zawawa

Auch heute noch wallen die goldenen Wellen der Weizenfelder
soweit das Auge reicht

im hellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotgetreidefeld
der Wind nur streicht hinüber.

Krieg grollte von weitem heran

in der grellen Sonnengischt
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotweizenfeld
der Wind nur wehte darüber hinweg.

An jenem Tag, getroffen vom Stahlgewitter,
der Vater fiel

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotweizenfeld
der Wind nur wehte darüber hinweg.

Es war der Tag, an dem ich zur Welt kam,
dass das Schlachten ein Ende nahm

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotweizenfeld
der Wind nur wehte darüber hinweg.

Mutters Wiegenlied
im Wind vom Weizenfeld
erstickt in der Kehle

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotgetreidefeld
der Wind nur streicht hinüber weg.

Obwohl ich meinen Vater nie sah
und seine Hand mich nie streichelte,
träume ich von Papa.

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotgetreidefeld
der Wind noch streicht hinüber.

Auf der Suche nach der Stimme meines Vaters
wandle ich auf dem Weg zwischen Weizenhalmen

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotgetreidefeld
der Wind nur streicht hinüber weg.

Ich rufe: "Mein Vater, wo bist Du?"
und ertrinke dabei in den goldenen Wogen an meinen Tränen...

im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa
das weite Brotgetreidefeld
der Wind nur streicht hinüber.

...aber über das Brotweizenfeld
zawawa zawawa zawawa
streicht nur der Wind.

Auch heute noch wallen die goldenen Wellen der Weizenfelder
soweit das Auge reicht
im grellen Sonnenlicht
zawawa zawawa zawawa

Tiefe Trauer
unendlich wie die Seele reicht
zawawa zawawa zawawa
rollt wie Wogen heran.
Oh Wind, weh mein trauriges Lied über die Wellen
zawawa zawawa zawawa
Oh Wind, und trochnest du auch meine Tränen
zawawa zawawa zawawa
meine Trauer verwehst du nicht.


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