroville in Indien http://www.auroville.org/, Tamera in Portugal http://www.tamera.org/, aber es gibt noch viele andere, siehe Linkseite: http://www.tamera.org/german/links.html. Man kann ihnen nur viel Erfolg wünschen - und ein eigenes Leben frei von staatlicher Intervention und Reglementierung. Wir alle können etwas von ihren Experimenten lernen.

In den USA gibt es Leute, die in sogenannten "Deed-restricted-area"-Gemeinwesen leben. Das sind meist Villenviertel (aber auch Naturschutzgebiete) hinter einer großen Einzäunung mit Tor und Wachpersonal. Die Bewohner "müssen", wenn sie da leben wollen (eine freie Entscheidung!), sich meist verpflichten, Haus und Garten in Schuß zu halten, keine Pick-ups, Kleinwagen oder rostige Autos im Gebiet zu parken, ordentlich gekleidet rumzulaufen etc. Hier ein Beispielvertrag: http://www.houstonheights.org/deedrestrictiondocument.htm (Errichten von Zelten, Schuppen etc. ist z. B. untersagt). Und hier versucht ein Priester unverheiratete Priesteranwärter in einer Deed-restricted-Gemeinde unterzubringen, die eigentlich nur Familien zulässt: http://www.northeasttimes.com/2000/1129/northwood.html.
Toleranz und das Grundrecht "Gleiche Freiheit für jeden" gebieten, dass auch diese Leute in ihrem restricted, also freiheitlich eingeschränkten Bereich frei von äußerer Einmischung leben können. Einige Deed-restricted-areas würden gerne Farbige ausschließen, was ihnen aber von "Staats" wegen untersagt ist. Natürlich dürfen Gemeinwesen keine Ansässigen aufgrund von Mehrheitsentscheidungen ausschießen. Das wäre Mehrheitenterror und ein Verbrechen, aber bei privaten Neubausiedlungen, die erst noch bezogen werden, ist es etwas anderes. Diese staatliche Einmischung in die privaten Angelegenheiten der Gemeinschaft ist abzulehnen. Klöster werden auch nicht gezwungen, Gottlose wie mich aufzunehmen, wofür ich Verständnis habe. Menschen sollen sich in Freiheit aussuchen können, mit wem sie zusammen sein wollen.
Das sollte auch für "Zusammenarbeiten" gelten. Ein Arbeitgeber sollte den einstellen können, den er möchte, also diskriminieren dürfen. Der Betrieb ist schließlich sein Eigentum.
Solche Freiheit haben in der BRD z. Z. nur Betriebe der Staatskirchen, siehe http://www.jungewelt.de/2003/05-30/013.php (Krankenschwester wegen Kirchenaustritt gefeuert. Sicher kein Einzelfall. Ich selbst habe schon von Kündigung wegen Scheidung und Kündigung wegen Heirat einer geschiedenen Person gehört.).

9.5.) "Staat"
"Der Staat nimmt für sich das Monopol, Verbrechen zu begehen, in Anspruch und führt diese auch aus! Er verbietet den privaten Mord und organisiert selbst Morde gigantischen Ausmaßes. Er verbietet privaten Diebstahl und greift selbst skrupellos nach allem, was er haben will." (Albert Jay Nock)
Tatsächlich wären wir besser dran, ohne dieses Monster. Aber ich bin für Evolution. Wir können den "Staat" sicher nicht ohne Chaos von heute auf morgen abschaffen, sondern sollten versuchen, ihn langsam aus der menschlichen Gesellschaft zu verdrängen. In einer "Demokratie" hätte man eine Möglichkeit dazu. (Die Chancen sind natürlich gering, aber im Gegensatz zu faschistischen und kommunistischen Diktaturen hat man in Demokratien mehr Möglichkeiten, Regime-Mitläufer zu erreichen und für Freiheit zu werben.)
Außerdem...
Solange sich nicht die ganze Welt das Menschenrecht "Gleiche Freiheit für jeden" zu eigen gemacht hat, sondern nur in einem Land danach gelebt oder gestrebt wird, ist dieses Land für die anderen "Staaten" immer noch ein "Staat" (Sonst ein Machtvakuum oder ein weißer Fleck, was sicher noch schlimmer wäre. "Schweine-Staaten" würden sich sofort darauf stützen.). Noch lange wird es eine Form von Staatsoberhaupt oder -häuptern haben müssen, nicht um die eigene Bevölkerung zu unterdrücken, sondern um Forderungen von anderen "Staaten" zurückzuweisen.
Gegenwärtig ist es so, dass Regierungen von (schwächeren) "Staaten" gegen den ausgesprochenen Willen der eigenen Bevölkerung (trotz Medienmanipulation!) den Forderungen von Regierungen mächtiger "Staaten" (USA) nachkommen. (Die Bürger wundern sich oft, dass "ihre Politiker" so konträr gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung handeln - auch hier in Japan. Meiner Meinung nach sprechen alle Indizien dafür, dass mächtige Interessengruppen im Hintergrund fast international nur solche Leute an die Regierung lassen, die sie auch in der Hand haben - Nordkorea und ein paar andere Staaten ausgenommen. Das nur nebenbei.)
Wenn andere "Staaten" etwas haben wollen, dann sollen sie direkt an die Bevölkerung des Landes appellieren und sich das Gewünschte als Spenden holen:
Wer in Deutschland noch immer Wiedergutmachung an den Juden leisten will, spendet einfach. Wenn auch weniger zusammenkommt, es kommt von Herzen und schafft nicht von neuem böses Blut. Wer den Israelis U-Boote für ihre Atomraketen schenken will, bezahlt sie aus eigener Tasche und läßt sie nicht von der Bevölkerung durch deren Steuern bezahlen. Wer den USA Waffenhilfe bei ihren Feldzügen...
Nein!!! Wer sich an einem solchen Verbrechen beteiligen will, den liefert man am besten an die überfallenen Opfer aus. (Tatsächlich würden die Menschen weltweit in Frieden leben, wenn sie ihre kriegshetzerischen Politiker, statt ihnen zu folgen, an die Opfer der Kriegshetze auslieferten. Wenn der Krieg schon läuft und zu viele Opfer gefordert und zu viel böses Blut geschürt hat, kann die Bevölkerung der aggressiven Nation zur Entschuldigung und Erreichung von Frieden ihre Kriegstreiber-Clique auch auf dem Marktplatz öffentlich hinrichten. Sie verdient es. Das "Terror"-Problem wäre dann gelöst, ihre Nation vom Hass der Geschändeten und Unterjochten erlöst.)

9.5.1.) Entwicklungshilfe etc.
Wer Entwicklungshilfe leisten will, spendet. Gegen die sogenannte "Entwicklungshilfe" gibt es eigentlich viel zu sagen. Vielen armen Ländern wäre mehr geholfen, wenn ihnen ein fairer Deal auf dem Weltmarkt geboten würde, und wenn sie nicht von IWF (siehe z. B. http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_111a/T01.HTM ) und der Weltbank mit Mafia-Methoden in eine Schuldenfalle gelockt werden.

Das Ergebnis der Militärdiktatur z. B., die in Argentinien mit US-Hilfe, besonders der Hilfe des ehemaligen US-Außenministers, Henry Kissinger ("Kriegsverbrecher mit Friedensnobelpreis", siehe auch Chile: http://www.wsws.org/de/1998/okt1998/kiss-o27.shtml ), an die Macht kam, war - neben Folter und Massenmord - "eine Versechsfachung der Auslandsschulden Argentiniens während der sieben Jahre der Diktatur, und der Bankrott des Landes." (Siehe auch http://www.das-gibts-doch-nicht.org/seite2465.php und http://www.wsws.org/de/2002/jan2002/arge-j12.shtml.)

Dass Spenden gegen Hunger nicht bei den Hungernden ankommen, sondern für Annoncen für mehr Spenden und Managergehälter weggehen, habe ich schon oft gehört. Dieser Zeit-Artikel "Der inszenierte Hunger" von Lutz Mükke bringt noch Skandalöseres: http://zeus.zeit.de/text/2003/17/Aethiopien.
Allgemein zum Thema: "Entwicklungshilfe behindert Entwicklung": http://www.mehr-freiheit.de/faq/hilfe.html

Überhaupt könnte man den ganzen "Staat" aus Spenden finanzieren. Auf dem ersten Blick mag das für jemanden, der Freiheit will, verlockend erscheinen. Auf dem zweiten Blick aber muß man erkennen, dass Spenden gerade das Problem sind, weil sich die Spender damit Einfluß kaufen.
Es ist eines der größten Probleme, dass Regierungen käuflich sind, besonders, wenn das "Volk" außer Alle-vier-Jahre-Kreuzchen-Machen nichts zu sagen hat, es weder Volksentscheide noch ein imperatives Mandat für Abgeordnete gibt. Der Witz nennt sich: "nur dem Gewissen verantwortlich".

