Holger Hermann Haupt
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"Wie war Deine Vietnam-Reise?" - "Danke,
gut."
a. Tourismus, wie meine drei Wochen sightseeing,
ist eigentlich nicht nach meinem Geschmack. Meine Frau wollte so
eine Tour machen und ich habe sie begleitet. Ich finde, die
Sehenwuerdigkeiten kann man sich in Bilderbuechern besser,
z. B. ohne Schweiss und Durchfall, ansehen als auf Reisen. Was
interessant an einem fremden Land ist, sind die Leute und die
Atmosphaere. Von beiden bekommt man nur wenig mit, wenn man
fleissig den Sehenwuerdigenkeiten nachlaeuft. Auch reist man
besser alleine, weil man dann eher Leute kennenlernt.
Ich selbst habe mich im Spaetsommer '73 allein auf Asien-Reise
begeben und bin im Fruehjahr '75 in Japan mit meinen letzten
Groschen (20 USD) angekommen und hier haengengeblieben. Ein
solches Umherziehen ist Reisen nach meinem Geschmack. Auch heute
scheinen noch viele junge Leute so umherzureisen. In Vietnam habe
ich einige getroffen, auch besonders junge Japaner.
Was habe ich noch getroffen?
Unerwartet viele Touristen. Haette nicht gedacht, dass Vietnam so
attraktiv waere. Einige amerikanische Kriegsveteranen. Vietnam,
das Land, in dem sie einen Teil ihrer Jugend verbracht haben.
Einige haben feste vietnamesische Freundinnen oder
Ehepartnerinnen, andere freuen sich ueber die Prostituierten.
Aber auch Deutsche kommen, weil es "warm ist und die Nutten
billig" (deutscher Originalton).
Auch viele Maedchen waren unterwegs - sogar alleine.
Einen grossen, stattlichen (gr. Ausnahme in V.) Vietnamesen, der
als 17jaehriger in der Naehe seines Dorfes einen abgeschossenen
US-Piloten festgenommen hatte, und deshalb dort als Kriegsheld
mit einer Gedenktafel geehrt wird, habe ich auch getroffen. Er
hatte spaeter in der DDR studiert und lebt heute mit seiner
deutschen Frau in Deutschland.
b. Ho Chi Minh City
Ho Chi Minh City, also Saigon (der Name wird noch immer benutzt
und steht auch an Bussen), soll ueber 2 Millionen Motorraeder
haben, die alle gleichzeitig unterwegs zu sein scheinen. Autos
sind eher selten. Die Strassen gleichen Motorrad-Fluessen. Die
Luft ist zum Ersticken. Motorrad heisst auf Vietnamesisch
"Hon Da", habe ich mir sagen lassen, und der Traum vom
"Honda Dream", einem billigen (besonders stickenden?)
China-Import, scheint so etwas wie der VW-Kaefer-Traum der
Nachkriegsgeneration in Deutschland zu sein. Diese Honda-Mopeds
fungieren auch als Taxi. Bei um 5cm verlaengerter Sitzbank hat
zur Not auch eine 5koepfige Familie Platz. Fahrradrikschas gibt
es auch noch. Sie kosten genauso viel wie Taxis mit Klimaanlage
und Taxi-Meter. Die Rikschafahrer lassen zwar mit sich handeln,
aber billiger als Taxis scheinen sie fuer Touristen nicht zu
werden.
Ja, handeln, feilschen muss man um jede Kleinigkeit, selbst
Softdrinks. Fast jeder scheint selbstaendig zu sein. Wo bleibt da
der Kommunismus, fragt man sich. Auf jeden Fall haben wir in den
westlichen Laendern nicht so viele freie Unternehmer. Eine
gewisse Solidaritaet empfinde ich allerdings mit diesen
Haendlern, die jedes Mal neu ihre Preise nach einem komplizierten
Verfahren, das das Aussehen des Touristen, der Wahrscheinlichkeit
des Erfolges und das Risiko der Empoerung, Kassenlage, Wetterlage
etc. miteinbezieht, errechnen muessen. Bei meinen
Uebersetzungsauftraegen bin ich auch immer am Jonglieren: ein
bisschen billiger fuer die armen Deutschen, ein bisschen mehr
fuer reiche Japaner, ordentlich viel, wenn ich bis zum Hals in
Arbeit stecke (kommt selten vor).
Was mir noch auffiel, war die unglaubliche Friedlichkeit der
Vietnamesen. Wenn bei dem Gedraengel auf den Strassen mal ein
Motorradfahrer umgeworfen wird (wobei ich in der kurzen Zeit
dreimal Augenzeuge war; wegen des Schneckentempos, das gefahren
wurde, ging es jedes Mal ohne Verletzte ab), dann waren alle
hilfbereit und besorgt, aber keiner erregte sich, auch der
Umgeworfene nicht. Die Vietnamesen scheinen um Harmonie bemueht
zu sein, wie es ja auch in Japan ist oder zumindest vor ein paar
Jahren war (Zurueckhaltend wie Japaner sind die Vietnamesen aber
nicht). Wenn ich die Konfliktvermeidung heutzutage im Alltag
sehe, frage ich mich, wie sie einen so blutigen Krieg
durchgestanden haben.
Selbst am Eingang des War Memorial Museums stand, dass diese
Dokumentation von Zerstoerung, Grausamkeit und Leiden nicht als
Anklage bemeint sei, sondern als Ermahnung an die Menschheit, nie
wieder so etwas zuzulassen.
Polizisten, von denen es sehr wenige zu geben scheint, laufen wie
in China auch (siehe "Die besten Seiten Chinas - eine
Reiseempfehlung" Ketzerbriefe 98, Ahriman-Verlag)
unbewaffnet herum - selbst bei Fahrzeugkontrollen auf
Ueberlandstrassen.
c. Mich interessierte, wie das Land aussieht,
fuer das wir in den 60er Jahren auf die Strasse gegangen sind und
mit dem Polizeiknueppel Bekanntschaft gemacht haben. Eigentlich
war es dafuer zu spaet. Auf dem Land richten Landminen und das
Dioxin aus dem Entlaubungsgift, dass die Amerikaner in grossen
Mengen ueber etwa 40% des Landes versprueht hatten, zwar immer
noch grosse Schaeden an, aber die Staedte sind neu aufgebaut, und
die meisten sind zu jung, um sich an den Krieg zu erinnern, wohl
nicht nur in Vietnam. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung der
tragischen Geschichte Vietnams (benutzte Werke: "Where the
Domino Fell" von James Olson und Randy Roberts, "In
Retrospect" von Robert McNamara, "Der Moloch" Eine
Kiminnalgeschichte der USA von Karlheinz Deschner, Internet,
verschiedene Artikel etc.):
Die Franzosen, nachdem sie Vietnam mit Haendlern und Missionaren
heimgesucht hatten, besetzten das Land im August 1858, um
"katholische Minderheiten zu schuetzen":
http://www.vwam.com/vets/anticolonial.html
(engl.)
