Transplantation und Organverkauf

In Japan erregte neulich ein "Organspendefall" (Niere) die Öffentlichkeit. - Natürlich erregt sich auch die japanische Öffentlichkeit nicht, wenn sie nicht durch Medienhetze wochenlang immer und immer wieder erregt wird. Die Massen sind träge und die Massenmedien wissen das. Das Erregende an dem "Organspendefall" war, dass die Organspende keine Spende war, sondern ein Verkauf - und damit illegal. (Der nierenkranke Nierenkäufer und seine beim Deal behilfliche Lebenspartnerin erhielten beide je ein Jahr Gefängnis auf Bewährung. Die Niere wurde dem Kranken nicht wieder herausgerissen. Die Verkäuferin ihrer eigenen Niere erhielt keine Strafe.)

Jeder, der mich kennt, weiß, wie wütend es mich macht, wenn der Staat, also die Herrschenden (in der Demokratie sind das die dank skrupelloser Manipulation der dummen Massen an der Macht-Sitzenden), ihre Drecksfinger in private Angelegenheiten stecken.

Die herrschende Verbrecherclique - für all jene, die das Einmaleins der Freiheit nicht kennen: Jeder, der sich anmaßt, Freiheit, Eigentum und Leben eines anderen ohne Not(wehr) zu verletzen, ist ein Verbrecher, egal wie viele Schmeißfliegen ihn gewählt haben und wie viele ihn noch umschleicheln, egal ob er sich Gangsterboss nennt oder Führer, Vorsitzender, großer Shogun, Ministerpräsident, Premierminister, König oder Kaiser oder was es sonst noch an Halunkentitel gibt - diese herrschende Halunkenclique also streckt ihre Drecksfinger auf verschiedenste Art in unser Privatleben:

Ja, viel Dreck und Unterdrückung, die uns der Staat zumutet! ... und zwar überall, Amerika, Europa, Japan, China, in der Dritten Welt. Unterschiede sind minimal.
Transplantionsgesetze, wie in der Bundesrepublik und anderen EU-Staaten, so auch in den USA, Japan, China und vielen Drittweltländern, erlauben Organ-"Spenden" von Lebenden nur bei enger Verwandtschaft. Der Handel, also der Verkauf der eigenen Organe, ist aber bei Strafe verboten. In BRD mit bis zu 5 Jahren Freiheitsberaubung!

Ich habe das Thema im Internet nachgeforscht, englischsprachige, deutschsprachige Seiten: Hauptsächlich ekelhaftes Geschwätz von Moral, Ethik und "Würde" des Menschen, hauptsächlich aus christlicher oder fortschrittsfeindlicher "Grüner" Ecke. Vielen reichen die nationalen Verbote noch nicht, sondern fordern ein weltweites Verbot.
Japan mit seiner überwiegend atheistischen Bevölkerung gibt eigentlich wenig auf christliches und ideologisches Gewäsch und ist in seinen Entscheidungen meist viel praktischer als der Westen. Dass es trotzdem, den Organverkauf verbietet, ist wohl eher ein copy cat crime (deutsch: Nachäffer-Verbrechen? - Unübliches Wort). Japan äfft den großen Overlord USA (und Westen) nach, um nicht von denen als unmoralisch angefeindet zu werden.
In einigen aus aktuellem Anlass entstandenen Blogs lobte man tatsächlich den in dieser Frage viel "ethischeren" Westen, d. h. die USA. (Auch bei der Vernichtung ungeborenen Lebens ist man da ja sehr sensibel, bei der Vernichtung Erwachsener schon weniger, besonders wenn es sich um Serben, Irakis, Vietnamesen etc. handelt. Fairerweise sollte man aber sagen, dass man in den USA auch bei der eigenen Bevölkerung nicht zimperlich ist. Nur nebenbei.)
Zur "Würde" des Menschen gehören nach all diesen Ideologen Freiheit und Selbstentscheidung sicher nicht.

