Schranken in Deutschland früher und heute
Regierungen und Verwaltungen in
Deutschland sind, wenn es um "Sicherheit" geht, sehr
aufdringlich, genau, streng und scharf, was Unmengen an
Bauvorschriften, Umweltschutzgesetzen, übertriebene
Geschwindigkeitsbegrenzungen, Helm- und Gurtpflicht, Verbote und
Bußgelder beweisen. Mit ihrem übertriebenen
Sicherheitsfimmel stehlen die Herrschenden den Bürgern Zeit,
Geld und Nerven.
Nur nebenbei etwas Privates, damit man sieht, wie schlimm es ist:
Weil neben dem Grundstück meines Elternhauses von 1897 bis
1920 eine Lederfabrik stand, wird meine Mutter zu
Bodenuntersuchungen gezwungen. Eventuell wird ihr der Anbau von
Nahrungsmitteln auf dem Grundstück verboten werden. Seit 50
Jahren ißt sie selbst angebaute Kartoffeln, sowie
selbst gezogenes Gemüse und Obst von dem
"altbelasteten" Grundstück, und das hat sie nicht
umgebracht, aber wenn ich von meiner Mutter höre, dass sie nächtelang
nicht schlafen kann, weil sie sich sorgt, was aus ihrem
Grundstück wird, dann mache ich mir Sorgen, dass die
sogenannte Natur-und-Umwelt-Behörde schafft, was die
"Altlasten" bisher nicht geschafft haben, nämlich
sie ins Grab zu bringen. Unser Privatleben ist von Gesetzen
und Verordnung zugemüllt an. Die schlimmste
Umweltverschmutzung von allem. Aber das ist ein anderes Thema.
Jedes Mal, wenn ich im Sommer in Deutschland bin, ärgere ich
mich über die neuen Halbschranken ohne Gitter, die man jetzt
hat. Wir wohnen dort direkt an der viel befahrenen Strecke Kiel -
Neumünster. Für die neue Halbschranke siehe Bild unten
rechts. Kleine Kinder passen mit Leichtigkeit unter durch, größere
gehen vorbei. Das liegt natürlich auch daran, dass die
Schranken schon übertrieben früh heruntergehen, nämlich
schon 5 Minuten, bevor der Zug kommt. Hier in Tokyo gehen dagegen
die Schranken 40 Sek., bevor ein Zug kommt, herunter. Das reicht
auch.
In meinem Heimatort wurden neue Schranken gebaut, obwohl die
alten noch sehr gut und vom Standpunkt der Sicherheit her sogar
viel besser waren. Die alten Schranken dienen jetzt einem
privaten Unternehmen als Werkstor (linkes Foto).
Man fragt sich automatisch: Warum
gute, sichere Schranken durch schlechte und gefährliche
Halbschranken ersetzen? - In diesem Sommer habe ich beim Lesen
der ADAC-Zeitschrift den Grund gefunden. Es hieß dort nämlich,
dass das Bußgeld für Fußgänger und
Radfahrer für unerlaubtes Überqueren von gesperrten
Bahnübergängen von bisher 5 Euro auf 225 Euro angehoben
wurde. Um dieses Geld auch kassieren zu können, mußte
man eine Möglichkeit schaffen, die Bahnschienen überhaupt
erst bei geschlossener Schranke überqueren zu können.
Die gefährlichen Halbschranken erfüllen diese Aufgabe.
Der Raubstaat BRD kassiert laut Bund der Steuerzahler http://www.steuerzahler.de/webcom/show_article.php/_c-42/_nr-117/i.html 51,5% vom Einkommen der Bürger.