Gegen die franzoesischen Unterdruecker kam es immer wieder zu
Widerstand und Demonstrationen. Die Franzosen reagierten darauf
aeusserst brutal, z. B. griffen sie am 12. Sept. 1930 einen
friedlichen Protestzug von Bauern mit Kampfflugzeugen an und
ermordeten 174 Demonstranten. Am naechsten Tag, als die
Familienangehoerige die Leichen einsammeln wollten, wurden
weitere 15 Personen aus der Luft ermordet. Prominente Kritiker,
wie Pham Van Dong, wurden von den Franzosen in die beruechtigten
"Tiger Cages" auf der Con-Son-Insel geworfen, oft Jahre
lang gefoltert und dann ermordet wie der Ho Chi Minh Freund Tran
Phu.
Im Juli 1941 "befreiten" die Japaner Vietnam und in den
folgenden Jahren konfiszierten sie soviel Reis fuer ihre Truppen,
dass moeglicherweise bis zu 2 Mio. Vietnamesen verhungerten. Zwar
marschierte Ho Chin Minh mit seinen Vietminh-Truppen am 19. Aug.
1945 in Hanoi ein und die Vietnamesen feierten ihre
"Befreiung", aber die Franzosen, die sich auch fuer die
"Befreier" hielten, waren bald zurueck.
Nachdem die Vietminh aus dem ersten Indochina-Krieg 1945 - 54
gegen die franzoesischen Kolonialisten siegreich hervorgegangen
waren (tatsaechlich bestritten die USA schon 1954 mit 1,1 Mrd.
US-Dollar 78 % der franzoesischen Kriegkosten), wurde im Juni '54
auf den Genfer Gespraechen, an denen auch Vyacheslav Molotov fuer
die Soviet Union und Zhou Enlai fuer China teilnahmen, unter
anderem verabredet, das Land vorlaeufig am 17ten Breitengrad zu
teilen, im Jahre 56 aber freie Wahlen in beiden Teilen des Landes
durchzufuehren.
Da Ho Chi Minh und seine Vietminh diese Wahlen aber haushoch
gewonnen haetten, haben die USA diese Wahlen verhindert und
Sued-Vietnam von ihrer Puppe Ngo Dinh Diem (war von 1950 - 53
Moench in einem katholischen Kloster in den USA) diktatorisch
regieren lassen.
Die Ngos waren uebrigens Nachkommen einer kurzlebigen Dynastie
aus dem 10. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert, als die Europaer die
Welt in Kolonien aufteilten und die Franzosen Vietnam zugeteilt
bekamen und mit Soldaten, Haendlern und Missionaren anfingen,
sich dort breit zu machen, liessen sich die Ngos fruehzeitig zum
Katholizismus bekehren und von den Franzosen in hohe Stellungen
setzen.
Der wachsende Einfluss der Katholiken und Missionare beaengstigte
aber die Buddhisten, und als es zu anti-katholischen Massnahmen
kam, benutzten die Franzosen diese im August 1858 als Vorwand
fuer eine Invasion:
http://www.vwam.com/vets/anticolonial.html
(engl.)
Die Ngo-Familie selbst waere bei anti-katholischen Aufstaenden in
den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts beinahe ausgerottet worden,
als ueber hundert von ihnen von den Aufstaendischen verbrannt
wurden.
Im 20. Jahrhundert waren die Ngos immer noch erzkatholisch. Nach
1954, als sie nicht mehr die Handlanger der Franzosen sein
konnten, teilten sie dann den paranoischen Antikommunismus ihrer
neuen, amerikanischen Arbeitgeber.
Ngo Dinh Diem hatte eigentlich Priester werden wollen und lebte
zoelibataer wie ein Moench. Da er keine Frau hatte, wurde seine
Schwaegerin Tran Le Xuan, "Madame Nhu" (Frau von Diems
juengsten Bruder Ngo Dinh Nhu, ein Opiumsuechtiger und Adolf
Hitler Bewunderer), "first lady" des Staates, auch sie
eine fromme Katholikin. Sie unterhielt ihre eigene Geheimpolizei
und machte Kampagnen und Jagd auf alles Suendhalte: Spielkasinos,
Pferderennen, Kartenspielen, Boxen, Tanzen, Bordelle,
Seitenspruenge, Scheidung, aufreizende Kleidung,
Schoenheitswettbewerbe ja sogar "falsies" ( =
ausgestopfte "Luegen"-BHs) wollte sie verboten haben.
Sie merkte allerdings, dass ihre Polizei damit ueberfordert war.
Auch Ngo Dinh Diem hatte seinen "Staatsschutz". Seine
SS reiste mit tragbarer Guillotine durchs Land und koepfte
vermeintliche Kommunisten, also Vietminh, die aber in
Sued-Vietnam (veraechtlich) Vietcong genannt wurden.
Da besonders die Dorfbevoelkerung Suedvietnams mit den Vietminh
sympathisierte, liess Ngo Dinh Diem ganze Doerfer in
KZ-aehnlichen Lagern zusammentreiben. Das Regime genoss ausser
unter den unter den Franzosen hochgekommenen Katholiken wenig
Sympathien und machte sich durch Korruption und Terror von Tag zu
Tag unbeliebter.
Zwischen 1955 und 60 sollen suedvietnamesische Soldaten bis zu 75
000 angebliche Kommunisten umgebracht haben und ueber 100 000 in
KZs zur "Umschulung" (z. B. in die beruechtigten
"Tiger Cages" auf der Con-Son-Insel) gesteckt
haben. Amerikanische Regierungssprecher erklaerten damals
oeffentlich, dass man den vietnamesischen Freunden dabei helfen
muesse. Hier Fotos zur "Umschulung", die ich im War
Memorial Museum gemacht habe:

Diesem Mann z. B. wurden die gebrochenen Knochen immer wieder
auseinandergerissen, dass sie nicht zusammenwachsen konnten. Eine
haeufig angewandte Folter, die die Opfer fuer immer
verstuemmelte.
So wurde die "Schueler" oft fuer lange Zeit angekettet.

Die schwer erkennbaren Schriftzeichen in dieser dunklen Zelle
besagen: Wenn mein Koerper auch gefangen ist, meine Gedanken sind
frei.
Auch die Buddhisten wurden von den Ngos verfolgt. Eine spaete
Rache? Fuer den 8. Mai 1963, dem (angeblich) 2587. Geburtstag von
Buddha wurden den Buddhisten Festlichkeiten verboten. Als es in
Hue zu Protesten dagegen kam, eroeffnete die Armee das Feuer,
toetet 8 Buddhisten und verwundet viele. Es kommt in der Folge zu
Hungerstreiks. In Saigon laesst Ngo Dinh Nhu die Polizei die
buddhistische Menge mit Hunden auseinandertreiben.
Am 11. Juni 63 verbrennt sich der 73jaehrige, hochgeachtete,
buddhistische Moench Thich Quang Due aus Protest gegen das
Diem-Regime in der Pham Dinh Phung Street in Saigon oeffentlich.
Die Aufnahmen des bewegungslos fuer 10 Minuten brennenden
Moenches schockierten damals die Welt. Madame Nhu freut sich:
"Ich klatsche, wenn der naechste brennt!", ausserdem
bietet sie sich an "fuer das naechsten Barbecue"
Gasolin zur Verfuegung zu stellen.