Was wir uns erarbeitet und erspart haben, gehört uns, und wir sollten darüber frei verfügen können. Dass Verbrecher (staatliche oder gemeine) das verhindern, ist schon bitter, aber bei Organen, da geht`s wirklich an die Eingeweide!
Meinen eigenen Körper betrachte ich als sehr viel privater, als meinen Besitz. Dass der Staat sich da einmischt, was ich mit meinen Organen mache, ist recht was frecher, als Besteuerung
und Überwachung.
Meine Nieren gehören mir. Ich habe zwei und brauche eine. Wenn ich eine verkaufe, ist das meine Sache. (Wenn ich beide verkaufe, natürlich auch. Nur bin ich dann entweder tot oder muss für sehr teure Dialysen bezahlen.) Kein Drecksstaat oder Idealist hat sich da einzumischen. Die Sache geht nur Verkäufer und Käufer (evtl. noch Zwischenhändler und die ausführenden Ärzte) was an.
Auch gegen den Verkauf von Organen von verstorbenen Verwandten spricht nichts, wenn der Tote sich nicht vorher gegen einen solchen Verkauf ausgesprochen hat.
Tatsächlich werden Angehörige von Todesopfern - oder sogar noch am Todesbett vor Eintritt des Todes - von Vertretern der "Gesundheitsämter" angegangen, die Organe zu "spenden". Eine Praxis, die immer mehr gefördert wird. Mit anderen Worten: Unwiederbringliche, letzte Stunden mit einem Geliebten oder Angehörigen werden einem geraubt, bzw. Verzweiflung und Trauer nach Todesunfällen ignoriert. Was spricht gegen eine finanzielle Entschädigung, gegen ein Entgelt für die Organe? Noch dazu, wo die Hinterbliebenen oft in finanzielle Not geraten und Beerdigungen teuer sind!
Und alle anderen verdienen doch auch an den Transplantationen: Ärzte, Krankenhäuser, die pharmazeutische Industrie. Sind doch alles keine Altruisten!
Die Wartelisten mit Personen, die ein "Spenderorgan" benötigen, sind lang. Tausende gehen leer aus. Das heißt: sterben! Und das nur weil der Staat den Verkauf von Organen verbietet! Natürlich, Staaten sind nicht sehr zimperlich, wenn es um Menschenleben geht. (Siehe Weltkriege, Kolonialkriege, Bombenkriege, das Niedermachen von Aufständischen etc. Selbst jeder einzelne von uns, wenn er sich konsequent bis zum letzten weigert, Steuern oder Strafmandate zu bezahlen, wird sein Leben verlieren!) Das Organ-Verkaufsverbot mit seinen Tausenden von Todesopfern in der Folge ist nur ein Nebenschauplatz staatlicher Verbrechen.
Wenn uns ein gemeiner Verbrecher überfällt, selbst wenn er eine Schußwaffe hat, und wir als gesetzestreue Bürger unbewaffnet sind, sind wir nicht ganz hilflos. Wir können dem Verbrecher in einem unaufmerksamen Augenblick die Waffe aus der Hand schlagen und ihn dann überwältigen. Anders ist es bei einem Verbrecher, der im staatlichen Auftrag handelt, der hat ein Arsenal an Waffen und Leuten im Hintergrund, die uns, wenn wir allein oder nur wenige sind, bei Widerstand letztendlich hundertprozentig vernichten.
Trotzdem können wir auch als Einzelne gegenüber staatlichen Unterdrückern siegreich sein. Wer, wie Gerald Marotta (hier die Seite, die ich ihm gewidmet habe:
http://www.hpo.net/users/hhhptdai/GeraldMarotta.htm) dieses Drecksleben in Unfreiheit nicht mehr ertragen kann, sollte NICHT wie Gerald Marotta allein in den Freitod gehen, sondern möglichst viele von den Schweinen mitnehmen. Auch wer sich in der Endphase von Krebs oder anderen Krankheiten oder des Lebens an sich befindet, kann an den Handlangern, wenn er Glück hat, sogar an den Haupttätern seine Rache nehmen. Wer auf ein Spenderorgan wartet, aber keins bekommt, weil der Staat Organverkauf verbietet, wird praktisch vom Staat ermordet. Wer seine Mörder tötet, handelt in Notwehr und ist moralisch im Recht. Der Mörder hätte ja nicht anzufangen brauchen! Er hat selbst Schuld, wenn er bei der Tat drauf geht!