(Originalton: Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler liegt
die Einkommensbelastungsquote zur Zeit bei 51, 5 Prozent.) Aber
auch über den Einkommensrest von 48,5% soll der Bürger
nicht frei verfügen. Der Staat tut alles, um ihm auch von
diesem Rest noch möglichst viel zu rauben. Der
Schrankentrick wie andere Bußgeldtricks sind nur eine von
vielen Gemeinheiten. Und von dem eingenommenen Geld kommt das
Wenigste dem Bürger zu Gute, das meiste verschwindet in
dunkle Kanäle, geht weg für polizeistaatliche Maßnahmen
zur Überwachung, Kontrolle, Verfolgung und Festnahme von Bürgern,
für die EU, für Vasallendienstleistungen an die USA,
Truppenstationierung im Kosovo und in Afghanistan und sonstwo,
Kuwait z. B., für Subventionierung der Großkirchen
(siehe http://www.kirchen-einsparen.de/), für fragwürdige "Anstoßfinanzierung"
von überwiegend US-Konzernen in (Ost-)Deutschland etc.
Was dem Bürger zu Gute kommt, Straßenbau, Schulen,
Alterssicherung, öffentliche Sicherheit etc. werden wie
Abfallprodukte, Dreck, von den Herrschen gehandhabt und dort wird
deshalb auch als erstes und fast ausschließlich "gekürzt".
Als bei meiner Mutter eingebrochen wurde, sagte der Bulle zu ihr
blöde wie ein Ochse vorm Berg: "Wie sollen wir den denn
fangen?" - Einbrecher zahlen kein Bußgeld, aber ich,
wenn ich in der 30er Zone 36kmh fahre (ist mir wirklich
passiert), und mein Nachbar, der sich für ein paar hundert
Meter Dorfstraße auch noch nicht einmal angeschnallt hatte,
- und dass um 6 Uhr morgens noch keine Kinder auf dem Weg zum
Kindergarten waren (weshalb es ja eine 30kmh-Zone wurde), spielt
dann auch keine Rolle. Der Bürger, der niemandem schadet,
aber ein bißchen Geld hat, der wird verfolgt und beraubt
und bei ihm weiß man, wie man ihn fängt. Da ist man
sehr erfinderisch und hat auch die Mittel, Radarfallen z. B.
Was für Idioten müssen das sein, die den Leuten, von
denen sie (und noch schlimmer: WIR!!!) so betrogen und ausgeraubt
werden, auch noch ihre Stimme geben? Die Wähler, die dieses
System zu verantworten haben, sind Mittäter!
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Nachtrag zur
Bodenverschmutzung (Jan. 2006):
Die ganze Nachbarschaft wurde zu einem
Informationsabend vom Umweltamt eingeladen. Alle Anwesenden wurde
überzeugt (oder genötigt?), eine Vollmacht zu
unterschreiben, damit Vertreter des Umweltamtes die Grundstücke
betreten können, um Bodenproben zu nehmen. Geplant ist aber
nur in 30 - 35 cm Tiefe Proben zu entnehmen, was natürlich lächerlich
ist, da fast alle Grundstücke seit damals gewaltig aufgefüllt
wurden. Selbst die Wiesen wurde all die Jahre mit Mist gedünkt
und so aufgefüllt. Um Weltgifte zu finden, muss man in größerer
Tiefe suchen, wie in der Grundwasserschicht, würde ich
sagen, aber wahrscheinlich ist das Ganze sowieso nur ein
Aktionismus der Behörden, um ihr Dasein zu rechtfertigen,
bzw. ihre Überflüssigkeit zu kaschieren. Kosten für
die Bodenuntersuchung entstehen den Eigentümern vorerst
nicht. Alle sind heidenfroh. Menschen sind ja so genügsam.
Schon Fürsten wußten, wenn sie jemanden zu 100 Schlägen
verdonnern und ihn nach 30 begnadigen, haben sie einen dankbaren
Untertan. Menschen wie ich, die unversöhnlich sind, wenn sie
Untertan sein sollen, sind eher selten. Die meisten Menschen
machen mit feuchtleuchtenden Augen sofort Männchen, wennLs
von oben verlangt wird.
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