Der Religionskonflikt eskalierte. Und Amerika, d. h. J. F.
Kennedy, sah ein, dass sich das Terror-Regime des ehemaligen
Klosterbruders so verhasst gemacht hatte, dass der Sieg der
Kommunisten unvermeidlich war.
Auf Kennedys Frage, wie koennen wir uns aus Vietnam
zurueckziehen, schlaegt Staatsekretaer Maxwell Taylor vor, eine
Regierung einzusetzen, "die uns bittet, das Land zu
verlassen." Taylor wendet sich an General Doung Van Minh mit
Putschwuenschen. Diem und Nhu erhalten Wind von der Sache, leiten
noch eine falsche Rebellion in die Wege, die sie unterdruecken;
ein paar prominente Politiker werden dabei auch ermordet. Dann
aber geht die Sache schief.
1. Nov. 1963: Diem und Nhu muessen sich ergeben, auf dem Weg ins
Gefaengnis werden sie erschossen. Dieser von Kennedy in die Wege
geleitete Mord wird dann offiziell ein
"Unfall-Selbstmord". Dem Blutbad an der Diem-Nhu-Sippe
entkommen nur Madame Nhu, die sich gerade in den USA aufhaelt,
und Erzbischof Ngo Dinh Thuc, der nach Rom entkommen kann.
Zu dem Zeitpunkt hatte Kennedy pro Jahr 1 Mrd. USD Militaerhilfe
gegeben. Laut Vietcong war es einfacher, die US-Depots zu
ueberfallen, bzw. auf dem Schwarzmarkt die Waffen zu erstehen
(wie spaeter auch in Kambodscha), als ueber den weiten Landweg
von China und der Sowiet Union Waffen zu importieren. Ausserdem
hatte Kennedy 16 000 "Militaerberater" nach Suedvietnam
geschickt, erst 108 von ihnen waren damals gefallen. Die
Vernichtung von Urwald und Farmland mit Agent Orange hatte
Kennedy schon Jan. 62 eingeleitet. (Uebrigens war es der deutsche
Chemie-Betrieb Ernst Boehringer in Ingelheim, damaliger Chef Dr.
v. Weizsaecker, spaeterer Bundespraesident und Praesident des
Evangelischen Kirchentages, der einsprang, als der amerikanische
Chemiewaffenhersteller Dow Chemical 1964 vielleicht wegen der
Giftigkeit und aus Angst vor Regressanspruechen kalte Fuesse bzw.
Lieferschwierigkeiten bekam. Eine Anzeige 1989 gegen den BP Dr.
v. Weizsaecker wegen Beteiligung an Voelkermord verlief im Sande,
ob Joschka Fischer, weil "einem Bullen eine gehauen
hat", auch so glimpflich davon kommt?)
Drei Wochen nach dem Mord an Diem, am 22. Nov. 1963 wurde dann
Kennedy in Dallas ermordet. Sein Nachfolger Lyndon B. Johnson
verstaerkte die Entlaubungseinsaetze der Air Force. Sein Motto:
"Only you can prevent forests."
1964 desertierten monatlich 6000 Soldaten aus der
suedvietnamesischen Armee. Die Kampfmoral war aeusserst gering.
So konnte Suedvietnam den Krieg nicht gewinnen. Johnson
eskalierte den amerikanischen Einsatz.
Am 1. Aug. 64 patrollierte die USS Maddox , ein US-Zerstoerer, im
Golf von Tonkin etwa 10 sm von der Kueste und sammelte
elektronische Daten von nord-vietnamesischen Schiffen und
Radaranlagen, ausserdem beobachte sie vier sued-vietnamesische
Kanonenboote, die Ziele an der Kueste angriffen. Als sich einige
nord-vietnamesische Patrollboote der Maddox naehern, eroeffnet
sie das Feuer. Die Patrollboote schiessen einige Torpedos ab,
werden dann aber von Kampfflugzeugen der USS Ticonderoga
angegriffen und alle schwer beschaedigt. 4 oder 5 Boote sanken.
Das war aber nicht genug Rache. 64 Bombenangriffe werden auf
LBJ's Befehl gegen nord-vietnamesische Militaerbasen und
Oel-Anlagen geflogen.
Fuer den naechsten Tag befiehlt Johnson die Fortsetzung der
Patrollien. Am 4. Aug. glauben sich die Zerstoeren Maddox und C.
Turner von Torpedos angegriffen und fahren Ausweichmanoever,
kommen dann aber zu der Ueberzeugung, dass rauhe See und
atmosphaerische Spannung eine Taeuschung hervorgerufen haben.
Diesen Tatbestand melden sie in ihrem zweiten Telegramm ans
Pentagon.
Das Weisse Haus beschliesst aber, es bei einem Torpedo-Angriff zu
belassen. Johnson live auf allen drei Fernseh-Kanaelen:
"Aggression by terror against peaceful villages of South
Vietnam has now been joined by open aggression on the high seas
against the United States of America." (Zu den
Terrorangriffen auf friedliche Doerfer in Suedvietnam ist jetzt
noch unverhohlene Aggression auf offener See hinzugekommen.)
Robert McNamara log noch vor dem Senat, dass der
nordvietnamesische Angriff voellig unprovoziert gewesen sei, und
man keine Ahnung von suedvietnamesischen Angriffen, falls da
welche gewesen sein sollten, haette.
88 zu 2 verabschiedet der Senat eine Resolution (Tonkin Gulf
Resolution), der auch das Repraesentantenhaus mit 416 zu 0
zustimmt. Der Praesident erhielt damit das Recht, nach Belieben
ohne Kriegserklaerung Krieg zu fuehren. Johnson triumphierend:
"Like grandmother's nightshirt. It covers everything."
Als Johnson dann mit diesem Ermaechtigungsgesetz gestaerkt auf
den Norden Vietnams einbomben laesst und "es den Kommis
zeigt", waechst seine Populalitaet enorm. Dem
rechtsradikalen Barry Goldwater nimmt er so viele Stimme weg,
dass er die Praesidentswahl im November des gleichen Jahres
haushoch gewinnt.
Als Johnson dann kurze Zeit spaeter wegen Zweifel an der
Darstellung der Ereignisse im Golf von Tonkin zur Rede gestellt
wird, reagiert er kaltschnaeuzig: "Die bloeden Idioten haben
wahrscheinlich auf fliegende Fische geschossen."
(="Those dumb stupid sailors were probably shooting at
flying fish.") Mit seinem Luftterror gegen friedliche
Doerfer in Nordvietnam hatte er zu dem Zeitpunkt aber schon
Tausende, wenn nicht Zigtausende von Menschen ermordet, inklusiv
Frauen und Kinder.
Waehrend die USA im Jahr Milliarden von USD Steuergelder
einsetzten, um fuer die Freiheit Vietnams zu kaempfen, wechselten
sich in Suedvietnam in 14 Monaten 7 Militaerdiktaturen ab, bis im
Juli 67 Nguyen Van Thieu mit nur 35%, trotz Wahlbetrugs,
Einschuechterungen und vorheriger Festnahme buddhistischer
Oppositioneller, zum Praesidenten gewaehlt wird. Vorher gab
es noch innerhalb des Suedens einen kleinen Buergerkrieg zwischen
Hue und Saigon.