Staatliche Macht ist ja immer sehr willkürlich: Mal müssen wir an die Front und andere erschießen und uns selbst totschießen lassen, dann dürfen wir nicht einmal mehr ohne Gurt Auto fahren. Mal müssen wir eine Hecke entfernen, weil sie die Sicht der Autofahrer behindert (meinem Großvater passiert), das nächste Mal dürfen wir nicht mal einen Meter Hecke entfernen, um unsere eigene Grundstückseinfahrt zu vergrößern (ein Freund erhielt dafür 5000 Euro Geldstrafe!). Mein japanischer Schwiegervater kämpfte erfolglos gegen ein Betonwerk, das sein Haus und schlimmer noch seine Lunge mit Staub versaute. Jetzt muss die Bevölkerung übertriebene und unsinnige Belastungen ertragen, um die Umwelt zu schützen. Besonders absurd natürlich die neuste Schrulle: Massnahmen zur Reduzierung von CO2 (lebenswichtig für Pflanzen!).
Noch werden wir belohnt, wenn wir Kinder in die Welt setzen. Wenn den Herrschenden mal klar wird, dass Menschen die größte Umweltverschmutzung sind, werden wir zwangskastriert! Ist ja auch außerdem noch viel stressfreier. Verschnittene Kater sind auch viel friedlicher und ausgeglichener! "Kastriert gurten" würde die Unfallzahl noch weitersenken.
Noch wird bei Organen für Transplantationen auf die Freiwilligkeit des Spender geachtet (nicht einmal freiwilliges Spenden aus finanzieller Not ist freiwillig genug!), aber die sich immer breiter machende "linke" Gesinnung in allen Herrschaftsparteien weltweit will die Unterschiede, die Abstände, zwischen den Menschen verringern oder beseitigen: "Du hast viel Geld. Dein Nachbar hat wenig. Das ist nicht recht. Wir nehmen dir weg und geben von deinem Besitz dem anderen." (Wer als Privatmann so handelt, wird absurderweise vom Staat für die gleiche Tat bestraft.)
An dem Missstand, dass von der Herrscherclique alle Gewalt ausgeht und der Bürger nichts mehr selbst entscheiden darf, tut man nichts. Der Abstand zwischen Macht und Machtlosigkeit wird sogar immer größer, aber das stört die Mächtigen doch nicht - und die doofen Machtlosen sowieso auch nicht.
Es ist nicht abwegig, anzunehmen, dass ein zukünftiger Staat in seiner "Güte" Bürger auch zur Nieren- bzw. Organabgabe zwingt: "Du hast zwei Nieren. Du brauchst aber nur eine zum Leben. Dein Nachbar hat überhaupt keine Niere mehr, die funktioniert. Das ist nicht recht. Wir nehmen dir eine weg und geben sie deinem Nachbarn. Dann hat jeder eine."
Der Anarchist Robert Nozick hatte das mal mit Augen durchgespielt. Ja, wenn man die erst verpflanzen kann, dann muss man auch ein Auge abgeben, damit der Blinde, der keine hat, was sehen kann.
Der größte Abstand zwischen den Menschen finden sich bei Intelligenz und Wissen. Die einen hatten ihren geistigen Höhepunkt am Ende ihrer Schulpflicht, danach ließen sie sich gehen (nichts anderes mehr als billige Unterhaltung, Glotze, Faulheit, Anpassung, Verfall und Verdummung.). Die anderen nutzen das ganze Leben zu nichts anderem als dem Streben nach mehr Wissen und Verständnis und haben ihren Höhepunkt immer vor sich. Keine Besteuerung oder Transplantation kann daran was ändern.

Und ich persönlich? Wie stehe ich zu Organ-Transplantationen und -Spenden?
Zunächst: Ich freue mich über jeden Fortschritt, den wir Menschen machen. Die Pioniere der Organverpflanzung waren wahre Helden. Die Menschheit kann stolz auf sie sein!
Aber meine Organe stehen nicht für Transplantationszwecke zur Verfügung. Ich verachte die, die am Leben hängen. Dieses dreckige Gewürm, dass weder die Disziplin noch das Wissen besitzt, sich fit und gesund zu halten. Sollen meine Organe etwa Raucherschweine, die rücksichtslos Nichtraucher wie mich mit ihrem Qualm belästigen und schaden, am Leben erhalten, oder sonst welche Idioten, die Schindluder mit ihrer Gesundheit treiben, oder die Verbrecherschweine, die mit ihrer Stimme die Herrschenden wählen, die mir ihre Stiefel ins Genick treten?! Nein, meine Organe verfüttere ich lieber an Geier und Raubtiere!
Ich selbst will auch keine Transplantation oder mit sonst welchen heroischen Maßnahmen am Leben erhalten werden. Wenn ich nicht mehr aufrecht leben kann, gebe ich mir lieber den Todesstoß, statt zu siechen und zu kriechen.

Soweit mein Kommentar zum Thema "Transplantation und Organverkauf". Man lasse sich nicht von seinen eigenen Überschriften vergewaltigen! Das war's. Vielen Dank für den Besuch meiner Webseite!

Nachtrag: Christian Butterbach (http://www.butterbach.net/) hat mich auf einen Text von Ken Schoolland, den er auf seinen Seiten anbietet, aufmerksam gemacht: "Life and Death Taboo: The Economics and Ethics of Financial Incentives for Organ Donations" http://www.butterbach.net/mainfare/lifeanddeathtaboo.htm. (engl.) - Ken Schoollands Text ist sehr viel ausführlicher, bringt viele zusätzliche Informationen und Argumente. Ken Schoolland kommt, wie jeder, der Freiheit und Selbstentscheidungsrecht der Menschen achtet, zu der Schlußfolgerung, dass das Organverkauf legal sein sollte und vielen Menschen helfen bzw. das Leben retten würde.
Nachdem ich bei meiner Suche im Internet auf so viele Meinungsäußerungen, die das Gegenteil forderten (Politischkorrekte, Gutmenschen, Mitläufer, Linke, Grüne, Christen und was es sonst noch an gemeinen Bevormundern gibt), gestoßen bin, und Wut und Deprimierung sich bei mir ablösten, eine unglaubliche Erfrischung, dieser Text! (Sehr viel besser als meine erregt verfasste "Kladde" für eine Meinungsäußerung auf Japanisch! Unbedingt mal lesen!)