9.5.2.) Steuern
Meine Partei schafft die Steuern ab !
Wo soll das Geld denn herkommen? - Ja. Wo kommt denn Geld her?
"Staat ohne Steuern" liegt folgende Überlegung zu Grunde:
In Urzeiten in einem kleinen Gemeinwesen, gerade von Tauschhandel auf Geldwirtschaft umgestellt, gab es neben Fressalien einen jährlichen Warenumsatz von 100 Faustkeilen und 50 Karnickelfellen. Um den Warenaustausch zu vereinfachen, hatte man 1 000 Pimperlinge (könnten aber auch Euros sein) gedruckt. "1000 Pimperlinge! Was für eine Menge Geld!" Die Geldmenge von 1000 Pimperlingen erfüllte voll und ganz zur allgemeinen Zufriedenheit die Tauschmittelfunktion in dieser kleinen Gemeinde.
Aber im Laufe der Zeit vermehrte man sich, und nicht nur sich, auch die Warenmenge wurde mehr. Aus dem kleinen Grashüttendorf war ein Vielvölkerstaat mit ein paar hundert Millionen Einwohnern geworden. Wohlstand war eingekehrt. Zweitwagen, Kühlschrank, Computer waren nichts Ungewöhnliches für einen normalen Haushalt.
Die Ehrfurcht vor den weisen Urahnen gebot, dass man an der Geldmenge von 1 000 Pimperlingen nicht rührte. Ein Mittelklassewagen kostete folglich 0,00000000000000000... irgendwas Pimperlinge.
Es wäre gescheiter, mit der Warenmenge auch die Geldmenge zu steigern.
In der Wirklichkeit geschieht so etwas natürlich auch: Geldschöpfung durch das Zentralbanksystem. Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) zusätzliches Geld schafft, zahlen die Banken, die sich das Geld holen, sogar Zinsen auf dieses Geld. Ja, geschenkt wird einem nichts.
Mein einfacher Vorschlag ist, dass der "Staat" sich erstens bescheidet, nicht wie jetzt die Hälfte des Bruttosozialprodukts an sich reißt, zweitens, dass die geringeren Kosten des beschnittenen "Staates" von Geld, dass der "Staat" selbst schafft, bestritten werden. Eine bessere (weil billiger für die Bevölkerung) Art der Geldschöpfung, wie mir scheint, als die durch eine Zentralbank gegen Zinsen.
Der Autor dieser Webseite http://www.patentrezept.de/goldring.htm, Günter Koch, geht in seinem "Patentrezept" (Die Lösung der volkswirtschaftlichen Probleme wie Arbeitslosigkeit, staatliche und private Verschuldung, Geldmangel, Armut und Not.) noch weiter: Er schlägt sogar ein Bürgergeld, das jeder (auch Millionäre!) vom Staat erhalten, vor. Dieser Vorschlag hat vieles für sich. Unbedingt einmal lesen!
Ein Auszug aus dem "Patentrezept" (Abschnitt Stabilität http://home.t-online.de/home/goldring/aufsatz/stabilitaet.htm):
"Das Bürgergeld schließt eine Altersgrundrente mit ein, so daß auf eine separate Rentenversicherung verzichtet werden kann. Zusatzversorgungen können einfach aus privaten Ersparnissen abgedeckt werden, denn es ist nicht nötig, daß man als junger Mensch Guthaben erst an andere übertragen muß, um sie im Alter wiederzubekommen, die Guthaben kann man gleich selbst ansparen. Ein Guthaben auf dem Konto ist ja bereits verliehenes Geld, warum also das verliehene Geld nochmal verleihen? Es wird hier Verantwortungsbewußtsein gefordert. Jemand, der sein Leben lang nicht arbeitet, wird natürlich nur wenig Möglichkeit haben für eine zusätzliche Altersversorgung zu sparen; wer aber fleißig ist, dem wird es nicht schwer fallen.
Wenn der Staat keine Steuern einzieht, so brauchen wir auch keine Finanzämter mehr.
Wenn keine Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt werden müssen, brauchen wir auch keine Rentenversicherungsanstalt mehr.
Wenn keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt werden müssen, brauchen wir auch keine Bundesanstalt für Arbeit mehr.
Könnten alle, die in diesen Institutionen beschäftigten Personen für nützliche Tätigkeiten eingesetzt werden, und so zum Wohle des Volkes beitragen, wäre ein Lebensstandard zu erwarten, der für heutige Verhältnisse unvorstellbar ist."