Im gleichen Jahr starben rund 10 000 amerikanische Jungs fuer die
"Freiheit" Vietnams. Aber ihr Kommandant Westmoreland
freut sich, dass das Verhaeltnis der Gefallenen 1 : 12 steht,
hinzukommen all die Zivilisten, die die Kommunisten durch das
massive Bombardement verlieren. "Die muessen einsehen, dass
wenn sie nicht aufgeben, wir das Land fuer Generationen
zerstoeren."
B-52 Bomber fliegen bis zu 300 Angriffe gegen die Doerfer in
Nord- und besonders auch in Sued-Vietnam, wo sich die Vietcong
verstecken. Zwischen 1965 und 72 sterben allein in Suedvietnam
400 000 Zivilisten durch amerikanische Bomben.
Commander William C. Westmoreland: "That´s a price
civilians have to pay for democracy."
Hat er Gewissensbisse wegen der vielen Bombenopfer? (Frage des
Journalisten Neil Shechan)
"Yes, ..., but it does deprive the enemy of the population,
doesn´t it?" (Es nimmt dem Feind die Bevoelkerung.)
Die USA tun aber auch etwas fuer den Aufbau des Landes. 1966
kommen auf 100 USD fuer militaerische Vernichtung 1 USD fuer
zivilen Aufbau.
Im Sommer 1967 sinkt die Unterstuetzung fuer den Krieg in der
amerikanischen Bevoelkerung zum ersten Mal unter 50%. 100 000
Leute protestieren in Washington gegen den Krieg. Als im August
1967 Johnson 10% mehr Einkommensteuer fuer die Kriegsfinazierung
haben moechte, sinkt die Unterstuetzung sogar auf blosse 28%. Der
Kongress verhindert die Steuererhoehung.
Am 30. Jan. 1968 beginnt die Tet-Offensive der Vietcong und NVA
(=North Vietnamese Army), die den Amerikanern, die ja immer
glaubten, kurz vor dem Sieg zu stehen, schwere Verluste zu
fuegte.
Am 16. Mai 68: My Lai Massaker. Das My Lai Massaker war
eigentlich nichts besonderes, gar nichts besonderes, viele
voellig zivile Dorfgemeinschaften waren bis dahin schon von den
Amerikanern ausgerottet worden, besonders in der Quang Ngai
Provinz. Von 1967 bis 68 sollen in Quang Ngai 50 000 Zivilisten
durch Bomben, Naplam, Artillerie und Helikoperangriffe umgekommen
sein, das besondere war, dass der Journalist Seymour Hersh in
"Life" mit Farbfotos den Massenmord veroeffentlichte,
und dass die Oeffentlichkeit zum ersten Mal erfuhr, dass nicht
alle Zivilisten durch Unfaelle beim ungenauen Bomben
("Lateralschaeden" nannte man es beim Serbenmorden 30
Jahre spaeter), sondern auch durch Handarbeit umkamen.
Lieutenant William Calley war mit seinem Infantrieregiment in My
Lai einmarschiert, hatte alle Zivilisten zusammentreiben lassen,
dann seine Waffe gezueckt und auf die Leute eingeschossen und
seinen Leuten befohlen, ebenfalls zu schiessen, aber nicht nur
schiessen taten sie, es wurde auch ein Tag sexueller Gewalt,
ficken, foltern, morden - bis zum kleinsten Baby, fast 500
Tote.
Major General Samuel Koster versucht ein Cover-up. Dafuer wird er
spaeter zum Brigade General degradiert(!). Leutnant Calley wird
von einem Militaergericht am 29. Mai 71 zu lebenslaenglich
Zuchthaus verurteilt, am dritten Tag aber von Nixon aus dem Knast
geholt und unter Hausarrest in ein bequemes Apartment gesetzt,
die Hausarrestdauer wird erst auf 20, dann auf 10 Jahre
herabgesetzt, dann im Maerz 1974 wird er von Nixon begnadigt. Zu
dem Zeitpunkt verbuessten ueber 10 000 Fahnenfuechtige und
Kriegsdienstverweigerer langjaehrige Gefaengnisstrafe. Sie wurden
erst 1977 von Jimmy Carter am Tag seiner Ernennung zum
US-Praesidenten begnadigt.
Calley wurde fuer viele Amerikaner zum Helden, viele Maedchen
fanden ihn toll und schickten ihm Heiratsangebote. Er schrieb ein
Buch ueber seine Vietnamerfahrungen, das 1972 auch auf Deutsch
unter dem Titel "Ich war gern in Vietnam" erschien. Ich
habe das Buch nicht gelesen, aber aus dem Titel schliesse ich,
dass ihm die Mordorgie wohl Spass gemacht hat.
Der Ku Klux Klan wird spaeter ein My-Lai-Camp einrichten, wo man
sich zu seinem Rassenhass gegen Schwarze noch einen Hass auf
Asiaten antrainieren kann. : <http://www.hpo.net/users/hhhptdai/61KuKluxKlan.htm>
...und wir Deutsche, wir haben ein schlechtes Gewissen, weil
Hitlers SS Lidice und Oradour vernichten liess, und die Japaner
wegen ihres "feigen" Angriffs auf Pearl Harbour, wo
Amerika ihre lebenswichtigen Haefen doch mit einer Seeblockade
belegte - an sich schon ein kriegerischer Akt.
>>Beim Prozess um das Massaker von My Lai bescheinigt der
Sachverstaendigte Munch dem Hauptangeklagten Calley, er sei zum
Zeitpunkt des mörderischen Befehls "nach allen klassischen
Erkenntnissen der Wissenschaft" nicht zurechnungsfähig
gewesen, da drei Tage zuvor im Raum, in dem der Leutnant den
Befehl gegeben hatte, eine Marihuana-Zigarette geraucht worden
sei....
Calley wird für den Zeitpunkt seiner Massenmorde
Unzurechnungsfähigkeit zugebilligt<< aus http://www.datacomm.ch/~virus/dbc/vdansli7.htm
Im gleichen Jahr kaempfen Eugene McCarthy, Hubert Humphrey und
Robert Kennedy (unter seinem Bruder J. F. Kennedy Kriegshetzer,
jetzt aber "Peacenik") um die Nominierung als
Praesidentschaftskandidat der Demokraten. Robert gewinnt, wird
aber am 6. Juni ermordet.
Am 22. Jan. 1969 wird der Republikaner Richard Nixon neuer
Praesident.
Nov. 69 verspricht er den Abzug saemtlicher US-Streitkraefte aus
Vietnam, die "Vietnamisierung" des Konflikts, ein
halbes Jahr spaeter hat er den Krieg auf Laos und Kambodscha
ausgedehnt. Auch an der Heimatfront verschaerft er den Einsatz:
in Kent/Ohio und Jackson/Mississippi werden sechs Personen auf
Anti-Kriegsdemonstrationen von der Polizei erschossen.
Schwarze Buergerrechtskaempfer hatten einen hoeheren Blutzoll
fuer ihre Freiheit zu zahlen: Polizei, National Guard und
Fallschirmjaeger toeteten im August 1965 in Los Angeles 35
Personen, im Juli 12967 in Newark/NJ 26 (1500 Verletzte) und in
Detroit 40 Personen (2000 Verletzte). Nur nebenbei.