Um ein Thema von Ken Schoolland noch einmal aufzugreifen: Unser Eigentum, Grund und Boden behören uns nicht! - Das sollte eigentlich jedem klar sein, denn sonst müsste er ja nicht in Form von sogenannten "Steuern" Benutzungsgebühren für sein "Eigentum" bezahlen.
Auch der Mensch selbst gehört sich nicht selbst. Wie zu Kaisers und Lehnsherren Zeiten ist er der Besitz der Herren, die Macht über ihn haben. Einigen hat man mit der Demokratie Lügen und Illusionen von Freiheit ins Hirn gepflanzt. Diesen medienmanipulierten Narren gehört natürlich nicht einmal der letzte Winkel ihres eigenen Kopfes. Anderen wird mit Gewalt die Souveränität über den eigenen Körper und Geist genommen.
Nicht nur den Lohn und die Produkte seiner Arbeit und seines Lebens darf der Mensch nicht behalten, sondern auch Entscheidungen über sein Leben, wie er es schützt oder riskiert, darf er nicht selbst fällen, mal zwingt der "Staat" bzw. die, die unter diesem Deckmantel die Bewohner eines bestimmten Gebietes beherrschen, die Menschen zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen, dann wieder werden Menschen für ideologische Schnapsideen, wie der "Heiligkeit des Lebens" und dem daraus folgenden Verbot von Organverkäufen, Tod und Siechtum überlassen.

Diese Bilder stammen aus Ernst Friedrichs Buch "Krieg dem Kriege". Ernst Friedrich und seine Mitstreiter wurden von der Weimarer Republik mehrfach für ihr pazifistisches Engagement inhaftiert, das Buch noch während der Drucklegung beschlagnahmt.

  Den gleichen Herrscherschweinen ist aber nicht einmal das Intimste der Menschen, sein Sexualleben, heilig genug, um sich nicht einzumischen. Gerade da betätigen sich seine Schweinepfote sogar besonders eifrig und gerne.
Am schlimmsten aber werden diese Schweine, wenn sie ihre Macht in Gefahr sehen. Dann treiben sie die Menschen gleich in Massen in den Tod. Viele manipulierte Idioten gehen ja begeistert für die "Freiheit" des "Vaterlandes" in den Tod. Als ob es eine Rolle spielt, wer einen unterdrückt.
Sind sie siegreich, lernen diese Sklaven dann wieder unterm Stiefel ihrer "eigenen" Herren, mit ihrem Leben vorsichtig umzugehen: anschnallen, kein Schnaps, keine Drogen, nicht zu viel Sex, besonders nicht zu früh, Zwangsversicherungen, Ökosteuern und die Finanzierung neuer Waffen und Massenvernichtungsmittel für neue "Verteidigungskriege" (an Hindukusch und sonstwo j. w. d.) zur "eigenen" Sicherheit.
"Falsches Denken" bzw. noch "nur" das Äußern unerlaubter Gedanken wird bestraft. Noch fehlen die technischen Möglichkeiten, Gedanken schon im Kopf vor der Äußerung zu unterdrücken. Noch muss der "Staat" auf so rohe Methoden, wie Schnüffeleien von Kindergärtnerinnen zurückgreifen: "Na, hat der Papi nicht vielleicht..." Ja, auch in unserer eigenen Familie ist Freizügigkeit verboten. Selbst die Familie gehört zuerst einmal dem Staat. Erst danach kommen die Eltern.

Wie pervers Menschen doch sind! --- Und blöde!!!

Ach ja, ich bin auch blöde. Mit so alten Bildern anzukommen! Das Internet ist voll mit aktuelleren Sachen: Hier nehmt diese Fotos vom Serbenmorden der NATO: http://emperors-clothes.com/images/rem.htm. Jared Israel bringt auf seinen Seiten, angefangen von http://emperor.vwh.net/yugo.htm, eine sehr ausführliche Dokumentation von der Verlogenheit und der Gewalt dieses NATO-Verbrechens.

Nochmals: Vielen Dank für den Besuch meiner Webseite!

Holger Hermann Haupt

Back to Holger Hermann Haupt's Home Page