Die Gleichbehandlung aller Bürger durch den "Staat" ist mir besonders sympathisch an diesem "Patentrezept". Selbst wenn die Sache mit dem Staat und Geld verschenken nicht klappt und sich der "Staat" nicht einmal vom selbst herausgegebenen Geld erhalten kann, seine Bürger sollte er gleich behandeln. Also wenn schon Steuern dann eine Kopfsteuer.
Der Reiche wie der Arme zahlt die gleiche, feste Summe. Das ist einfach und fair und spart auch Beamte. Auch bei einer Kopfsteuer werden schon viele Personen frei für nützliche Tätigkeiten!
Eine Kopfsteuer bedeutet keine staatliche Einkommen-Schnüffelei und keine Möglichkeit, mit Hilfe von Tricks und Beratern sich der Steuerzahlung zu entziehen.
Wer tüchtig ist, Überstunden macht oder gute Geschäfte, und viel verdient, zahlt nicht mehr und nicht weniger als jemand, der wenig verdient, aber er zahlt. Jemand, die gar nichts verdient, aber auch jeder andere, der es vorzieht, kann die Summe abarbeiten, je nach Fähigkeit. Irgendwelche Arbeiten fallen ja immer an: Verwaltung rationalisieren, öffentliche Gebäude reparieren, Parks pflegen, Straßen bauen bzw. fegen, Müll sammeln etc.
Viele einfache Leute neiden dem Tüchtigen und Erfolgreichen seinen Wohlstand (besonders in Deutschland, wie mir scheint). Selbst ein kleiner Handwerksmeister erregt die Missgunst seiner Mitmenschen, wenn er sich im Garten ein Swimmingpool leistet (während eines Deutschlandurlaubs beobachtet). Ein solches Verhalten ist falsch, klein und widerlich. Und solche kleinen Unternehmer mit hohen Steuern zu belegen, ist genauso falsch wie der dumme Neid der Leute, die selbst keinen Unternehmergeist zeigen und kein Risiko tragen wollen und nur schreien, dass es anderen besser geht. Die meisten Gutverdiener bekommen für ihre hohen Steuer vom "Staat" nicht mehr als ein Normalverdiener, kein "Mehr" an Staat, ihnen wird nur mehr weggenommen (Im Gegensatz zu Gebühren gibt es bei Steuern keinen Anspruch auf Gegenleistung!).
Aber damit ist die Ungerechtigkeit noch nicht zu Ende. Die Steuerprogression erreicht nämlich meist die ganz großen Spitzenverdiener gar nicht. Spätestens Milliardäre zahlen keine Steuern mehr! Und "ausländische Investoren" meist auch nicht. Angeblich machen sie immer irgendwo Verlust. Reicher werden sie aber trotzdem!
Es ist kein Witz: "Superreiche" zahlen keine Steuern:
1.) http://www.zeitreport.de/daimler.htm "Weiterhin keine Steuern von Daimler-Chrysler"
2.) http://rhein-zeitung.de/old/97/09/15/topnews/steuern.html "Viele Millionäre zahlen keine Steuern"
3.) http://www.mlpd.de/rf0231/rfart4.htm "Großkonzerne zahlen keine Steuern"
Es ist sogar noch schlimmer: Die "Superreichen" (oft auch noch Ausländer) lassen sich vom deutschen Staat das Steuergeld der Bevölkerung geben:
1.) http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/12799KarlEugen.html : "Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen:
Im alten Bundesland Hessen streicht Roland Koch 10.000 Stellen von Landesbediensteten, um eine Milliarde Euro im Landeshaushalt einzusparen.
Im neuen Bundesland Sachsen verschenkt Georg Milbradt eine halbe Milliarde Dollar (zur Hälfte aus Landes-, zur Hälfte aus Bundesmitteln) an einen ausländischen Investor. Außerdem stellt er dem gleichen ausländischen Investor Landesbürgschaften in Höhe von 560 Millionen Dollar zur Verfügung, damit die Banken 700 Millionen Dollar zu günstigen Konditionen hergeben und obendrein beteiligt er das Land mit 200 Millionen Steuer-Euro auch noch am Eigenkapital. Von den 2,4 Milliarden Dollar Investitionssumme bringt der ausländische Investor also bestenfalls vierzig Prozent selbst ein. Was Milbradt und Sachsen sonst noch alles tun, um Grundstücke, Erschließung und Infrastruktur preiswert zur Verfügung zu stellen, scheint daneben schon gar nicht mehr der Rede wert, steigert aber trotzdem den Gewinn - von AMD."
2.) http://globalfire.tv/nj/04de/globalismus/westlb.htm "WestLB: Drei Milliarden Euro muß der deutsche Steuer- und Abgabenkuli für die tollen Geschäfte von Frau Saunders aufbringen"
3.) http://globalfire.tv/nj/04de/politik/geplanter_tod.htm "Es geht um Immobilien, deren deutsche Besitzer mit den Hypothekenraten in Rückstand geraten sind: "Ein neuer Markt entwickelt sich in Deutschland. Faule Immobilienkredite rücken ins Blickfeld internationaler Finanzinvestoren. Sie kaufen Gläubigern [deutschen Banken] ihre Forderungen ab. ... Als Käufer dieser Kreditportfolios traten der US-Investor Lone Star Fund, Goldman Sachs und die Deutsche Bank auf. Auch andere, vorwiegend US-amerikanische und britische Beteiligungsgesellschaften, wollen sich nun ihr Stück vom Kuchen sichern. ... Welche Erlöse sie dabei erzielen können, möchte freilich kein Investor öffentlich machen. In den USA und Großbritannien liegen die Verkaufspreise bei 30 bis 40 Prozent des nominellen Kreditbetrags." (Die Welt, 7.5.2004, S. 23)
Wenn man dem deutschen Kreditnehmer 70 Prozent seiner Schuld erlassen würde, dann könnte er den Rest seiner in Rückstand geratenen Hypothek selbstverständlich auch selbst bedienen. Das darf aber nicht geschehen, den 70-Prozentrabatt erhalten nur spezielle Bankhäuser. Daß die Deutsche Bank bei diesem Meisterstück miterwähnt wird, hat reinen Alibi-Charakter...
Selbstverständlich könnten auch die jeweiligen deutschen Hypotheken- oder Kreditbanken die Abwicklung ihrer Forderungen selbst regeln, was sie schon immer taten. Wieso zwingt die Politik die deutschen Finanz-Institute dazu, ihre Forderungen an die jüdischen Banken abzutreten (zum Schleuderpreis zu verkaufen)? Auf einer Tagung des Kreditgewerbes in Düsseldorf wurde von deutschen Teilnehmern die Frage an die Politik gestellt: "Warum soll ein ausländischer Investor erfolgreicher sein als wir im Abwickeln der Forderungen?" (Die Welt, 7.5.2004, S. 23. Die Antwort lautete: "Ein Finanzinvestor arbeitet effizienter, weil der Workout sein Kerngeschäft ist." Eine derart zynische Verhöhnung nahmen die Deutschen widerspruchslos hin.
Weitere jüdische Gesellschaften wie die apellas GmbH des jüdischen Großspekulanten George Soros sowie die New Yorker Cerberus erhalten in Kürze im ersten Durchgang 70.000 deutsche Wohnungen der Berliner GSW überschrieben, quasi kostenlos versteht sich. Es handelt sich um einen Wert von mindestens acht Mrd. Euro, der für etwa 1,8 Mrd. Euro in die Hände der "Investoren" übergeht. Die jüdischen Gesellschaften bezahlen also ganze 22,5 Prozent des Wertes. Diesen Betrag bringen sie noch nicht einmal selbst auf, sondern nehmen das Geld von deutschen Banken auf, vom deutschen Sparer also. Der Berliner Staatskasse bleiben am Ende ganze 250, im besten Falle 350 Mio. Euro, nachdem von den Käufern die Altlasten von 1,55 Mrd. Euro bezahlt sind. 250 Mio. ist für die mit etwa 50 Mrd. Euro verschuldete Stadt so gut wie nichts: "Demnach deutet alles daraufhin, daß nur noch zwei Investoren im Finale [des Bietens um die GSW-Wohnungen] verblieben sind - nämlich die apellas GmbH, Berliner Tochter eines Soros-Fonds, und die New Yorker Investmentgesellschaft Cerberus. ... Summa summarum ergäben das rund 350 Mio. Euro für die 70.000 Wohnungen der mit 1,55 Mrd. Euro hoch verschuldeten größten Berliner Wohnungsbaugesellschaft." (Die Welt, 12.5.2004, S. 24)"
(Anm.: Im Gegensatz zu den Autoren von Globalfire halte ich die Information, dass jemand Jude ist, nicht nur für nicht relevant, sondern geradezu für schädlich: Sie lenkt vom Problem ab. Mit anderen Worten: Judenhass dient dem System. Die Juden sind bloß seit fast 2000 Jahren Sündenbock.)
4.) http://globalfire.tv/nj/04de/globalismus/mannesmann1.htm "Gemäß den neuen globalistischen Steuergesetzen bekommt Vodafone nunmehr vom deutschen Steuerkuli 20 Milliarden Euro in bar zurückerstattet. Darin sind selbstverständlich die 130 Millionen Mark enthalten, die zur Ölung der Übergabe an Esser, Zwickel, Ackermann usw. bezahlt wurden. D. h., Vodafone bezahlte für Mannesmann nichts, zerstörte etwa 3000 Arbeitsplätze und wird dafür vom deutschen Steuerzahler mit 20 Milliarden Euro in bar belohnt: "Die britischen Mobilfunker wollen sich die Übernahme der Mannesmann AG nachträglich vom deutschen Steuerzahler finanzieren lassen." (Die Welt, 8.6.2004, S. 3)
5.) http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/14023OpelDesaster.html "Es heißt, die Stadt Bochum und das Land Nordrhein-Westfalen hätten über eine Milliarde an Subventionen in das Projekt "Opel-Bochum" gesteckt. Wahrscheinlich nur eine Milliarde Mark, nicht Euro, aber es heißt auch, dass die Stadt heute noch Millionenbeträge für die Versicherung der Opel-Betriebe bezahlt, um den Ersatz möglicher Bergschäden zu gewährleisten. Es heißt außerdem, dass Opel seit vielen Jahren keine Gewerbesteuer mehr zahlt.
Phoenix online berichtete, dass General Motors, der weltgrößte Autohersteller, seinen Gewinn im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt hat.
3,8 Milliarden Dollar. Nicht Umsatz. Gewinn!
Es heißt, in Europa würden Verluste geschrieben, deshalb müsse man sparen, um - als größter Automobilhersteller der Welt mit 3,8 Milliarden Dollar Jahresgewinn - konkurrenzfähig zu bleiben.
Diese Argumentation ist so lächerlich durchsichtig."

Der gegenwärtige Umgang mit Steuergeldern (einziehen und ausgeben) erscheint also höchst suspekt. Ein Raub am Bürger. Nur ein kleiner Teil der Steuern kommt dem Bürger "zugute", Schulen (?), Straßen etc., aber ein immer kleiner werdender Teil, selbst die Müllabfuhr muß man in D. schon extra bezahlen und Fegegebühren der Straßen als Anlieger. An anderer kleiner Teil geht an die Ärmsten, Sozialhilfe etc. Erstaunlich große Summen gehen an "Superreiche" (Subventionen, Managergehälter...). Und der Rest geht weg für Dinge, die die Bürger gar nicht wollen, z. B. für ihre Überwachung, Unterdrückung und Verfolgung: Lauschangriff, Gesinnungsschnüffelei, Polizei- und Politessenwillkür ("Das Heck vom Auto ragt aber 10 cm ins Parkverbot!"), Radarfallen und für einen aufgeblasenen "Staatsapparat" mit seiner riesigen Bürokratie u. v. m.
Wie ist es möglich, dass man die Interessen der Bürger so übergeht?
Warum läßt man die Bürgern nicht über den Verbleib ihrer Steuern entscheiden, oder wenigstens "mit"-entscheiden, wenn man sein Geld schon einkassiert? Z. B. könnte man auf der "Steuererklärung" eine Spalte anbringen, wo der "Steuerzahler" die gewünschten Verwendungszwecke ankreuzt oder/und niederschreibt. Die genaue Auswertung der Erklärung der Steuerzahler ergibt dann das Budget der einzelnen Ressorts. Z. B. 30% für Bildung, 5% für Forschung, davon 1% für die Erforschung alternativer Energien, 12% für Landesverteidigung etc.