Vor der Praesidentschaftswahl 1972 beginnt Nixon mit seinem
Sicherheitsberater Kissinger Waffenstillstandsgespraeche mit dem
Norden und verspricht der kriegsmueden, amerikanischen
Bevoelkerung einen baldigen Frieden. Nach gewonnener Wahl bricht
er diese Gespraeche aber sofort wieder ab und befiehlt die bisher
schwersten Bombenangriffe auf Hanoi und Haiphong.
Katholiken fordern Atombombe
Aus Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des
Christentums - Einleitung" erfahren wir, dass
US-Bischoefe den Vietnamkrieg zum Kreuzzug erklaeren und waehrend
des Zweiten Vatikanum sogar den Abwurf der Atombombe auf Vietnam
zur Verteidigung der katholischen Schulen fordern! "Denn:
<<Selbst Atombomben koennen in den Dienst der
Naechstenliebe treten.>> (Protestant Kuenneth, 13 Jahre
nach Hiroshima)."
Auch der Jesuit Gundlach, Professor und Rektor der paepstlichen
Gregoriana in Rom stellt fest, als er die Lehren des Papstes Pius
XII zum Atomkrieg herausgibt (Gundlach, "Die Lehre Pius XII
zum modernen Krieg"): "Die Anwendung des atomaren
Krieges ist nicht unsittlich." ... "Denn wir haben
erstens die sichere Gewissheit, dass die Welt nicht ewig dauert,
und zweitens haben wir nicht die Verantwortung fuer das Ende der
Welt. Wir koennen sagen, dass Gott der Herr, der uns durch seine
Vorsehung in eine soche Situation hineingefuehrt hat ..., ...,
dann auch die Verantwortung uebernimmt."
Am 30 Maerz 1972: sehr erfolgreiche Eastertide Offensive der NVA
und der Vietcong.
Da durch US-Truppenabzug und "Vietnamesierung" des
Krieges der Sueden zu schwach ist, sich zu halten, hetzt Nixon
wieder seine B-52 los. "I am going to bomb the hell out of
them." Amerikanische Bomben zwingen die nordvietnamesischen
Truppen zur Umkehr.
Ende September trifft man sich wieder zu Friedensgespraechen in
Paris. Kissinger und Le Duc Tho (NV) einigen sich auf einen
Waffenstillstand, Gefangenenaustausch, Vietcong,
nordvietnamesische und suedvietnamesische Truppen bleiben, wo sie
gerade sind, ohne sich anzugreifen etc. Beide Krieger erhalten
1973 den
Friedensnobelpreis. Le Duc Tho nimmt ihn aber nicht an.
In Saigon ist der suedvietnamesische President Nguyen Van Thieu
mit dem Friedensabkommen nicht einverstanden und verweigert seine
Zustimmung. Nixon zu Kissinger: "Tell that son of a bitch to
sign or else." Die Drohung, dass man ihn sofort fallen
laest, wenn er nicht unterzeichnet, und das Versprechen, wenn er
aber unterzeichnet, ihm bei neuen Angriffen der Kommunisten
wieder geholfen wird, ueberzeugen Thieu schliesslich.
Ab 27. Jan. 1973 herrscht endlich Friede.
Nordvietnam hat aber den Traum von einem geeinigten Vietnam nicht
aufgegeben. Nachdem sie sich von den Wunden der Eastertide
Offensive erholt hatten, griffen sie am 5. Jan. 1975 den Sueden
an (Nixon hatte gerade seinen Watergate Skandal und die
Amerikaner sowieso verbrannte Finger), am 30. April 1975 gehoerte
der Regierungspalast in Saigon ihnen.
Was dann noch folgte, war kommunistische Misswirtschaft,
Bureaukratismus, die Umsiedlung von 1 Million Staedter aufs Land,
Enteignung von Kleinbetrieben, Plantagen und Farmen,
Hungersnoete, Umerziehung, die Flucht von Zig- oder
Hunderttausenden von "boat poeple". Sowietische Berater
kamen auch ins Land, von wegen Unabhaengigkeit, boese Zungen in
Saigon, mittlerweile Ho Chi Minh City, nannten sie
"Amerikaner ohne Dollars".
1986, als die alte Garde in den Ruhestand trat und Nguyen Van
Linh auf dem 6. Kommunistischen Parteitag mit der Fuehrung des
Landes betraut wurde, machte das Land eine Wende. Das
kommunistische Experiment wurde als gescheitert betrachtet, der
Bureaukratismus gestutzt, Unternehmensiniziative erlaubt, Wahlen
und Mitbestimmung eingefuehrt, Visa-Restiktionen wurden
aufgehoben, Touristen kamen ins Land, brachten Devisen, Importe
wurden erlaubt, T-shirts, CDs, Platten mit westlicher Musik,
selbst Filme wie "Platoon", in dem Silverster Stallone
den Vietnamkrieg fuer sich gewinnt, wurden importiert.
Unverstaendlicher: Man verzichtete auch auf Wiedergutmachung und
die USA zahlen auch keine.
Da ich keine Fotos zu den Zerstoerungen in Vietnam im Internet
gefunden habe, hier meine eigenen, leider nicht sehr guten Fotos
aus dem War Memorial Museum in HCM-City. Was fuer ein dickes Fell
muss doch ein Amerikaner wie Bill Clinton haben, wenn der die
Vietnamesen ermahnt, die Menschenrechte zu achten:

Tote Zivilisten

Oben: Das Spruehen von Agent Orange. Unten schleppt das
gepanzerte Fahrzeug gefesselte Kriegsgefangene.

Erfolgreiche Entlaubungsaktion


Missgeburten wegen des Dioxins im Agent Orange.

Hier werden einige der Buddhisten, die sich aus Protest
verbrannten, geehrt.

>
Der Japaner Jui Kunoshin verbrannte sich 11.11.1967 aus Protest
gegen den Vietnamkrieg vor dem Palast des japanischen
Premierministers. Am 2. Nov. 1965 hatte sich schon der junge
Quaker Norman R. Morrison, Vater von drei Kindern, unter
McNamaras Pentagon-Fenster verbrannt.

Eine Demonstration gegen den Vietnamkrieg der USA in Deutschland.
Joschka Fischer war auch auf solchen Demonstrationen, eigentlich
lobenswert, bloss schlimm, wenn man nicht mehr weiss bzw. nie
wusste, warum. Schaemen sollte sich, wer damals zu Hause blieb,
weil ihm das Morden egal war.
Natuerlich kam es zu Ausschreitungen. Ich erinnere mich, als ich
im Wirtschaftsgymnasium mein Abitur nachmachte, da war einer, der
war vorher bei der Polizei gewesen. Als sie mit dem Bus zu einer
Demonstration in Kiel gekarrt wurden, wurde ihnen waehrend der
Fahrt eingehaemmert, sie sollten sich sofort mit ihren Knueppeln
auf die Demontranten stuerzen - weil das Gewalttaeter seien. Als
sie aber ankamen, unterhielten sich die Demonstranten friedlich
mit den Passanten. Keiner der Polizeirekruten brachte es fertig,
dem Knueppelbefehl ihrer Vorgesetzten folgezuleisten. Mein
Schulkollege hatte sogar die Konsequenz gezogen und den Verein
angewidert verlassen.