9.5.2.1) Objektsteuern: Ein besonderes Ärgernis sind Objektsteuern. Mit Objektsteuern will der "Staat" oder die "Gemeide" die Bürger steuern.
Die Hundesteuer macht den Hund teuer und verhindert angeblich, dass die Hunde bzw. Hundehalter überhand nehmen, aber in erster Linie bedeutet die Steuer mehr Geld im Gemeindesäckel.
Mit der Tabaksteuer ist es ähnlich. Rauchen schadet, aber für den "Staat" ist es eine Goldgrube. Und der "Staat" sind nicht wir, sondern die!
Raucher verstoßen, wenn sie im Beisein von Nichtrauchern, die es lästig finden und deren Gesundheit auch darunter leidet, bzw. in der Öffentlichkeit, wo mit Nichtrauchern zu rechnen ist, rauchen, gegen das Gebot "Gleiche Freiheit für jeden" (Nebenbei bringen sie noch ihre Lebenspartner und eigenen Kinder um.). Des Rauchers Sucht nach dreckigem Qualm mit Nikotin überwiegt nicht das Wohlbefinden und die Gesundheit eines Nichtrauchers. Aber das ist alles. Kein Grund für den "Staat", sich zu bereichern. Wenn er schon das Rauchen bekämpfen will, dann mit einem sinnvollen Gesetz, nämlich einem Rauchverbot in der Öffentlichkeit, wo andere sonst unfreiwillig mitrauchen müssen (wenn sie nicht den Mut haben, sich selbsttätig durch Bitten, Drohen oder Gewalt eine rauchfreie Umgebung zu verschaffen), aber die BRD zumindest tut sich sehr schwer, Nichtraucher zu schützen, zu viele Tabaksteuergelder stehen auf dem Spiel.

9.5.2.2) Öko-, Kfz- und Mineralölsteuer: Man könnte diese Objektsteuern ja verstehen, wenn der Autofahrer mit ihnen für die Infrastruktur, die für Autos notwendig ist, aufkommt, aber ca. zwei Drittel der Steuern (und es werden immer mehr), die Autofahrer zahlen, werden für fremde Zwecke verwendet. Er zahlt also dreimal mehr, als er beansprucht.
Gerechter als die gegenwärtige Situation und auch besser für Luft und Umwelt wäre, wenn alle "Steuern", d. h. alle Kosten für die Infrastruktur, und auch alle Versicherungen für Autos auf den Kraftstoff beim Tanken z. B. mittels einer Chipkarte erhoben würden. Wenn alle Kosten beim Tanken anfallen, wird man verbrauchbewusster. Und Autos, die rumstehen, verbrauchen nichts und riskieren auch nichts. Wo kein Versicherungsrisiko ist, bezahlt man auch keine Versicherung. (Ich, der ich meinen Wagen in Deutschland nur im Sommer mal brauche, könnte ihn dann das ganze Jahr angemeldet stehen lassen.) Auch für Leute, die sich einen Zweitwagen leisten wollen, wäre diese Chipkarten-Methode gerechter, da sie sonst für zwei Kraftwagen die volle Steuer und Versicherung zahlen, obwohl sie mit ihrem einen Hintern nur immer in einem Fahrzeug sitzen können. Mehr Leute hätten einen Zweiwagen und die Auto-Industrie mehr Absatz.
Noch zur Kfz-Versicherungsprämie für Fahranfänger: Sie ist heutzutage zu hoch. Sinn einer Versicherung ist, dass das Risiko gestreut wird. Den jungen Fahranfängern wird ein eigenes Auto heutzutage zu teuer gemacht. Viele können sich kein Auto mehr leisten. Die Mobilität leidet. Manche kommen kaum noch aus ihrem Kaff heraus. Mobilität aber erweitert den Horizont, ist also wichtig.
Außerdem waren alle mal Anfänger, und der jetzige Fahranfänger wird einmal Fahrveteran. Es macht also keinen Sinn ihm in der Jugend, wo er nur wenig Geld hat, mit hohen Prämien das Fahren zu verleiden. Manche scheitern ganz und gar an den hohen Kosten und werden nie zu Autofahrern.

Entfernungspauschalen für den Arbeitsweg sollten wegfallen. Aber wenn es sie schon gibt, dann sollten sie für alle pro Kilometer gleich sein, für den, der zu Fuß geht, ebenso wie für den, der den Bus oder das Fahrrad nimmt. Autofahrer sollten nicht bevorzugt werden.


10.) Wirtschaft

Mir geht es um Freiheit. Mit wirtschaftlichen Zusammenhängen habe ich mich zu wenig befasst. Ich überlasse sie lieber Fachleuten.
Dass viele Leute, auch besonders junge Leute, arbeitslos sind und nur noch eine Karriere als Sozialempfänger und Untätiger vor sich haben, erfüllt mich allerdings mit Sorge. Ein Mensch braucht eine Aufgabe im Leben. Mit wenig Geld kann man sich einrichten, Freizeit ist auch nicht schlecht, wenn man sie zu nutzen weiß, aber viele Leute können sich außer Arbeit keine Aufgabe im Leben vorstellen und werden ohne Arbeit depressiv - oder Schlimmeres.
Wenn das System nicht so rigide und bürokratisch wäre und die Sozialhilfe nicht so hoch, würden Arbeitslose mehr Eigeninitiative entwickeln, hier und da aushelfen oder selbstständig das eine oder andere versuchen.
(Ich empfehle diese Webseite zum Thema Sozialhilfe: http://www.mehr-freiheit.de/faq/sozpol.html "Die Sozialhilfe ist heute so hoch, daß es für Sozialhilfeempfänger oft finanziell günstiger ist, nicht zu arbeiten. Die Sozialpolitik bestraft Arbeit und belohnt Nichtstun."
Zuviel Staat: Berühmt wurde ein armer Obdachloser, der sich in Hawaii mit seinem Papagei von Touristen fotografieren ließ und festgenommen wurde, weil er keinen Gewerbeschein hatte. Hier in Japan passierte etwas ähnliches: Ein Steuerbeamter beobachtete einen "Homeless", der alte Illustrierte, die er gesammelt hatte, verkaufte und inkriminierte ihn wegen Steuerhinterziehung.
Und in Deutschland? Vor dem Weg in die Selbstständigkeit sind zu viele bürokratische Hürden zu bewältigen, dass viele aufgeben. Und wenn man bloß in der Nachbarschaft hilft, sind schon Steuern fällig, aber umsonst soll man für Konzerne Überstunden machen: http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/14002Spitzfindig.html und http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/12777Sachverstand.html !
Hier zeigt sich wieder, dass die Regierung für die da ist, die sie regieren lässt - und das ist sicher nicht die Bevölkerung!

10.1.) Zinswirtschaft
Verschiedene Web-Autoren sehen in der Zinswirtschaft die Ursache für die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Darunter sind mir die Webseiten des Unternehmensberaters Egon W. Kreutzer besonders aufgefallen. Herr Kreutzer erklärt das Thema klar und kompetent:
Aus http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/12742%20LB%20Spiegel%20BankenUndGeldkrise.html (Spiegel-Leserbriefversionen):
"Nicht die Banker sind die Ursache: Unser Geldsystem selbst läßt die Wirtschaft unter seiner unvermeidlichen, exponentiell wachsenden Schuldenlast zusammenbrechen. Nur das "Einschießen" frischen Zentralbank-Geldes, das von niemandem zurückgezahlt und verzinst werden muß, könnte die Irrsinns-Spirale unterbrechen."
......
Weil es Geld nur gegen Kredit gibt - auch das Bargeld wird von den Notenbanken nur verliehen - ist alles Geld zu jeder Zeit mit Zinsen belastet. Zinsen, zu deren Bezahlung unweigerlich neues Geld, also neuer Kredit in die Welt gesetzt werden muß. Es gibt in unserem Finanzsystem keine Geldguthaben, denen nicht Schulden in gleicher Höhe gegenüberstünden, auch für das Bargeld, das wir in unseren Taschen mit uns herumtragen, werden laufend Zinsen fällig. Es sind diese Zinsen, und nichts sonst, was uns zwingt, ein ständiges, längst unsinniges und überflüssiges Wachstum anzustreben und damit immer mehr und immer schneller die wertvollen Rohstoffreserven in Konsum-Müll zu verwandeln."
......
Der Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems kündigt sich an. Wir sind mitten in der Bankenkrise, stehen vor dem Zusammenbruch von zigtausenden von Unternehmen und vor vier Millionen Arbeitslosen in Deutschland und wollen nicht erkennen, daß die nächste Weltwirtschaftskrise schon begonnen hat.
Es gäbe eine Lösung, aber ich fürchte, für diese Lösung fehlt der Politik die Kraft.
Diese Lösung heißt: Geld. Frisches Geld. Unverzinstes Geld. Geld, das nicht als Darlehen, sondern als Geschenk, als verlorener Zuschuß in den Markt gegeben wird. Geld das zinsfrei im Umlauf ist und zinsfrei im Umlauf bleibt, weil ihm keine Schuld, kein Kredit gegenübersteht. Warum sollen nicht die Eltern jedes Neugeborenen von der EZB ein Geschenk in Höhe von 10.000 Euro bekommen? Warum sollten nicht wichtige Projekte der Ökologie und der sozialen Gerechtigkeit, für die einfach nur das Geld fehlt, mit verlorenen Zuschüssen aus EZB-Geldschöpfung gefördert werden?"
Eine Liste von Herrn Kreutzers Texten zum Thema Geld:
http://home.knuut.de/EWKberater/Geld/Sammlung%20Geld.html
"Wie Geld funktioniert" eine Leseprobe aus "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band II"
http://home.knuut.de/EWKberater/Autor/11122%20LP%20WWWIIGeld.html (Dieser Text zeigt besonders anschaulich das Problem der Zinswirtschaft.)
Grundlagen des Geldes: http://home.knuut.de/EWKberater/Geld/Grundlagen1.html

Auch wenn die Zinswirtschaft von Übel ist, sie abzuschaffen, dürfte sehr schwierig sein, da mächtige Leuten, die sich an ihr bereichern, dagegen ankämpfen würden. Ein Grund mehr das Zinssystem abzuschaffen!? - "Wollt Ihr den totalen Bombenkrieg?" - Ob man den Profiteuren der Zinswirtschaft die Abschaffung schonend beibringen kann?


11.) Eigentum

Was jemandem gehört, ist sein Eigentum. Niemand hat das Recht fremdes Eigentum ohne Zustimmung des Eigentümers zu benutzen oder zu betreten.
Raub, Diebstahl, Betrug, Sachbeschädigung sind Verbrechen, ebenso "Enteignung", "Verstaatlichung", ursprünglich marxistische Ideologiewörter für Raub.
Wie ich schon weiter oben schrieb: Wer "Produktionsmittel in den Händen der Arbeiter" will, soll mit Arbeitern einen solchen Betreib aufbauen, aber nicht von Leuten, die sich einen Betrieb aufgebaut haben, stehlen.
Reichtum an sich ist kein Problem. Niemand hat etwas davon, wenn Reiche arm wären. Wichtig sollte nur sein, wie gut es einem selbst geht. Wenn die Initiative von Unternehmern und Erfindern durch den "Staat" abgewürgt wird, sind wir alle ärmer dran.
Ein großes Problem ist jedoch die Einflussnahme der Reichen auf die Politik eines Landes und global. Wenn die Autorität des "Staates" abnimmt, verlieren auch die Reichen die Möglichkeit, den "Staat" für ihre Interessen zu missbrauchen.
Gegenwärtig hat dieser Missbrauch verheerende Folgen, innenpolitisch und außenpolitisch.
Außenpolitisch provoziert diese Einflussnahme Konflikte, zwingt schwächeren Ländern unfaire Handelsbedingungen auf und führt zu Überfällen, Kriegen und Kolonisierung.
Kriege bedeuten gigantische Profite. Die Waffen-Produktion des militärisch-industrielle Komplexes läuft auf Hochtouren. Eine Preiskontrolle gibt es bei Waffen fast nicht, dafür sind die Produzenten zu wenige und zu mächtig, die Waffen zu "geheim" und die Politiker zu gute "Kumpel".
Und auch der Sieg ist ein gigantischer Gewinn: Der Konkurrent auf dem Weltmarkt (wie Deutschland 2mal im 20. Jht) liegt am Boden. Bei Sieg über kleineren Ländern: Kolonisierung, Versklavung der Bevölkerung, Raub der Rohstoffe (Britisches Kolonialreich, Eisenhower-Doktrin, US-Überfall auf den Irak etc.).
Gleichzeitig werden beim Wiederaufbau eines Landes gigantische Profite gemacht. Bezahlen lässt man sich diese "humane" Aufbau-Hilfe nicht nur von den Besiegten, sondern auch von der eigenen Bevölkerung und von Vasallenstaaten.
Auch innenpolitisch hat die Einflussnahme der Reichen verheerende Folgen. Auch hier missbrauchen sie den "Staat", um Konkurrenz auszuschalten, bzw. um sein Hochkommen zu verhindern.

Während Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmer ihre Steuern zahlen - es bleibt ihnen nichts anderes übrig -, erpressen die Großbetriebe Steuerbefreiungen und Subventionen vom "Staat". Stichwort: "Arbeitsplätze sind in Gefahr".
Der "Staat" ruiniert mit seinen Steuergeschenken an Großunternehmer, meist "global player" (auch so ein Wortspiel, dabei ist es diesen Leuten bitterernst.), kleinere Unternehmen, die mit ihren Steuern Steuergeschenke erst möglich machen. Nicht nur, dass ein Großunternehmer rationaler arbeiten kann als ein kleiner, der kleine muss auch noch mehr Steuern zahlen. Einen so unfairen Konkurrenzkampf muß der kleine Unternehmer verlieren. Und sein Untergang ist gewollt. Selbstständigkeit ist der Feind aller Hierarchien.

Auf EU-Ebene passiert - im Interesse der "Globalplayer" - etwas Ähnliches.


12.) EU und Globus

Grundsätzlich ist es begrüßenswert, wenn die Menschen zusammenfinden.
Ein vereinigtes Europa - oder eine vereinigte Welt - ohne Grenzen, in dem die Bürger in "Gleicher Freiheit für jeden" friedlich und in Wohlstand zusammenleben, ist etwas Schönes.
Leider herrscht auf EU-Ebene die gleiche Umverteilungs- und Bürokratisierungsmentalität, die auch national das Leben durch Verordnungen, Steuern und Abgaben unfrei, schwer und ungerecht macht.
In der EU finden wir die gleiche "Gleichmacherei"-Gesinnung, die in der BRD den Besserverdiener mit hohen Steuern ärmer macht und heimische Betriebe in den Bankrott treibt.
Für die Deutschen als die "Besserverdienenden" erhöhen sich Steuern und Abgaben. Diese Milliardenbeträge gehen an ärmere EU-Mitgliedsstaaten. Diese ärmeren EU-Mitgliedsstaaten können dadurch Firmen nahezu Steuerfreiheit gewähren. Der Standort Deutschland ist gefährdet. Globalplayer gehen in diese Steuerbilligstaaten, deutsche Betriebe auch, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen. Aus dem Spiegel (18/2004, S. 106) zur Osterweiterung: "Dass die Beitrittsländer Steuergelder aus Deutschland erhalten und gleichzeitig mit Niedrigsteuern Investoren anlocken, was wiederum in Deutschland für weniger Steuereinnahmen sorgt, empört hier zu Lande die Politiker."
"Mehr noch, amerikanische sowie asiatische Firmen lassen sich ebenfalls in den neuen EU-Mitgliedsstaaten nieder, weil sie dort steuerfrei produzieren und operieren können. D. h. der deutsche Steuer- und Abgabenkuli bezahlt sogar für raumfremde Konkurrenzunternehmen die Steuern. Darüber hinaus genießen diese überseeischen Unternehmen nicht nur den Vorteil der Steuerbefreiung, sondern haben auch noch zollfreien Zugang zur Gesamt-EU." (aus Globalfire) (Gerade am 9. 06. 2004 pries der chinesischen Sender CCTV, über NHK BS 1 empfangen, bei Investitionen in Polen günstige Bedingungen und Zugang zur EU!)
Bei so schwerwiegenden Nachteilen für die deutsche Bevölkerung ist es ein Skandal, dass die Bevölkerung nicht gefragt wurde. Ausgerechnet für die Deutschen, die am meisten für die EU blechen müssen, gab es keine Volksabstimmung zur EU.

Auch die EU wird gleich mit Gesetzen vollgemüllt. Siehe EU-Verfassungsentwurf! Es gibt ihn als pdf beim Auswartigen Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/eu_politik/aktuelles/zukunft/konvent/verfassungsentwurf_html


13.) Selbstständigkeit

Immer mehr Leute arbeiten für Großbetriebe, immer wenigere sind selbstständig. Eine schlechte Entwicklung für die ganze Gesellschaft. Wer in abhängiger Arbeit tätig ist, tut hauptsächlich, was ihm gesagt wird. Er verlernt es, unabhängig zu handeln und zu denken, und wird auch in seiner "Freizeit" weniger Selbstständigkeit zeigen und sich eher mit Unfreiheit zufrieden geben. Ich finde es geradezu fantastisch, wie stoisch die Leute Schikanen vom "Staat" hinnehmen, oder noch schlimmer "sie sogar einsehen" (sic! ? oder besser: sick!).
Auch als Arbeitnehmer sollte man seinen Stolz und seine Selbstständigkeit bewahren. Ein Arbeitnehmer verkauft seine Arbeitskraft. Sie ist seine Ware. Ein ehrlicher Mensch wird gute Ware liefern und stolz auf sie sein. Und wenn ein Arbeitnehmer gute Arbeit leistet, kann er stolz auf sie sein und seinen Kopf hoch tragen. Aber wie oft habe ich es beobachtet, dass alles, was ihm bei der Arbeit einfällt, ist, wie er sich drücken kann, wie ein Schulkind in der Grundschule. Das schlechte Gewissen raubt ihm dann seinen Stolz. Mit solchen Menschen ist kaum ein "Staat" zu machen.