Amerikanische Linksammlung zum Vietnamkrieg. http://www.lbjlib.utexas.edu/shwv/topictop.html
Leider kommen die Opfer, die Vietnamesen, zu kurz. Zu viele
Veteranen-Seiten, Medallien - Medal of Honor etc., Flugzeuge etc.
Selbst unter "Agent Orange" findet man hauptsaechlich
Sorge und Leid von Veteranen. Und unter "Images of War"
Soldaten mit ihrer Waffe, aber keine totgeschossenen.
Viele werden sich noch an die schrillen Toene der anti-serbischen
Medienhetze erinnern: Massenvergewaltigung bosnischer
Mosleminnen! Zigtausende sollten es sein, unkritisch uebernommen
aus der Propaganda bosnischer Moslems. Spaetere Untersuchungen
hielt diese Behauptung aber nicht stand. (Einige Zeitungen
berichteten auf hinterster Seite kleingedruckt davon.)
Hier eine Eroerterung der SOP--standard operating procedure (=
Normale Vorgehweise) wie Vergewaltigung bei den GIs in Vietnam
genannt wurde:
State Rape: Representations of Rape in Viet Nam
Karen Stuhldreher, Political Science Department, University of
Washington, Seattle:
>>The act of raping women is largely understood to be an
inevitable consequence of war. As General George S. Patton
predicted during World War II, "there would unquestionably
be some raping." Rape and the mutilation of women's bodies
are evidently part of the usual military fare in war. During the
Vietnam war, rape was in fact an all too common occurrence, often
described by GIs as SOP--standard operating procedure.
"<<
http://lists.village.virginia.edu/sixties/HTML_docs/Texts/Scholarly/Stuldreher_Rape.html
Auszuege aus dem etwas langen Text: "The raping of
Vietnamese women by American men is not described by the victims,
who more often than not were murdered."
Eine vivide Szene:
The woman that they take, as she lies sleeping next to her
sister, is picked out because she is "the pretty one."
She is not termed a "VC whore" until after one of the
men, Private Sven Eriksson questions the patrol's kidnapping and
ruthless treatment of her. Although she is treated
brutally--tied, gagged, dragged, punched, and thrown--by the GIs
from the time she is taken until she is murdered, she is also
portrayed as a sexual object: "We're going to have a little
fun with her." After raping her, the Sergeant is asked by
one of the other men, "When was the last time you had a real
woman, Sarge?" Meserve responds, "She was real, I think
she was real."
...
Noch eine "Liebesszene" mit GIs:
"Winter Soldier Investigation in 1971. According to Sergeant
Michael McClusker:
They were supposed to go after what they called a Viet Cong
whore. They went into the village and instead of capturing her,
they raped her--every man raped her. As a matter of fact one man
said to me later that it was the first time he had ever made love
to a woman with his boots on... But at any rate, they raped the
girl, and then, the last man to make love to her shot her in the
head."
...
"...Nature is nature. There are women available. ... You
don't want a prostitute. You've got an M-16. What do you need to
pay for a lady for? You go down to the village and you take what
you want."
This explanation for the rampancy of rape during the Vietnam war
is indicative of the reluctance on the part of the media as well
as the military to report and prosecute these war crimes.
Declaration of Independence,
Democratic Republic of Vietnam 1945:
http://www.lbjlib.utexas.edu/shwv/doc/declar01.htm
Jane Fondas Message from Hanoi am 22. Aug. 1972 und ihre
Entschuldigung dafuer 16 Jahre spaeter:
http://www.partisan.net/archive/1967/266707.html
Was 1965/66 geschah: Uwe Bergmann:
Das Vietnam-Semester 1965/66
http://www.partisan.net/archive/1967/266707.html
Aus "Junge Welt" http://www.jungewelt.ipn.de/2000/05-17/007.shtml
Vietnam - ein »großes Mißverständnis«?
Eine Medien-Nachlese und zehn Lehren (Teil I). Von Winfried Wolf
"Vor dem Hintergrund der Langzeitwirkungen dieser
mörderischen Waffen ist es grotesk, wenn der bereits zitierte
Autor der Süddeutschen Zeitung seinen Artikel mit dem Satz
beginnt: »Der Friede hat den Krieg längst überwachsen.« Was
den »Frieden« überwuchs, ist eine vergiftete Flora und Fauna -
mit schrecklichen Folgen für das menschliche Leben. 17 Millionen
Menschen waren in Vietnam dem Supergift Dioxin - Teil des
Entlaubungsmittels »Agent Orange« - ausgesetzt. Eine Million
Menschen erkrankte daran. 100 000 Menschen trugen schwere
Geburtsschäden davon. Noch heute werden Jahr für Jahr mehr als
tausend vietnamesische Babys mit Behinderungen und zum Teil
monströsen Entstellungen zur Welt gebracht, was auf die
»Behandlung« des Landes mit US- Giften zurückgeführt wird. In
dem Ort A So, von dem aus die USA ihre Giftgasangriffe flogen,
leiden 2,9 Prozent aller Kinder an Geburtsschäden. Die
Dioxin-Durchseuchung übersteigt auch heute noch den z.B. in
Kanada zulässigen Grenzwert um 9 000 Prozent. Ein Spiegel-Report
stellt dazu nüchtern fest: Eigentlich müßte die »ganze Region
zur Katastrophenzone erklärt« werden. (8)
Doch wie soll das finanziert werden? Wohin mit den Menschen?
Bekanntlich zahlte die US-Regierung für ihren Krieg bis heute
nicht einen Dollar Entschädigung. Auch deutsche Firmen waren am
Giftgaseinsatz als Zulieferer beteiligt, so das Unternehmen
Boehringer, Ingelheim, dessen damaliger Geschäftsführer der
spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker war."
...
"Die USA sind heute ein Polizeistaat"
Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Gore Vidal über den Krieg
in Jugoslawien und den Niedergang des amerikanischen Imperiums.
Aus: SZ v. 02.06.1999
http://www.neuer-weg.com/Vidal.htm
Zitate aus dem Artikel: "Die ganze Truman-Doktrin war doch
verlogen. Angeblich wollten wir jedem Land zu einer guten
Regierung, zu Freiheit und Demokratie verhelfen. Aber sie diente
von Anfang an nur dazu, unser mächtiges militärisches
Establishment zu rechtfertigen."
"Zum Schlauesten, was die Rechte machen konnte, gehörte die
Abschaffung der Wehrpflicht nach dem Vietnamkrieg." Genau
das sage ich auch immer. Weil fuer die Jugendlichen nicht mehr
die Gefahr besteht, in den Krieg geschickt zu werden, gibt es
auch keine Massenproteste gegen die Kriege der USA mehr.
Frage: "Welchen Grund gibt es überhaupt für diesen
Krieg?" (gegen Jugoslawien)
Vidal: "Der Militärhaushalt muß gerechtfertigt werden, das
ist schon mal ein guter Grund. Ein kleiner Krieg ist immer gut
fürs Geschäft. Ganz beiläufig erinnert er die Europäer daran,
wer der Chef in der Firma ist."