Selbstständige und kleine Betriebe haben große Schwierigkeiten, die Erfordernisse des Sozialstaats und des Arbeitsschutzes zu erfüllen. Ich frage mich manchmal, ob diese vielen Bestimmungen nicht extra (!) im Interesse der Großbetriebe erlassen wurden. Die Gewerbeaufsicht kann praktisch immer etwas finden und einen kleine Laden kaputt machen.
Staatliche Schikanen, es gibt natürlich Hunderttausende, hier nur drei: Mein Freund in Italien musste sein Restaurant zur Hauptsaison dichtmachen, weil seine Toilettentür fürs Personal keine "Saloon"-Tür wie im "Wilden Westen", die federnd ohne Griffberührung öffnet, war. Der finanzielle Verlust hat ihn dann pleite gemacht.
Ein Aalfischer auf der Elbe, ein Ein-Mann-Betrieb, wurde angeklagt und zu einer hohen Geldstrafe verdonnert, weil seine Aale verseucht waren. Mit jedem Aal zum Lebensmittelchemiker zu gehen, ist natürlich für einen kleinen Mann unbezahlbar, außerdem waren die Aale verseucht, weil eine Behörde einem Großbetrieb die Abwassereinleitung in die Elbe an genau der Stelle, wo die Aale sich gern aufhielten, gestattet hatte.
Einer Obstplantage in den USA wurde ein Bußgeld verhängt, weil die Wasseranalysedaten eines Baches, der durch das Anliegen floß, nicht vollständig waren. Wasser war sauber und die Plantage leitete keinerlei Abwasser in den Bach, trotzdem war eine solche Analyse vom Gesetz her erforderlich. Der den Betrieb kontrollierende Beamte stellte dann noch fest, dass die minderjährigen Kinder der Familie bei der Obsternte halfen, und der Betrieb wurde deshalb noch wegen Kinderarbeit inkriminiert.
"Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient." Ich habe mich nie volksverbunden gefühlt! Warum ertragt IHR all diese Schikanen und macht sogar noch euer Kreuzchen irgendwo bei einer Systempartei?


14.) Arbeit

Wie ich schon oben schrieb: Wenn man Arbeit angenommen hat, soll man sie gut machen, und sich nicht bei voller Bezahlung vor der Arbeit drücken, so etwas ist Betrug.
Leider ist die Arbeit in ein starres System von Bedingungen, fester wöchentlicher Arbeitszeit und langen Kündigungsfristen eingezwängt. Die Folgen: hohe Lohnkosten, Automatisierung (Maschinen kann man jederzeit abschalten!), Arbeitslosigkeit. Alle, außer Großbetriebe, würden von einem flexibleren System profitieren, bei dem gearbeitet wird, wenn es Arbeit gibt, und die andere Zeit nicht.
Wie Unternehmer sich in Unternehmerverbänden zusammen schließen, so schließen sich Arbeitnehmer in Gewerkschaften zusammen. Das ist in Ordnung und fällt unter Versammlungsfreiheit. Aber Gewerkschaften sollten nur für ihre Mitglieder sprechen und Verträge aushandeln und nicht für alle Arbeitnehmer eines Industriezweigs oder gar alle Arbeitnehmer des Landes. Und wo gestreikt wird, darf Arbeitswilligen und Arbeitssuchenden nicht der Zugang zur Firma versperrt werden.
Ein gewerkschaftskritischer Artikel: http://www.mehr-freiheit.de/faq/gewerk.html.

Lohnfortzahlung bei Schwangerschaftsurlaub und dergleichen, solche Dinge erscheinen mir völlig absurde. Der Unternehmer hat wirklich nichts mit der Schwangerschaft seiner Angestellten zu tun, außer wenn er der Vater ist. Wie konnten solche Gesetze nur entstehen?

Arbeitsbedingungen sollten nicht von Dritten ("Staat" etc.) geregelt werden, sondern direkt von den Betroffenen (Arbeitgeber und Arbeitnehmer).
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten miteinander kooperieren, d. h. auch im Interesse des "Partners" denken und handeln, z. B. als Unternehmer frühzeitig schlechte Auftragslage und zu erwartenden Arbeits- und damit Lohnausfall ankündigen, als Arbeitnehmer Urlaubswünsche etc. möglichst frühzeitig melden.

Bedingungen, unter denen ich arbeiten möchte:
Wenn ich meine Arbeitskraft verkaufe, dann arbeite ich und werde dafür bezahlt. Wenn der Betrieb keine Arbeit hat, dann kann er mich nicht gebrauchen, also sollte er mich entlassen oder auf Urlaub schicken, damit ich nicht im Betrieb rumstehen muß oder dreimal das Lager fegen (ist mir vor 30 Jahren tatsächlich in D. passiert). Er (oder ein anderer Betrieb) kann mich ja wieder einstellen, wenn es Arbeit gibt.
Wenn es keine Arbeit gibt oder ich nicht arbeiten kann oder will, weil ich z. B. krank bin oder auf Urlaub will, arbeite ich nicht und werde folglich nicht bezahlt. Es ist peinlich, fürs Nichtstun bezahlt zu werden, auch wenn einige sogar stolz sind, wenn sie geschickt "krankspielen", also betrügen.
Ich erwarte weder Krankengeld noch Urlaubsgeld noch Kündigungsschutz. Für solche Eventualitäten sichere ich mich privat ab oder auch nicht. Das ist meine Sache und geht niemanden etwas an.
Da ein Unternehmer mit jemandem, den er nur zu bezahlen braucht, wenn er arbeitet, besser kalkulieren kann, erwarte ich natürlich einen höheren Stundenlohn.

Die "sozialen" Zwangsversicherungen, "Rentenversicherung", "Arbeitslosenversicherung", "Krankenversicherung", möchte ich nicht. Es sind in Wirklichkeit (!) auch gar keine Versicherungen! Versicherungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung zu Grunde. Ein Beispiel: "Ein 25 Jahre alter Beitragspflichtiger, der in der staatlichen Rentenversicherung nach heutigem Stand im Alter monatlich 1300 Euro Rente bekommt, würde, wenn er exakt dieselben Monatsraten in ein privates Rentenkonto mit Zinseszinseffekt einzahlen dürfte, im Alter monatlich 4000 Euro Rente erhalten." (aus http://www.mehr-freiheit.de/faq/rente.html) Ähnliche Kritik an der Ungerechtigkeit der staatlichen "Zwangsversicherung" ist mir schon aus den 70er Jahren bekannt.
Diese "Versicherungen" verdienen nicht das Wort "Versicherung", es sind reine Steuern, also Zwangsabgaben an den Staat. "50% zahlt der Arbeitgeber und 50% der Arbeitnehmer", was soll der Blödsinn!? Was ändert sich, wenn 90% der Arbeitgeber zahlt und bloß 10% der Arbeitnehmer? Antwort ist natürlich: Nichts!
Es ist einfach nur eine Zwangsabgabe, die der Unternehmer zu den Lohnkosten zusätzlich zahlen muß, die den Arbeitnehmer also teurer macht, die ausgezahlten Löhne aber niedriger.
Schlagt mir lieber den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil auf meinen auszuzahlenden Lohn drauf! Ich versorge mich dann schon selbst.Kritische, liberale Links zur "Sozialversicherung":
Rente: http://www.mehr-freiheit.de/faq/rente.html ("Das Kapitaldeckungsverfahren hat für die Versicherten mehrere Vorteile")
Krankenkasse: http://www.mehr-freiheit.de/faq/kranken.html ("Das Beitragssystem muß so gestaltet sein, daß es für den Beitragszahler vorteilhaft ist, möglichst wenig Kosten zu verursachen.")
Sozialpolitik: http://www.mehr-freiheit.de/faq/sozpol.html ("Steigende Ausgaben - steigende Armut")
Satire auf die gesetzliche Krankenversicherung: gesetzliche Kfz-Vollkasko-Versicherung http://www.mehr-freiheit.de/satire/s04.html, eine moderne Version der Fabel: Die Ameise und die Grille: http://www.mehr-freiheit.de/satire/s03.html
Staatliche Subventionen sind ein ähnliches Übel wie Sozialpolitik: http://www.mehr-freiheit.de/faq/subvent.html ("Die gesamte Geschichte der Entwicklung öffentlicher Einrichtungen ist eine Geschichte fortwährenden Kampfes, besondere Gruppeninteressen daran zu hindern, den Regierungsapparat zum Nutzen des Kollektivinteresses dieser Gruppen zu mißbrauchen.")


15.) Diverse Gedanken und diverse Themen

15.1) Akademische Titel
Ein freier Mensch legt keinen übermäßigen Wert auf das Urteil anderer über ihn. Unsere gegenwärtige Gesellschaft mit ihrer hierarchischen Struktur fördert Wettkämpfe, und "Preisrichter" lesen selbst beim Singen, Tanzen und Dichten noch die Besten, Besseren und die Schlechten aus.
Eine noch größere Unsitte sind akademische Titel. Ein langes Studium und eine Doktorarbeit sagen zu wenig über einen Menschen aus, als dass es jemand verdient, von uns, "Mindergebildeten", immer noch zusätzlich mit dem Vornamen "Doktor" angesprochen zu werden. Ich tue es grundsätzlich nicht und wenn mich jemand darauf aufmerksam macht, dass er ein "Doktor" ist, dann sage ich ihm: "Wenn Sie sich ohne Titel zu minderwertig vorkommen, kann ich Ihnen den Gefallen tun und Sie mit Titel anreden. Wollen Sie das?"
Manchmal macht ein langes Studium sogar dumm, wenn man nämlich vor lauter Studium zu wenig vom wirklichen Leben mitbekommt. Und einige Doktorarbeiten, besonders in den "Laber"-Fächern sind noch weit unter dem Niveau von Zeitungsartikeln. Schule und Studium "bilden" nicht so sehr, sondern "formen" mehr. Unsere "Gebildeten" sind tatsächlich oft mehr "Geformte", die mit ihrem Wortschwall das System stützen (oft mit ein bisschen verlogener Kritik).
Ich bin in meinem Leben schon "Doktoren" begegnet, denen nichts besseres einfiel, als zu sagen: "Ich habe einen Doktor, ich weiß das besser als Sie." Wohl gemerkt: Keine Ärzte! Obskure Doktortitelträger! Und das Thema war auch nicht ihr "Fach". Zu ihrem "Fach" wäre ihnen hoffentlich was Intelligenteres eingefallen.
(Als ich nach dem Tod meines Vaters seinen Wagen verkaufte, meinte ein "Doktor" zu mir: "Sie werden sofort Vertrauen zu mir haben, ich bin Doktor." Er wollte den Wagen auf Pump haben. Ein vertrauenswürdigerer, junger Arbeiter hat den Wagen dann gegen Barzahlung bekommen.)
Was ich von Titeln halte, wird auch klar, wenn man meine Mülltonne sieht. "Dr. v. Haupt" steht da drauf - für "Dreck von Haupt".

15.2) Einwanderung, Asyl und Gastarbeiter
Traditionell sind "Liberale" für freies Ein- und Auswandern, was aber nicht heißt, dass man in deren Wohnung nach Belieben ein- und ausgehen kann. Ich bin der Meinung, dass die Bewohner eines Ortes oder einer Nation genauso wie ein Hausbesitzer die Freiheit haben sollte, darüber zu entscheiden, wen er "rein"-lässt, zumal unliebsame Gäste riesige Nachteile mit sich bringen können - im eigenen Haus wie in einem Gemeinwesen.

Wenn man in ein Land einwandert, sollte man eine gewisse Sympathie für das Land haben, sonst hat man in dem Land nichts verloren. Ich habe schon Ausländer erlebt, die von ihrem Gastland nur schlecht reden: "Japan wäre ein schönes Land, wenn es hier keine Japaner gäbe." - "Deutsche Frauen sind alles Nutten." etc.
Wer meint, dass jeder, auch die, denen das Land und seine Bewohner unsympathisch sind, und die bei der Einreise nur ans Geld denken, ins Land kommen sollte, macht meiner Meinung nach einen Fehler.
In einem freien Land entscheidet die Bevölkerung, wen sie ins Land lässt und wie viele. Wenn es umstritten ist, müsste der, der Ausländer im Land haben will, zumindest für die Ausländer bürgen. (Z. B.: Hier in Japan brauchen Ausländer tatsächlich Bürgen.)
Grenzen sind zwar das Gegenteil von Freiheit. Und wenn alle Welt in Freiheit und Wohlstand lebe und ehrlich wäre (!), bräuchten wir vielleicht tatsächlich keine Grenzen mehr. Gegenwärtig sieht die Welt aber nicht so aus. Da herrscht bittere Armut in der einen Ecke und tiefstes Mittelalter in der anderen... Wenn zu viele Einwanderer Armut und Mittelalter im Gepäck haben, wird das Land selbst in Armut und Mittelalter versinken.
(Statt zusätzlich zu Kirchengebimmel auch noch Muezzine von Minarett herunterlärmen zu lassen, sollte man lieber das Glockengeläute verbieten und die Christen ihrer Bibel gemäß (Matth 6.) im Stillen ihre Andacht halten lassen. Glockenlärm verstößt auf jeden Fall gegen "Gleiche Freiheit für jeden", da es reine Lärmbelästigung für Nichtgläubige ist, ein Schaden wie Passivrauchen für Nichtraucher. Wir Atheisten lassen ja auch keine Böllerschüsse los, um Fromme aus ihrer religiösen Umnachtung aufzuschrecken!)

Asyl für Politisch-Verfolgten gegen Bürgschaft Einheimischer: Ich bin sicher, wer sich in seiner faschistischen Heimat prominent für mehr Freiheit eingesetzt hat, findet auch Asyl bei verständigen oder sympathisierenden Privatpersonen. (Prominente Dissidenten sind gerade Regierungen ein Dorn im Auge - wegen der diplomatischen Komplikationen.) Fragwürdigere Fälle und Fußvolk haben es bei privater Asylantenhilfe natürlich schwerer. Massen übersteigen die Belastbarkeit.
Dass Asylanten monate- oder gar jahrelang, ohne zu arbeiten, von deutschen Steuerzahlern ausgehalten werden und sogar noch riesige Gerichtskosten mit ihren Anerkennungsverfahren verursachen, und dass der Versuch die Asylantenflut einzudämmern, nichts Besseres hervorgebracht hat, als die "Drittstaatenregelung", zeigt die totale Unfähigkeit der Politiker. Man hätte verlangen sollen, dass ein Asylant bei der Einreise seine politische Verfolgung klar dokumentiert. Wer dazu nicht in der Lage ist, den sollte man nicht ins Land lassen.

"Gastarbeiter" wurden ins Land geholt, weil es viel Arbeit gab und weil deutsche Arbeiter zu teuer waren. Dank der Ausländer wurden natürlich auch deutsche Arbeiter billiger. Mittlerweile sind sie arbeitslos - beide, deutsche und ausländische Arbeitnehmer.
Wen man, als es viel Arbeit gab, Ausländer ins Land kommen ließ, sollte man, wenn man keine Arbeit mehr hat, sie wieder das Land verlassen lassen, wie ein Klempner, der den Rohrbruch repariert hat, ja auch nicht ewig in der Wohnung bleibt. Man hätte den "Gastarbeitern" gar nicht erst Beiträge für "Renten-" und "Arbeitslosenversicherung" abziehen sollen (am besten natürlich auch den Deutschen nicht, siehe oben). Bei der "Abwanderung" müsste man ihnen jetzt gerechterweise eine Entschädigung zahlen oder die Rente.
(Einige deutsche "Gutmenschen" meinen, das Wort "Gastarbeiter" sei eine Diskriminierung. Tatsächlich schätzt man in D. Gäste im allgemeinen nicht sehr, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass man als Ausländer eine Art "Gast" im Land ist. Ich selbst bin "Gast" in Japan. Erst wenn ich die japanische "Staatsangehörigkeit" angenommen habe, und damit mit Deutschland endgültig gebrochen, bin ich kein "Gast" mehr. Auch nach 30 Jahren in Japan zögere ich vor diesem Schritt. Ein Blick in den Spiegel sagt mir, dass ich einfach nicht wie ein Japaner aussehe. Aber als "Gast" akzeptiere ich, dass man mich vielleicht einmal "zum Gehen" auffordert - oder rausschmeißt, wenn ich mir etwas zu Schulden kommen lasse. In meiner Anfangszeit in Japan hörte ich mal, dass ein Ausländer wegen Kaufhausdiebstahl das Land verlassen musste. Eine gesunde Einstellung! Kein Mensch und auch kein Land braucht verbrecherische "Gäste".)