"Der amerikanische Präsident ist womöglich für die Serben
wichtig, aber nicht für die Amerikaner. Das Amerika der Konzerne
beschäftigt seine Anwälte, die deren Interessen im Kongreß und
in der Regierung wahrnehmen."
Aus der KOSOVO Antikriegsseite von Kalaschinikow
Der Krieg der Gutmenschen! Die amerikanische Niederlage in
Vietnam etc.
http://www.arena.revolte.net/kosovo/kalaschnikow/ko0140.html
"Der Krieg in Vietnam mündete für die USA in einer
Niederlage. Die Schlachten wurden vor allem in USA selbst, in
Westeuropa und in der Dritten Welt verloren. Damit soll nicht die
militärische Kampfkraft von Vietcong und Nordvietnam ignoriert
werden. Technisch waffenmäßig hätten die USA Süd- und
Nordvietnam in die Steinzeit zurückbombardiert. ..."
Aus dieser Niederlage wurden Lehren gezogen:
"Das Gewissen wurde ausgeschaltet durch die medienmäßige
Inszenierung des Feindes. ... Seine Taten wurden gleichgesetzt
mit den Naziverbrechen oder mit dem Massenmord Stalins. War der
Gegner derartig antifaschistisch ... aufbereitet, war es leicht,
das Gute darzustellen in Form der Bill of Rights, der
Menschenrechte, der guten Demokratie. Kinder und Mütter wurden
gerettet vor den grauenhaften Killern. Alte Menschen lächelten
voller Dankbarkeit den Befreiern entgegen. Geschichte war nur
noch Blendwerk und Folie für die guten Taten, die nun im Namen
der Freiheit verrichtet wurden. Die USA waren plötzlich der Hort
der Gutmenschen und der Gerechtigkeit. Vergessen war, daß diese
Großmacht in China, Vietnam, Cuba, Korea, Pakistan, Philippinen,
Indonesien zwischen 1946 und 1998 immer auf korrupte und
gewalttätige Diktatoren gesetzt hatten und die Demokratisierung
weitgehend gleichgültig blieb: Jetzt wurde die US-Kriegsmacht
herausgeputzt als Friedensbringer, Bewahrer der Demokratie und
Kämpfer für die Menschenrechte."
"Für diese Kriegsmission sind nun Gutmenschen von Nöten,
etwa Kriegsdienstverweigerer von früher, Friedenskämpfer,
Streetfighter von damals, Links- und Schönredner. Clinton,
Schröder, Scharping, Fischer, Blair, Jospin, man müßte sie
erfinden, wären sie nicht schon die Machtrepräsentanten einer
neuen Epoche. Die USA ringt um ihre unumstößlich imperiale
Machtposition und findet hier die Unterstützung des vermeintlich
linken Europas."
"Die Legitimationsbemühungen des Präsidenten sind primär
gerichtet an den Bildungsstand der Medienmacher. Professoren und
Lehrer. Sie werden abgespeist mit den Werten abstrakter
Menschlichkeit und Demokratie. Beliebt dabei ist, an die
Naziverbrechen zu erinnern und zugleich den Feind damit
gleichzusetzen. Geschichte wird zum Selbstbedienungsladen der
Heuchler und Kriegshetzer."
Die Gutmenschen in deutschen Landen:
"Es wird so getan, als hätte es keinerlei Alternativen
gegeben zu diesem Angriffskrieg, der nur erfolgt sei, um den
Völkermord im Kosovo zu beenden. Vorläufig wurde dieser Mord
und Vertreibung durch den Krieg forciert. Er kostet täglich 500
Millionen Dollar. In drei Wochen werden 10 Milliarden Dollar
verballert und sicherlich Zerstörungen im Werte von 20 und 30
Milliarden angerichtet. Hätte in dieser Summe nicht bereits die
Alternative gelegen, die jugoslawischen Völker herauszuführen
aus wirtschaftlicher Rückständigkeit und Elend, ohne den Staat
zu zerstören. "
Meine eigene Beobachtung zur Pressefreiheit in Vietnam:
Zeitung
Die englischsprachige Viet Nam News unterschied sich durch nichts
von Zeitungen im Westen: voller Artikel, die von AP und REUTERS
uebernommen waren, inklusiv US- und NATO-Meinung gegen Milosevic
und Hussein.
Besonders erstaunlich fand ich Artikel ueber die neusten
Wiedergutmachungsforderungen aus den USA an die Deutschen wegen
der Nazi-Verbrechen ohne Hinweis, dass die USA den Vietnamesen
Wiedergutmachung schuldig sind, ebenso erstaunlich und unkritisch
waren Artikel ueber serbische Kriegsverbrecher ohne Hinweis, dass
die amerikanischen Kriegsverbrecher ungeschoren herumlaufen und
neue Verbrechen vorbereiten koennen.
Ueber lokale Ereignisse berichtet Vietnam News Service VNS:
Irgendwelche auslaendischen Fabriken in V. zahlen zu niedrige
Loehne und die Arbeiter drohen mit Streiks; noch immer sind 36 %
der Kinder unterernaehrt, das Ziel diese Zahl unter 30 % zu
druecken, wurde leider nicht erreicht, und innenpolitisches
Gerangel etc.
Fernsehen
Im Fernsehen gibt es amerikanische Musik und CNN laeuft auch
viel. Gleich am ersten Abend sah ich auf CNN eine Dokumentation
"The unfinished War". Irak war gemeint. Eine Woche
spaeter, als ich von Kambodscha zurueckkam, lief diese
Dokumentation schon wieder. CNN soll wohl seine Zuschauer darauf
einstimmen, dass man bald dem Irak den Todesstoss gibt. Bush jr.
hat ja mittlerweile die ersten Mordausfluege in die Region hinter
sich.
Buchlaaden
In Buchlaeden und Museumskiosken fiel mir jedes Mal Robert S.
McNamaras "In Retrospect" ins Auge. Der damalige
"Verteidigungs"minister der USA ist einer der
fuehrenden Kriegsverbrecher, hinter Kennedy und Johnson, des
Vietnamkrieges. Seine Luegen waren es, die eine Eskalation des
Krieges unter LBJ ermoeglichten. 20 Jahre nach Kriegsende hatte
er dieses Buch geschrieben, wohl um sich zu rechtfertigen und zu
zeigen, dass er auch ein Gewissen hat. Er gesteht in dem Buch
Irrtuemer und Fehler ein.
Als er von J. F. Kennedy zum Ministerat berufen wurde, lehnte er
zuerst ab mit der Begruendung, er sei ungeeignet. Er war kein
Politiker, sondern Preasident bei Ford. J. F. Kennedy erwiderte
ihm, dass er selbst auch neu im Job sei.
McNamara verliess sich, wie er selbst schreibt, auf seine Berater
aus dem Pentagon. Die hatten aber auch keine Ahnung von
Suedostasien, da unter McCartys Kommunistenhysterie Leute, die
Fremdsprachen konnten, als unamerikanisch aus dem Amt gesaeubert
worden waren.