15.3) Der Islam, der Fortschritt und der Westen
Beschneidungen von Mädchen und Jungs im OP sind noch kein Fortschritt. Moslems, was Ihr braucht, ist Islam-Kritik, eine "Aufklärung", einen Prozeß der Säkularisierung und der freien, öffentlichen Diskussion. Vielleicht ist "Gabriels Einflüsterungen" von Jaya Gopal (im Ahriman-Verlag http://www.ahriman.com/buecher/gopal.htm erschienen) ein guter Einsteiger für Euch. Außerdem empfehle ich An Atheist's Guide to Mohammedanism u. a. Texte von http://www.atheists.org/Islam/.

Der "Westen" (Interessanter Artikel zum sogenannten "Westen" http://www.die-kommenden.net/dk/artikel/europa_und_der_westen.htm) enthält sich nicht nur der Islam-Kritik, sondern - über eine Duldung hinaus - fördert sogar den "Islam" (Bedeutung: "Ergebung" - in Allahs Willen), besonders in arabischen Ländern, Afghanistan und Iran, aber auch in Deutschland ("Islam-Unterricht an Berliner Schulen" im unteren Drittel dieser Webseite: http://widerhall.bei.t-online.de/22wh-zuk.htm).
Doch westliche Bekenntnisse, dass der Islam "in die moderne Zeit passt" (wie auf der Konferenz IDLO, International Development Law Organization, am 16. und 17. Dez. 2002 in Rom), für Araber, Afghanen und andere unterentwickelte Länder versteht sich, sollte für die Betroffenen kein Grund zur Freude sein. Es ist reiner Selbstzweck. Die arabische Welt wird so - indem man ihr sagt: "Euer islamisches Mittelalter ist gut" - vom Fortschritt ausgeschlossen. "Ihr nehmt das Kamel, wir reisen im Jetliner."(Seht: The IDLO, Backed by the US and Iran, Planned Islamic Rule for Afghanistan http://emperors-clothes.com/news/idlo.htm und The Jihad Schoolbook Scandal... Why has USAID been Shipping Muslim Extremist Schoolbooks into Afghanistan...for 20 Years? http://emperors-clothes.com/articles/jared/jihad.htm)
Eine ernstzunehmende Konkurrenz werdet Ihr so nicht. Man würde Euch auch die Steinzeit andrehen, eine Art Super-Grüne-Zurück-zur-Natur-Politik, wenn damit Aussicht auf Erfolg bestünde.

Frauen im Harem oder auch nur vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, ist gegenüber den Frauen ein horrendes Unrecht und für die Gesellschaft als Ganzes von großem Nachteil, da die potentiellen Fähigkeiten dieser Frauen brach liegen. Lasst Eure Frauen mit am Wohlstand und Fortschritt Eurer Gesellschaft arbeiten! Je mehr mitarbeiten, desto mehr Wohlstand!

Werte, wie Freiheit, Wissen und Wissenschaftlichkeit, Wohlstand und Frieden, sollten von uns nicht nur im Inland angestrebt werden, sondern auch im Ausland, wenn wir bei Konflikten im Ausland nicht neutral bleiben können, was am besten wäre. Niemals sollten wir im Interesse von Islamisten (wie in Bosnien, Kosovo, Irak, Afghanistan etc.) handeln.

Der Schah von Persien wurde von einer breiten Koalition von Kommunisten, Sozialisten und Islamisten gestürzt. Nach der Revolution übernahmen die Islamisten den Iran und steckten die Kommunisten und Sozialisten in die Gefängnisse und die Folter- und Todeskammern ihres Regimes.
Dies nur kurz allen Anti-Imperialisten zur Erinnerung, die meinen, schon wieder mit Islamisten gemeinsame Sachen machen zu müssen. Lieber keine Sache, als gemeinsame Sache mit Islamisten!

15.4) Religion
Religionsfreiheit gibt es nur da, wo keiner einem eine Religion aufzwingt. Aber Religionen tun sich schwer ohne Zwang.
In der BRD nutzen die beiden Staatskirchen schamlos ihre dank des Hilter-Konkordats privilegierte Stellung aus: Kirchensteuer, Zugang zu Schulen (damit Indoktrinierung unbedarfter Kinder) und Wehrmacht (sogen. Militärfürsorge), trotzdem heucheln sie "Demut", "Liebe" und "Gerechtigkeit".
Religionsfreiheit gibt es nur da, wo Religion wirklich Privatsache ist.
Für die Ausübung von Religion braucht man eigentlich niemanden, da es ein Gefühl oder eine Gesinnung in einem selbst sein sollte. Man kann sie auch überall ausüben, ohne andere zu stören, nämlich im Stillen für sich beten, fasten und Gutes tun, wie es ja Matthäus 6. auch sogar ausdrücklich verlangt.
Versuche der Staatskirchen religiöse Konkurrenzunternehmen zu verfolgen, sind skandalös. Als ich Ende der 80er Jahre, auf der Höhe der Sektenhetze, mal in D. meinte, dass die Verfolgung der Scientology ein Skandal ist, keifte mich doch tatsächlich eine Lehrerin an, dass sie auch nicht möchte, dass ihre Kinder den Teufel anbeten. So wenig kannte sie das Objekt ihres christlichen Hasses. (Mit Gegensatz zu christlichen Kirchen haben die Scientologen nichts mit dem Teufel am Hut! Aber das weiß man natürlich auch nach tausend Zeitungslektüren noch nicht.)

15.5) Mindesteinkommen, Höchsteinkommen, Reglementierung?
Niemand sollte hungern. Es ist gut, wenn eine Gesellschaft eine Lösung findet, den Hunger zu verhindert. Ein Mindesteinkommen wäre eine solche Lösung, entweder gegen Arbeit, die wenn die Privatwirtschaft nichts zu bieten hat, das Gemeinwesen anbieten (Ort pflegen und verschönern) oder als Bürgergeld (siehe oben und "Patentrezept" http://home.t-online.de/home/goldring/aufsatz/index.htm, von Günter Koch).
Das Gegenteil von Mindesteinkommen ist wohl ein Höchsteinkommen, eine Obergrenze für Reichtum. Obwohl die Regierenden weltweit Millionen von Verboten erlassen, von einem Verbot, zu viel zu verdienen, habe ich noch nicht gehört. Nur in diesem Kommentar von Herrn Kreutzer http://home.knuut.de/EWKberater/Meinung/12770%20Vermögenssteuer.html wird eine Sondersteuer für Milliardäre gefordert: "Würde man den Teil jedes Vermögens, das diese gigantische Summe von 1 Milliarde Euro übersteigt, mit jenem Steuersatz von 12 %, wie er im alten Athen den 1.200 Reichsten abverlangt wurde, besteuern, dann könnte kein Reicher dadurch wirklich arm werden, bei einem Freibetrag von 1 Milliarde Euro." Außerdem vermutet Herr Kreutzer, dass es bei Milliarden-Reichtum nicht mit "rechten" Dingen zu geht (Wucher, Betrug etc.).
Gigantischer Reichtum entsteht sicher meist durch unlautere Mittel. Z. B. dürften alle der seit 1989 in Russland entstandenen 23 Dollar-Milliardäre ihren Reichtum Boris Jelzins "Privatisierungs"-Politik verdanken. Jelzin "privatisierte" (daher gab mehr oder weniger kostenlos weg) damals fast das gesamte Vermögen Russlands, alle Öl-, Kohle-, Diamanten- und Gasreserven sowie die wichtigsten Banken und Medien (die dann für die Bevölkerung diesen Raub auch noch in einen "Vorteil fürs Volk" umlogen). (Dass der "Westen" schreit, wenn Präsident Putin gegen die neu-super-reiche Clique um Michail Chodorkowski vom Yukos-Konzerns vorgeht, ist bezeichnend. In D. gönnen sie dem Arbeiter nicht einmal den Mehrverdienst durch Überstunden.)
Mit dem Vermögen der "DDR" passierte etwas Ähnliches; bloß kam bei der "Privatisierung" der "Volksbetriebe" der "DDR" noch ca. eine halbe Billion Mark "Anstoßfinanzierung" aus Westdeutschland hinzu.
Aber es gibt sicher auch Milliardäre, die ihren Reichtum einem fairen Geschäft verdanken. Bill Gates scheint dazu zu gehören, deshalb wird er wohl auch angefeindet. Er hat nur fair eine Ware angeboten, die wir alle haben wollten; so ganz anders als die US-Milliardäre aus dem militärisch-indust