Was gut an McNamara war, war, dass er ein Schreib- und
Leseprogramm fuer die Soldaten einfuehrte, damit sie die
Bedienungs- und Sicherheitsanleitungen verstanden.
Auch heute waere ein solches Programm noch angebracht, wie mein
Weihnachtsbild von 1998 zeigt: <http://www.hpo.net/users/hhhptdai/ac.htm>
Auch das muss man ihm zu gute halten: Schon 1967 empfahl er
Johnson die Bombardierung, bei der zu dem Zeitpunkt pro Woche
etwa 1000 Zivilisten umkamen, einzustellen. Johnson arrangierte
es deshalb, dass er aus dem Kabinett entfernt und zum
Präsidenten der Weltbank ernannt wurde.
Als das Buch 1995 herauskam, sagte mal ein Sprecher aus der
Anti-Kriegsbewegung, jetzt scheint er fast zu den gleichen
Einsichten gekommen zu sein, die wir damals hatten.
Finanziell war das Buch sicher ein grosser Erfolg. Selbst General
Powell (er hatte den Angriff gegen den Irak geleitet), jetzt
Aussenminister, soll laut ABC im letzten Jahr nur durch Reden und
Veroeffentlichungen 6 Mio. USD verdient haben.
Ich selbst habe mir McNamaras Buch uebrigens auch gekauft. Zum
Glueck ein Raubdruck.
Die einizige Art von Zensur, von der ich aus der vietnamesischen
Zeitung erfahren habe:
In einem Cafe wurde ein Porno-Video gezeigt. Der Besitzer und 34
Zuschauer sollen festgenommen worden sein. Madame Nhu haette es
nicht besser machen koennen.
Kambodscha
1974, nachdem die US-Bomber in Vietnam nichts mehr zu bomben
hatten, setzte Nixon sie gegen den Willen des amerikanischen
Repraesentantenhauses klammheimlich in Kambodscha ein, um den
Diktator Lon Nol vor den Khmer Rouge zu schuetzen. Das
amerikanische Militaer sprach leger vom "only war in
town" . Bis 200 000 Opfer sollen diese Bombarments mit sich
gebracht haben. Aber die Khmer Rouge hielten sie nicht auf. Am
17. April 1975 gehoerte die Hauptstadt Phnom Penh ihnen.
Ich will hier nicht auch noch ueber den "autogenocide"
(dieses passende Wort hat der franzoesische Autor Jean Lacouture
fuer die Massenmorde in Kambodscha gepraegt - normalerweise
bringt man ja Fremde und nicht seine eigenen Leute um) berichten,
jeder kennt die Boesen ja sowieso.
Fuer mich war die Reise nach Kambodscha mit einigen persoenlichen
Erinnerungen verbunden. Ich war naemlich tatsaechlich Ende 1974
nur aus Jux und Tollerei und jugendlichem Leichtsinn in Phnom
Penh gewesen. Ich war damals schon ueber ein Jahr in Asien
unterwegs und ueberland bis Battambang (kambodschansiche Stadt
nahe Thai-Grenze) kommen, wo ich einen franzoesischen Kuenstler
traf, der schon Jahre lang in Phnom Penh lebte, und mit seiner
kleinen zweisitzigen Maschine die umzingelte Stadt verlassen
hatte, um billig Lebensmittel einzukaufen. Mit ihm war ich damals
ueber die Front geflogen und in die Stadt gekommen.
In der Stadt hatte ich mir ein billiges Hotelzimmer genommen und
- ich dachte, es war Liebe auf dem ersten Blick, aber das
Maedchen liebte offensichtlich hauptsaechlich mein Hotelzimmer,
die kostenlose Unterkunft. Die zwei Monate, die ich in der Stadt
war, waren eine wilde Zeit. Eigentlich herrschte abends
Ausgangsperre, aber bei Auslaendern, reichen Leuten, Huren und
Soldaten drueckte man ein Auge zu. Wir waren auf vielen Parties,
reiche Leute, die irgendwie an keine Zukunft mehr glaubten,
feierten wie auf einem Vulkan - nie wieder so etwas erlebt. Sekt
floss in Stroemen, natuerlich gab es gleichzeitig ein grosses
Fluechtlingselend. In Stadt wurde auch geschossen. Ich erinnere
mich, wie eine Bombe nicht explodierte, und die Soldaten sich
daran machten, sie auszugraben, um sie zurueckzuschiessen.
Spielen wir kriegen? Der Krieg hatte so etwas Leichtes an sich.
Im Kino steht ploetzlich jemand und ruft: "Soldaten an die
Front! Die Khmer Rouge machen einen Angriff!" Die Soldaten
verdrehen die Augen und murren: "Oh, der nervige Kerl!"
Aber ich erinnere mich auch an ein Massaker, dass Lon Nols
Truppen damals auf der Insel des Tonle Sap Flusses an den
chinesischen Fischern begangen hatte, weil er sie verdaechtigte,
mit den Khmer Rouge zu kollaborieren. Wir waren sogar dahin, um
zu sehen, was passiert war. Ja, verrueckt. Ich fand es ja
pervers, dass man mit Kraft-durch-Freude-Bussen
Besichtigungsfahrten durch Warschauer Getto machte. Leichen habe
ich nicht mehr gesehen, aber die armen Fischerhuetten waren
blutig und zerschossen. Nach so vielen Massakern unter Pol Pot
(1,6 Mio Menschen = 21% der Bevoelkerung) scheint man sich
heutzutage an dieses kleine Massaker nicht mehr zu erinnern.
Wenn man heutzutage von Phnom Penh zur Insel hinueberblickt, fallen
einem zwei riesige Leuchtreklamen ins Auge, weil sonst alles
Dunkel ist: Eine ist von Sharp und eine von Suzuki (Die haben
wohl Angst, dass die Kambodschaner auch fuer Motorrad Honda
sagen.).
Die Stimmung in der Stadt war aber damals: Sollen die Khmer Rouge
doch endlich kommen. Dann ist der Krieg wenigstens vorbei.
Tatsaechlich wurden die Khmer Rouge, als sie am 17 April 1975 in
Phnom Penh einmarschierten, juebelnd begruesst. Drei Tage jubelte
man nicht mehr.
Aber ich war da schon lange nicht mehr da. Im Dezember 1974 bin
ich von einer amerikanischen Transportmaschine, zwischen vielen
Passagieren mit riesigem Gepaeck, lebendem Proviant, Huehner etc.
und Munition, Bomben etc. eingeklemmt, wieder kostenlos
ausgeflogen worden. Die Freundin blieb zurueck. Sie haette eine
Ausreisegenehmigung gebraucht und wir waren zu pleite fuer
Bestechungsgelder.
Als ich bei meinem Besuch diesmal das Verhoer- und Folterzentrum
SS 21, eine umfunktionierte Schule, in der ueber 20 000 Leute zu
Tode gefoltert worden sein sollen, besuchte, hatte ich das
Gefuehl, als ich die Fotos von den Todesopfern an den Waenden
sah, dass sie mich aus den Augen der jungen Maedchen anblickte.
Holger Hermann Haupt
home page: <http://www.hpo.net/users/hhhptdai/arachnoideenindex.htm>